Sara-Maria Lukas

Erotische Romane

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Liebe atmet Mut

Was passiert, wenn ein Journalist bei der Trennung von seiner Frau beschuldigt wird, nicht so zu sein wie die Männer in Liebesromanen? Er wird stinksauer und macht sich auf die Suche nach der Schriftstellerin Hanna, die unter dem Pseudonym Romy Scott solche Romane schreibt. Was als Recherche für eine böse Story beginnt, löst eine Lawine dramatischer Ereignisse aus, denn Simon weiß nicht, dass er Hanna in Todesgefahr bringt, wenn er ihre wahre Identität öffentlich macht. Und dann ziehen ihn seine Gefühle auch noch unweigerlich hin zu dieser Frau, die selbst gegen die Geister ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat. Hat Simon seine Chance verspielt und ihr Vertrauen unwiederbringlich verloren?

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    Sara-Maria Lukas

Vita

Sara-Maria Lukas ist ein Pseudonym, unter dem Sabine Bruns Romane veröffentlicht. Jahrgang 1962, EDV-Kauffrau, Dozentin in der Erwachsenenbildung, Fachjournalistin und Autorin von Fachbüchern. Sie lebt mit Mann, Pferden, Hunden und Katzen in einem kleinen Dorf in Norddeutschland.

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Leseprobe

Prolog

»Was für ein Schwachsinn!« Simon wirft das Buch auf den Tisch. »Ein Leben für die Liebe, von Romy Scott«, zitiert er in die leere Wohnung hinein, »schade um das gute Papier.« Und verdammt schade, dass Jana seine vor Ironie triefende Stimme nicht mehr mitbekommt. Am Nachmittag hat sie ihm die Schnulze an den Kopf geworfen, die Koffer gepackt und ist ausgezogen. Pah! Er solle es mal lesen, dann würde er vielleicht kapieren, warum ihre Ehe gescheitert sei.
   »Romy Scott, oder wie immer du in Wirklichkeit heißt, ich möchte gern wissen, ob dir überhaupt klar ist, was für einen hirnrissigen, unrealistischen Mist du da veröffentlichst.« Er trinkt einen Schluck aus seinem Weinglas und starrt auf den Buchdeckel. Wahrscheinlich ist die Autorin eine alte Schachtel, die nie in ihrem Leben Liebe in der Realität und im Alltag erlebt hat. Man sollte mal eine deftige Reportage über die Tante schreiben. Wird Millionärin, und anderer Leute Ehen gehen kaputt wegen solch trivialer Volksverblödung.

Kapitel 1

»Sie wird hier nie richtig dazugehören, ist eben was Besseres.« Die Stimme der korpulenten Frau mit den streng anliegend frisierten grauen Haaren hinter dem Tresen trieft vor Herablassung.
   Ihr Gegenüber nickt. »Manche Leute passen einfach nicht zu uns. Die hätte mal lieber in der Stadt bleiben sollen.«
   Hanna nimmt das Getuschel wahr und verdreht innerlich die Augen. Frau Lehmann, die verkniffene Inhaberin des Gemüseladens, hat ihr gerade einen Apfel mit einer faulen Stelle einpacken wollen, den Hanna mit einem freundlichen Lächeln abgelehnt hat. Die alten Dorf-Tratschtanten können sie mal, sie lebt sowieso in ihrer eigenen Welt.
   Die beiden Einkaufstüten schneiden ihr in die Finger, als sie mit der Schulter die Ladentür aufstößt. Obwohl Frau Lehmann in der Nähe steht, macht sie keine Anstalten, ihr die Tür aufzuhalten. Dafür fegt eine Windböe eine Ladung nasser Blätter bis zwischen die Regale. Hanna hat Mühe, ein breites Grinsen zu unterdrücken. Sie beeilt sich, in ihren Kleinwagen zu kommen.
   Immer, wenn sie bei Sturm die Hauptstraße entlangfährt und neben dem Ortsschild »Nordstrand« in den schmalen, gepflasterten Weg abbiegt, der zu ihrem Häuschen führt, erinnert sie sich an den Tag, an dem sie zum ersten Mal in das Küstenörtchen hineingefahren ist. Dann atmet sie tief durch und wünscht sich, niemals wieder dem Menschen gegenüberzustehen, vor dem sie hierher geflüchtet ist.
   Die Aussicht auf den herannahenden Winter stimmt sie depressiv. Sturmböen wühlen das Meer auf, genau wie an dem Tag, an dem sie angekommen ist. Unwillkürlich fasst sie auf die Stelle an ihrem linken Schlüsselbein, an der die Kleidung die Narbe verbirgt, die damals noch frisch und von einem großen Pflaster bedeckt war.
   Entschlossen schüttelt sie die Erinnerungen ab und lenkt den Wagen zügig die kurvenreiche Straße entlang. Eigentlich ist es nur ein schmaler, gepflasterter Weg, der zu den drei kleinen Ferienhäusern mit Blick über den Deich auf das Wattenmeer und den Strand führt. Zwei werden im Sommer wochenweise vermietet, das dritte hat sie gekauft, nachdem sie eine Weile darin gewohnt und sich täglich wohler gefühlt hat. Der Abstand zu den Nachbarhäusern beträgt fast hundertfünfzig Meter. Aus ihren Fenstern blickt sie nur auf Wiesen, Waldstreifen und das Meer, sodass sie das Gefühl hat, ganz einsam zu wohnen.
   »Fuck!« Abrupt tritt Hanna auf die Bremse, streckt die Arme durch und umklammert das Lenkrad. Direkt hinter der Kurve parkt ein Auto halb auf der Straße. Es scheppert, und mit einem heftigen Ruck kommt ihr Wagen zum Stehen.
   »Verdammt! So ein Mist!« Sie reißt die Tür auf. »Welcher Esel stellt sich denn so bescheuert hin?« Stirnrunzelnd betrachtet sie den Schaden. Ihre Stoßstange hat eine hübsche Beule in den Kotflügel des anderen Autos gedrückt. Oh Mann! Fuck! Fuck! Fuck!
   Sie vergräbt die Hände in den Jackentaschen, stemmt sich gegen den eisigen Wind und sieht sich um. Rechts biegen sich Gräser und Büsche im Sturm, über die sie freien Blick auf den Deich und das Meer hat, links grenzt ein kleiner, lichter Wald aus Birken und Kiefern an die Straße. Kein Mensch ist zu sehen. Missmutig bolzt sie mit dem Fuß einen faustgroßen Stein zur Seite.
   Das (...)

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