Bettina Kiraly

Romantik & tiefe Gefühle

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Gefährliches Herz

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Johanna führt kein normales Leben. Sie ist kleptomanisch und nymphomanisch veranlagt und lässt keine Gefühle zu. Lediglich der Polizist Stephan schafft es, einen winzigen Riss in ihrem Schutzwall zu verursachen. Durch den Tod ihrer Mutter ist Johanna gezwungen, in ihr Heimatdorf zurückzukehren. Dort muss sie feststellen, dass ihr eigenes Herz die größte Gefahr für ihren Schutzpanzer darstellt. Ihre Jugendliebe Robert weckt vergessen geglaubte Gefühle. Doch auch Stephan gibt Johanna nicht so schnell auf. Was muss passieren, um Johanna zum Umdenken zu bringen und ihre Verhaltensweisen zu ändern? Welches Geheimnis verbarg ihre Mutter? Und war der Tod ihrer Mutter tatsächlich ein Unfall?

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Vita

Bettina Kiraly

Geboren 1979 als Bettina Slaby, wuchs Bettina Kiraly im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich auf und lebt hier noch immer mit ihrem Mann und ihren zwei kleinen Kindern. Seit 2010 ist sie Mitglied der Künstlervereinigung ART Schmidatal. 2014 schloss sie sich mit anderen Autorinnen zur „Romance Alliance – Bücher mit Herz“ zusammen. Fasziniert von den dunklen Flecken auf der menschlichen Seele beschäftigen sich die Texte von Bettina Kiraly mit der Frage: Warum handeln Menschen, wie sie es tun? Die Autorin schreibt Romane über starke, außergewöhnliche Charaktere, die um ihr Stück vom Glück kämpfen. Für Romane mit Mystery-Anteil verwendet sie das Pseudonym Betty Kay. Unter dem Pseudonym Ester D. Jones veröffentlicht Bettina Kiraly historische Liebesromane.

Weitere Bücher aus diesem Genre

Leseprobe

1. Kapitel
Frühjahr 2011

»Willst du einen Drink, Süße?«
   Magdalenas Blick glitt über seine zerknautschte Kleidung und blieb an dem unrasierten Gesicht des Mannes neben ihr hängen. Selbst das milchige Licht schaffte es nicht, ihn im Geringsten anziehend wirken zu lassen. Wieso glaubte er, sich neben sie an den wackligen Tisch setzen zu dürfen?
   »Danke, aber ich verzichte.« Sie wandte sich ab.
   »Angeblich bist du normalerweise nicht so widerspenstig.«
   Sie drehte sich wieder zu ihm. »Wie bitte?«
   »Na, komm schon.« Er lachte. »Du bist doch bekannt dafür, dass du auf Action stehst und einem schnellen Abenteuer nicht abgeneigt bist.«
   Magdalena fuhr sich durch ihre Haare und blickte sich nach allen Seiten um. In dem kleinen Imbiss erkannte sie kein vertrautes Gesicht. Von einem der Gäste hatte er also nichts erfahren.
   »Mir scheint, du verwechselst mich mit jemandem«, murmelte sie und steckte sich den letzten Bissen Käsekrainer in den Mund.
   Der Unbekannte stieg nicht auf ihren Einwurf ein. Er würde diese Entscheidung noch bereuen, wenn er nicht bald Ruhe gab.
   »Ich bin mir sicher, dich bereits ein paar Mal im Blue Moon gesehen zu haben«, behauptete er mit einem provozierenden Grinsen. Dabei verzog sich sein Gesicht zu einer noch hässlicheren Fratze.
   »Bist du mir etwa gefolgt?« Sie hatte die Bar erst vor einer Viertelstunde verlassen und war für einen Zwischenstopp und einem letzten Happen vor dem Bett in den Imbiss eingefallen.
   Er zuckte mit den Schultern. »Wer weiß. Wäre doch nicht schlimm.«
   »Was willst du?« Ihre Stimme zeigte keine Emotion.
   »Nichts Besonderes! Nur das, was andere von dir auch erhalten haben.«
   Ihre Handflächen wurden feucht. Irgendetwas an diesem Mann jagte ihr einen kalten Schauder über den Rücken. Sie machte nicht den Fehler, ihn zu unterschätzen. »Ich werde jetzt aufstehen und gehen. Und sollten wir uns irgendwann zufällig wieder über den Weg laufen, werden wir so tun, als hätten wir uns noch nie zuvor gesehen.«
   Der Mann lachte.
   Magdalena winkte den Imbissbesitzer heran, bezahlte und erhob sich. Aufgrund der schmeichelnden Abendluft hatte sie ihre Jacke neben sich gelegt und griff nun danach. Mit energischen Schritten machte sie sich auf den Heimweg.
   Nach ein paar Metern drehte sie sich um. Obwohl sie niemanden auf der Straße hinter sich entdeckte, spürte sie Blicke auf sich ruhen. Instinktiv ahnte sie, dass es nicht vorbei war. Gut. Sie konnte ein wenig Abwechslung gebrauchen.
   Auf der schlecht ausgeleuchteten und einsamen Straße hallten ihre eiligen Schritte an den Häuserwänden wider. Ihre Kleidung war dazu gedacht, die Blicke der Männer auf sich zu ziehen: ein enges Top, Minirock, Lederjacke. Doch bei der Wahl der Schuhe machte sie niemals den Fehler, sich für ein hohes Paar zu entscheiden, das sie zu einem leichten Opfer erklärte.
   Wie lebendig sie sich plötzlich fühlte! Das Adrenalin peitschte durch ihren Körper. Sie genoss dieses Hochgefühl, dieses Kribbeln in ihrem Nacken, als sie ein Geräusch in ihrem Rücken vernahm. Sie konnte den seltsamen Kerl nicht einordnen. Die Chancen standen schlecht, dass hinter seinem absonderlichen Verhalten harmlose Absichten standen. Aber das kam ihr gerade recht.
   Neuerlich wandte sie den Kopf, ohne jemanden hinter sich zu sehen. Vielleicht hätte sie die andere Richtung wählen sollen, in der jede Menge andere, die Innenstadt durchwandernde Nachtschwärmer zu finden waren.
   Doch wann entschied sie sich schon gegen das Risiko? Sie verzog die Mundwinkel zu einem grimmigen Lächeln und eilte weiter, während ihr Verfolger ebenfalls schneller zu werden schien. Nach ein paar Metern legte sich eine Hand schwer auf ihre Schulter.
   »Nicht so schnell, Süße«, raunte die Stimme des Mannes aus dem Imbiss.
   Magdalena fuhr herum und funkelte ihn an. »Was soll das? Hast du ein Würstel mit Rinderwahnsinn erwischt?«
   Ihr Gegenüber knurrte. »Ich habe Lust auf anderes Fleisch.« Als er einen Versuch startete, sie zu küssen, roch sie Alkohol in seinem (...)

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