Sabina Tempel

Erotische Romane

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Shade of Submission

Sie ist allein und einsam. Ihre Träume sind verworren und verboten, denn sie lassen sie ihren Stolz vergessen. Dann steht er vor ihr, und sie ahnt, wie gern sie auf eben jenen Stolz verzichten würde. Er berührt diesen geheimen Schalter in ihrem Inneren, der nicht fallen darf. Und doch sehnt sich ihre Seele so sehr danach. Nein, schreit die Vernunft. Aber sie missachtet ihren Ruf und bringt den Schalter zum Kippen. Weil Konstantin es möchte und sie ihm nie widersprechen würde.

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    Sabina Tempel

Vita

Sabina Tempel ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, unter dem sie Liebesromane veröffentlicht. Müsste sie sich selbst beschreiben, würde sie Eigenschaften wie chaotisch, herzlich, aber auch impulsiv nennen. Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen, ist ihre Spezialität. Auch dem Herz folgt sie gern, manchmal lieber als dem Verstand. Sie genießt und lebt das Leben. Zum Entspannen kuschelt sie sich gern auf ihre große Ledercouch und liest ein romantisches Buch, das sie von Zeit zu Zeit auch selbst schreibt.

Leseprobe

Farben spiegeln deine Stimmung wider. Bilder dein Herz. Du kannst Linien ziehen. Dick und schwarz. Oder ein Aquarell schaffen. Du magst auch beides miteinander mischen. Selbst, wenn du denkst, dass dies unmöglich wäre und nie ein Kunstwerk entstehen könnte. Geschmäcker sind unterschiedlich. Vorlieben ebenso. Ein Weg ist selten gerade. Oftmals teilt er sich. Die Richtung, in die du gehst, magst nur du zu bestimmen. Manchmal scheinen diese Wege unbequem, aber Glück findet sich oft dort, wo man es nicht erwartet. Darum achte darauf, wohin du deine Füße setzt und überlege, ob du nicht ein wenig Farbe in das Bild deines Lebens fließen lassen möchtest. Manchmal ist das Ergebnis von einer Schönheit, die einem erst fremd erscheinen mag, aber ihre vollendete Entfaltung nach einer Weile findet.



1. Kapitel

Nadja zog den Mantel eng um sich. Ihr war kalt. Sie hätte nur die Knopfreihe schließen müssen, so wie jeder es tat. Doch aus einem unerfindlichen Grund mochte
   sie dies nicht. Selbst im tiefsten Winter verschränkte sie lieber die Arme vor der Brust, als die Jacke zu schließen. Wahrscheinlich war der Schönheitswahn ihrer Mutter daran schuld. Zumindest teilweise, denn schon als Kind war ihr gepredigt worden, wie wichtig gutes Aussehen für eine Frau war. Und eine geschlossene Jacke machte nun oftmals keine gute Figur.
   Der Wind blies Nadja rau ins Gesicht und zerzauste ihre hennagefärbten roten Haare. Sie mochte die orangefarbenen Reflexe, die sich gut zu ihrem blassen Teint machten und das strahlende Blau ihrer Augen betonten. Auch gegen den Wind hatte sie nichts einzuwenden. Dennoch beschleunigte sie ihre Schritte. Nun begann es auch noch zu regnen. Den Schirm hatte sie natürlich im Büro gelassen. Wie immer. Weil sie selten voraus dachte. Und den Wagen nutzte sie kaum in der Innenstadt. Meist war sie mit dem Bus oder zu Fuß unterwegs. So auch heute. Ziemlich aufgeregt war sie losgestürmt. Eigentlich hatte sie absagen wollen, aber Silvia nicht erreicht. Zu viel Angst hatte sie, einen Fehler zu begehen, wenn sie diesen Termin wahrnahm. Immerhin leitete sie die Personalabteilung eines Callcenters. Da mussten schon gewisse Normen eingehalten werden. Kleidungs- aber auch schmucktechnisch. Das komplette Erscheinungsbild musste stimmen. Eingeschlossen ihrer Mimik. Nett, aber nicht kumpelhaft. Eher eine Idee distanziert. Ja, ihr Auftreten war stets freundlich, aber eben auch korrekt. Dennoch hatte sie einen Termin in dem Tattoostudio namens Inkart ausgemacht. Einem kurzen Impuls, einem Gefühl war sie gefolgt. Um endlich einmal das zu tun, was sie gern tun wollte. Ihre Eltern hätten die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, Roman sowieso. Aber die Epoche Roman war glücklicherweise beendet. Mit einem blauen Auge war sie davongekommen. Gerade noch. Manchmal fragte sie sich, warum sie stets nur männliche Katastrophen jeglicher Art anzog. Vom Softie bis zum Gewalttäter. Hauptsache reich mussten sie sein - so lautete zumindest die Meinung ihrer Eltern. Immerhin waren auch sie wohlhabend. Reich gehörte zu reich. Anders lief das nicht. Auch nicht in diesem Jahrhundert. Manchmal ertappte sich Nadja dabei, wie sie eben jenes Verhaltensmuster einer Tochter aus gutem Haus lebte, obwohl sie sich tief in ihrem Inneren dagegen sträubte. Dann schämte sie sich. Nicht vor anderen, aber vor sich selbst. Manchmal war die Engstirnigkeit ihrer Eltern echt zum Verzweifeln. Es machte auch ihr Leben enorm anstrengend. Stets musste sie sich beweisen. Vieles hätte so leicht sein können. Als nicht einmal ihre Mutter die Trennung von Roman hatte akzeptieren wollen, war sie davongerannt. Nur fort von der Enge und dem Zwang. Hinein in die offenen Arme Silvias. Silvia, die sie mit ihrer Kunst begeistert hatte, deren Studio aber lange nicht so gut besucht war wie andere in der Stadt. Folglich: gute Beratung und fast keine Wartezeit. Das hatte den Ausschlag gegeben und die Tatsache, dass es sich bei Silvia um eine Frau handelte. Nadja hätte sich nie halb entblößt in einem Studio tätowieren lassen, in dem schlimmstenfalls die Kundschaft dabei zusehen konnte. Aber Silvia hatte sie beruhigt. Auch war in der Stunde, in der sie sich durch verschieden Bilder gearbeitet hatte, kein weiterer Interessent in den Laden gekommen. Letztendlich hatte sie sich einen Paradiesvogel als Motiv ausgesucht. Schön und schillernd sollte er sein, aber auch majestätisch und frei. Ein Bild, das verborgen (...)

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