Linda Wood

Erotische Romane

Image

EXPLORE bookshouse

HOMEPAGE
Offizielle Homepage des Verlags.

E-BOOK-DEALS
E-Book-Schnäppchen ab 99 Cent.

DER ERSTE SATZ
Votings für den ersten Satz im Roman.

WAS LESE ICH GLEICH?
(Liebes-)Romanauswahl einmal anders!

bookshouse BLOGGING
Unsere Bloggerseite.

Weitere bookshouse Autor(inn)en

Verführerisches Alibi

Sara erwischt ihren Mann in flagranti beim Seitensprung. Hals über Kopf flieht sie aus Südfrankreich und kehrt in ihre Heimat zurück. In einer Bar beobachtet sie ein Paar, das sich streitet. Nachdem die Frau wütend aus dem Lokal stürmt, wird Sara von ihrem Begleiter gebeten, sich zu ihm zu setzen. Obwohl sie im Moment genug von den Männern hat, willigt Sara ein. Der feucht-fröhliche Abend endet mit wildem Sex in einem Hinterhof. Sara versteht die Welt nicht mehr. Sie, eine anständige Frau, hat mit einem Kerl geschlafen, von dem sie nur den Vornamen weiss. Was war mit ihr los?

Shoppen bei: Amazon iTunes Thalia Tolino
  • Linda
    Wood
    E-Book: 4.99 €
    Taschenbuch: 10.99 €
  • Linda Wood
    Verführerisches Alibi
  • Verführerisches Alibi
    Linda Wood

Vita

Linda Wood lebt mit ihren Söhnen in Zürich. Das Schreiben gehört seit vielen Jahren zu ihrem Leben. Schon mit zwölf Jahren träumte sie davon, eines Tages Bücher zu schreiben, irgendwo in einem Haus am Strand zu leben und natürlich einen Bestseller zu schreiben. Der Traum der Autorin ging in Erfüllung, vom Strandhaus träumt sie noch immer. Genau so gern, wie sie schreibt, liest sie Bücher anderer Autoren, taucht in deren Welten ein und ist immer darauf bedacht, dass genügend Nachschub in Buchform bereit liegt. Bisher hat sie Geschichten in den Bereichen Krimi, Fantasy, Kinder und Satire geschrieben.  "Verführerisches Alibi" ist ihr erster Erotic-Romance Roman, der vom Bookshouse-Verlag veröffentlicht wurde.  

Weitere Bücher aus diesem Genre

Leseprobe

Kapitel 1

Das Wetter war genau so schlecht wie ihre Laune. Trüb, grau und verregnet.
   Sara stand am Ufer des Sees, in der Hand das angefangene Sandwich, das sie vor wenigen Minuten am Kiosk nebenan gekauft hatte. Schon nach zwei Bissen war ihr der Appetit vergangen. So, wie schon so oft in den letzten Wochen. Genau so, wie ihr der Hunger abhandengekommen war, verhielt es sich mit ihrem Schlaf und mit ihrem Ex.
   Sie befreite ihr Sandwich aus seinem Zellophanpapier, das sie gerade mal vor zwei Minuten erst sorgfältig darin eingewickelt hatte. Ihre Füße, in den dunklen Stiefeln, berührten beinahe das vom Wind gewellte Seewasser.
   Sie starrte mit Tränen in den Augen auf die beiden Schwäne, die sie erwartungsvoll anblickten. Ihr Blick war unscharf, in ihrem Magen saß ein dicker Kloß, ebenso wie in ihrem Hals.
   Das war es nun, ihr neues Leben. Trist, einsam, verlassen. Zurück in ihrer alten Heimat und doch heimatlos. Nichts verband sie mehr mit dieser Stadt. Keine Eltern, keine Kinder und keine Freunde. Zu lange war sie fort gewesen.
   Sie hatte damals alle Verbindungen gekappt, in dem irrigen Glauben, den Rest ihres Lebens in Südfrankreich zu verbringen, mit dem ihr angetrauten Mann.
   Eine einzelne Träne lief ihr über Wange, bei dem Gedanken an ihn, diesen miesen Verräter und Betrüger. Sie sah ihn vor sich über dem Wasser stehen, so klar und deutlich, als befände er sich wirklich dort. Die hohe Gestalt, mit den inzwischen ergrauten Haaren, der markanten Nase. Ein Traumtänzer und hauptberuflich Regisseur.
   Sie konnte nicht an seinem Namen denken. Zu viel löste dieser in ihr aus. Sie musste akzeptieren, dass er für sie nicht mehr erreichbar war. Vergessen, dass ihr Lebensplan bis vor drei Monaten noch anders ausgesehen hatte.
   Da hatte sie noch daran geglaubt, dass sie zusammen alt werden würden, mit gebeugten Rücken nebeneinander auf einer Bank säßen, ihre Gesichter voller Falten und gemeinsamer Erlebnisse. Sie hätten auf das Meer gesehen und sich darüber gefreut, dass sie ihren Lebensabend in der Wärme verbringen durften.
   Stattdessen stand sie an diesem kalten Novembertag allein am Ufer des Sees und glaubte, innerlich zu sterben, während ihr Ex noch immer in Frankreich lebte, zusammen mit seiner Regieassistentin. Blond, groß und jung und genau so naiv, wie sie es damals gewesen war.
   Ein trauriges Lachen entwich ihrer Kehle, und sie schüttelte den Kopf. Sie lenkte ihre Gedanken von ihm fort und sein Bild verschwand. Mit kalten Fingern riss sie kleine Stücke ihres Sandwiches ab und warf sie den Schwänen zu. Wenn man diese eleganten Tiere so sah, hätte man beinahe glauben können, das Leben wäre schön. Sie verfütterte ihnen alles bis auf den letzten Rest. Dabei blickte sie immer wieder auf die Möwen, die hier überall anzutreffen waren, und auf das große Schiff, das wenige Meter neben ihr vor Anker lag.
   Sie hörte den Verkehr hinter ihrem Rücken vorbeirauschen, die Schritte und Stimmen der Passanten. Doch alles schien hinter einem dichten Nebel zu liegen, hatte nichts mit ihr zu tun. Befand sich außerhalb ihrer Welt.
   Ein Windstoß zerzauste ihre Haare, riss an ihrem Mantel und dem Schal. Sie zerknüllte das Papier des Sandwichs und steckte es in ihre Jackentasche, schlug den Kragen ihres Mantels hoch.
   Sie sollte nach Hause gehen, in ihre Zweizimmerwohnung im Oberdorf. Es widerstrebte ihr. Dort würde sie allein sein mit ihren trüben Gedanken. Sie brauchte Abwechslung, Lärm, irgendetwas. Hauptsache, sie musste nicht in ihrer stillen Wohnung sitzen.
   Der Regen wurde stärker. Sara blickte auf ihre Uhr. Es war halb neun Uhr abends. Sie beschloss, irgendwo etwas trinken zu gehen. Die Zeit tot zuschlagen, zu vergessen. Sie steckte ihre kalten Hände in ihre Manteltasche und ging los.
   Kurz war sie versucht, das Café Felix zu betreten. Sie überquerte die Straße und blickte durch die Fenster hinein. Wie immer war das Café gut besetzt. Doch alles, was sie sah, waren glückliche Paare oder Grüppchen von Frauen, die sich angeregt unterhielten. Wenn sie da hineinginge, würde sie sich ihrer Einsamkeit noch bewusster werden. Sie wandte sich nach links, ging über den Zebrastreifen in Richtung Starbucks. (...)

Mehr Leseempfehlungen