Alexandra Stefanie Höll

Romantik & tiefe Gefühle

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Wie Flammen auf Eis

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Sie hatte nie vor, einen Traummann zu heiraten. Schon gar nicht diesen! Eigentlich wollte die junge Polizistin Evelyn Lauinger während ihres Las Vegas-Trips nur einen Blick auf den atemberaubenden Schauspieler Kenan Shaw werfen. Damit, dass sie wenig später lediglich in Unterwäsche in dessen Pool landet, hätte sie nicht im Traum gerechnet. Der nächste Morgen beginnt mit einem Schock, als beiden schlagartig klar wird, dass sie irgendwann in der vergangenen Nacht geheiratet haben und eine Scheidung vorerst unmöglich ist. Doch das bleibt bei Weitem nicht ihr einziges Problem, denn bald darauf beginnt ein gefährlicher Stalker, Attentate auf Kenan zu verüben …

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Vita

Alexandra Stefanie Höll

Alexandra Stefanie Höll wurde 1975 in Bühl/Baden geboren. Nach dem Abitur am technischen Gymnasium folgte das Studium an der Fachhochschule für Finanzen in Ludwigsburg, das sie 1998 als Dipl. Finanzwirtin beendete. Seit 1999 ist sie in der Finanzverwaltung tätig. Sie wohnt mit ihrem langjährigen Lebensgefährten und vier streichelsüchtigen Fischen in Baden-Württemberg. Schon als Teenager verschlang sie einen Roman nach dem anderen und war praktisch ständig mit Büchern unterm Arm anzutreffen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. 2006 begann sie, quasi von einem Moment zum nächsten, mit dem Schreiben. Wenn sie eine Idee für ein Buch hat, tippt sie einfach drauflos. Oft startet sie nicht nur mitten in der Nacht mit dem Schreiben, sondern auch mitten in der Handlung und springt dann wild in den Kapiteln hin und her. In ihren Augen lebt ein Roman von dem Gefühl, hautnah dabei zu sein und vollkommen in die Welt darin abtauchen zu können. Ihre Geschichten bewegen sich im Bereich Liebesroman, gewürzt mit einem Hauch Abenteuer und Spannung. Ihre bisher veröffentlichten Romane „Wie weit du auch gehst …“ (April 2013, bookshouse-Verlag), „Wo immer du bist, Darling …“ (November 2013, bookshouse-Verlag) und „Wie Flammen auf Eis ...“ (Juni 2014, bookshouse-Verlag) und „Allein mit dem Feind“ (November 2015, LYX-Verlag) erreichten alle die Top Einhundert der aktuellen Kindle-Bestseller. Derzeit arbeitet sie an ihrem sechsten Roman.

Leseprobe

1.
Poolparty

»Nichts, ich sehe rein gar nichts. Weder ihn noch sonst irgendwas.« Evelyn trat einen Schritt zur Seite und reckte den Hals. Sie erkannte herzlich
   wenig, selbst wenn sie sich auf die Zehenspitzen stellte.
   Marissa schien es nicht besser zu gehen, was kein Wunder war, denn Evelyn war mit ihren einszweiundsiebzig immerhin fast einen ganzen Kopf größer als ihre italienischstämmige Freundin. Sie hatten drei Wochen lang den Westen der USA bereist, ihr erster gemeinsamer Urlaub, seit Marissa vor zwei Jahren wegen eines Jobs als Meeresbiologin von Stuttgart nach San Francisco gezogen war. Leider neigte er sich bereits dem Ende zu, denn morgen würde Evelyn nach Deutschland zurückfliegen.
   »Verflixt, wir sind einfach zu spät dran«, jammerte Marissa. »Wir hätten zwei Stunden früher hier sein sollen.«
   »Du meinst also schon vor dem Frühstück.« Seufzend strich sich Evelyn die Haare aus dem Nacken und sah in den kobaltblauen Himmel. Elf Uhr in Las Vegas. Wahrlich nicht die beste Zeit, um bei vierzig Grad im Schatten auf der Straße auszuharren, nur um eine Nanosekunde lang einen Blick auf einen Filmstar zu werfen – selbst wenn es sich dabei um Kenan Shaw handelte. Kein Mann war diese Quälerei wert.
   In die Menge kam Unruhe und ganz im Gegensatz zu ihren vernünftigen Gedanken versuchte Evelyn nun doch, etwas von ihm zu erspähen. Ihr Blick irrte über die Gruppe, die gerade aus dem Hoteleingang getreten war. Sie hatte Glück. Keine zehn Meter von ihr entfernt stand er. Groß, breitschultrig, atemberaubend.
   Obwohl Kenan Shaw mit seinen dreißig Jahren nur ein Jahr älter war als sie, haftete ihm doch eine charismatische Ausstrahlung an, die bewirkte, dass sich jede Frau zwangsläufig nach ihm umdrehte.
   Unwillkürlich musste Evelyn einräumen, dass Marissa vielleicht doch recht gehabt hatte, als sie sagte, Kenan sei jede Wartezeit wert. Der Mann wirkte in natura genauso attraktiv wie auf der Leinwand. Seine karamellfarbenen Haare fielen ihm in üblicher Manier locker in die Stirn und gaben ihm, zusammen mit der gebräunten Haut, das lässige Flair eines Surfers.
   Bevor sie sich von ihm abwenden konnte, drehte er den Kopf und sah ausgerechnet in ihre Richtung. Evelyn blieb auf wundersame Weise die Luft weg, als sie flüchtig in ernste, goldfarbene Augen blickte. Tigeraugen, schoss ihr die Bezeichnung der Presse durch den Kopf und sie registrierte, dass ihr Herz einen Raketenstart hinlegte. Jetzt mal langsam. Der Blickkontakt hatte kaum eine Sekunde gedauert. Kenan hatte sicherlich nur die Menge wahrgenommen und nicht sie als Person. Sie schluckte, weil sie sich trotzdem fühlte, als wäre es genau andersherum gewesen.
   Marissa, die an ihrem Gesichtsausdruck offenbar Bedeutungsschweres ablas, stieß sie aufgeregt an. »Was ist, kannst du ihn sehen? Sag schon, siehst du ihn?«
   Auf Evelyns wortloses Nicken hin quiekte sie los. »Ich muss zu ihm!« Noch bevor sie zu Ende gesprochen hatte, arbeitete sich Marissa unter rücksichtslosem Einsatz ihrer Ellbogen durch die Menge.
   »Rissa, warte!« Evelyn packte sie am Shirt. »Du kommst nicht durch. Er steht hinter der Absperrung, da müssten dir schon Flügel wachsen.«
   »Ich bin Italienerin, mir wird schon was einfallen.« Marissa zwinkerte ihr zu und tauchte geschickt unter den Armen der vorstehenden Fans durch. Evelyn verdrehte die Augen, versuchte aber nicht, ihrer Freundin zu folgen. Es hätte ohnehin keinen Zweck gehabt.
   Als einige Meter vor ihr Fluchen und Protest laut wurden, schmunzelte sie vor sich hin. Sie kannte Marissa. Niemals würde sie den Spurt auf die heruntergesetzte Kollektion von Prada vergessen, bei dem die spritzige Italienerin alle Gegnerinnen aus dem Feld geschlagen hatte. Geduldig wartete sie, bis Marissa von ihrem hoffnungslosen Ausflug zurückkehrte. Es dauerte immerhin zwanzig Minuten und danach sah ihre Freundin aus, als hätte sie versucht, auf dem Bauch zu Kenan zu robben. Die dunklen Locken hingen ihr wirr ins Gesicht und auf ihrer gelben Hose prangte ein hässlicher Fleck – aber sie schwenkte ein signiertes Bild als Siegertrophäe.
   »Der Mann ist mit Abstand der heißeste Typ auf Gottes Erden. Und diese Stimme erst!« Marissas Augen (...)

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