Alexandra Stefanie Höll

Romantik & tiefe Gefühle

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Wo immer du bist, Darling

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Wenn dir nur noch dein Feind als Ausweg bleibt. Würdest du ihm folgen? Als Anja Zimmermann in den USA-Urlaub fliegt, hat sie vor allem den Wunsch, ihren untreuen Verlobten hinter sich zu lassen. Das gelingt ihr auch recht gut, bis sie in einem Lebensmittelgeschäft in einen Überfall der kubanischen Untergrundorganisation ´La Mano de Cuba´ gerät. Ehe sie sich versieht, wird sie vom Anführer der Organisation Santos Perez und dessen attraktivem, aber unnahbarem Bruder Ramon in die undurchdringlichen Wälder der Sierra Nevada verschleppt. Schon bald wird klar, dass Anja keine Chance hat, den brutalen Entführern lebend zu entkommen. Eines Nachts taucht Ramon an ihrem Bett auf und macht ihr den gefährlichen Vorschlag, mit ihm durch die Wildnis zu fliehen …

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Vita

Alexandra Stefanie Höll

Alexandra Stefanie Höll wurde 1975 in Bühl/Baden geboren. Nach dem Abitur am technischen Gymnasium folgte das Studium an der Fachhochschule für Finanzen in Ludwigsburg, das sie 1998 als Dipl. Finanzwirtin beendete. Seit 1999 ist sie in der Finanzverwaltung tätig. Sie wohnt mit ihrem langjährigen Lebensgefährten und vier streichelsüchtigen Fischen in Baden-Württemberg. Schon als Teenager verschlang sie einen Roman nach dem anderen und war praktisch ständig mit Büchern unterm Arm anzutreffen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. 2006 begann sie, quasi von einem Moment zum nächsten, mit dem Schreiben. Wenn sie eine Idee für ein Buch hat, tippt sie einfach drauflos. Oft startet sie nicht nur mitten in der Nacht mit dem Schreiben, sondern auch mitten in der Handlung und springt dann wild in den Kapiteln hin und her. In ihren Augen lebt ein Roman von dem Gefühl, hautnah dabei zu sein und vollkommen in die Welt darin abtauchen zu können. Ihre Geschichten bewegen sich im Bereich Liebesroman, gewürzt mit einem Hauch Abenteuer und Spannung. Ihre bisher veröffentlichten Romane „Wie weit du auch gehst …“ (April 2013, bookshouse-Verlag), „Wo immer du bist, Darling …“ (November 2013, bookshouse-Verlag) und „Wie Flammen auf Eis ...“ (Juni 2014, bookshouse-Verlag) und „Allein mit dem Feind“ (November 2015, LYX-Verlag) erreichten alle die Top Einhundert der aktuellen Kindle-Bestseller. Derzeit arbeitet sie an ihrem sechsten Roman.

Leseprobe

1.
Der falsche Moment

Deutschland, Frankfurt, 22.08.2007, 11:30 Uhr

Anja starrte mit einem mulmigen Gefühl auf die blau-grau gestreifte Nase der riesigen United Airlines Maschine. Das Flugzeug parkte direkt vor ihren Füßen, lediglich getrennt durch die großen Glasscheiben des Frankfurter Flughafens. Sie konnte noch nicht fassen, was sie hier tat. In wenigen Minuten würde sie in diese Maschine steigen.
   Allein. Ohne Freundin. Ohne Reisegruppe. Und ganz sicher ohne ihren Verlobten Richard. Verzeihung, Exverlobten.
   Das Unwohlsein wich geballter Wut, als ihr wieder bewusst wurde, dass sich ihr vermeintlicher Traummann vor gerade mal fünf Wochen als untreuer Fiesling entpuppt und ihr Leben aus der Bahn geworfen hatte. Dieser ganze Schlamassel war überhaupt erst der Grund, warum sie nun in regelrechter Mission Impossible vor ihrem erklärten Angstgegner stand, der sich in allem spiegelte, was irgendwie mit Enge zu tun hatte.
   Eine Frauenstimme perlte aus den Lautsprechern und riss Anja in die Gegenwart zurück. War da eben ihre Flugnummer aufgerufen worden? Rasch suchte sie nach dem Ticket. Sie hegte schon die irrwitzige Hoffnung, sie hätte es vielleicht verloren, da entdeckte sie das Pappkärtchen hinter dem Reisepass.
   Die Anzeige über Gate B 22 begann grün zu blinken. Flug 2314 nach San Francisco war bereit zum Boarding.
   Anja griff nach ihrem Handgepäck. Tief ein- und ausatmend steuerte sie die bildhübsche Stewardess an und reichte ihr die Bordkarte.
   »Guten Flug.« Die Frau lächelte zum sicher millionsten Mal.
   Anja wagte sich zögerlich in die Schleuse. Die Rollen ihres Trolleys ratterten auf dem geriffelten Boden, als wollten sie ihr den Ernst der Lage vermitteln. Meter für Meter näherte sie sich der Maschine, bis sie schließlich, wie von einer fremden Macht gestoppt, vor dem Eingang stehen blieb. Sie schob sich zur Seite und drückte den Rücken an die Wand der Gangway.
   Ohne dass sie es verhindern konnte, verkrampften sich ihre Finger. Hier stand sie nun. Anja Zimmermann, Krankenschwester, achtundzwanzig Jahre alt, mit schrecklicher Platzangst und hatte vor, ausgerechnet in ein Flugzeug zu steigen.
   Mit geschlossenen Augen zwang sie sich, gleichmäßig zu atmen. Sie durfte jetzt nicht in Panik ausbrechen.
   Carolin hatte recht. Das würde bestimmt eine wundervolle Reise werden. Der Amerikatrip war die Idee ihrer besten Freundin Carolin Schuster gewesen. Die reiseerprobte Journalistin schwor darauf, dass es nichts Wirkungsvolleres gegen Liebeskummer gebe als Urlaub oder einen infernalen Rachefeldzug. Da Letzteres nicht Anjas Natur entsprach, hatte sie sich für die Reise entschieden.
   Beinahe widerwillig lenkte sie ihren Blick auf das drohende Unheil. Den Einstieg.
   Ganz ruhig, du kannst das. Geh einfach weiter. Das Flugzeug ist doch gar nicht so eng.
   Sie wiederholte diese Gedanken gleich einem Mantra, bis sie spürte, dass sie Wirkung zeigten. Mit den Fingern strich sie wie Kraft suchend über den kleinen, kleeblattförmigen Anhänger am Reißverschluss ihrer Tasche, den Carolin ihr als Glücksbringer geschenkt hatte. Dann machte sie, wie einst Neil Armstrong auf dem Mond, einen beherzten Schritt und trat in die Maschine.
   »Willkommen an Bord, Frau Zimmermann«, begrüßte ein Flugbegleiter sie nach kurzer Einsicht der Bordkarte und bot ihr eine Auswahl an Zeitschriften an.
   Anja lehnte dankend ab. Sie hatte keine Zeit zum Lesen, weil sie vermutlich damit beschäftigt sein würde, Schreckensvisionen von brennenden Flugzeugwracks zu verscheuchen. Sie holte Luft und wappnete sich für den Marsch durch den schmalen Gang. Ohne dem beängstigend knappen Raumangebot übermäßige Aufmerksamkeit zu schenken, bahnte sie sich einen Weg zu ihrem Platz.
   Sie hatte einen Sitz am Gang ergattert, man konnte ja nie wissen. So hatte sie wenigstens Auslauf, falls das permanente Bedürfnis, voller Panik durch das Flugzeug rennen zu müssen, irgendwann die Oberhand gewann.
   Sie verstaute ihr Handgepäck und nahm Platz. Auf der Suche nach Ablenkung schnappte sie sich die Karte mit den Sicherheitsbestimmungen und studierte den Verlauf der (...)

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