Sabina Tempel

Erotische Romane

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Taste of Submission

Ich schaue in den Spiegel. Plötzlich ist ein Schatten hinter mir. Mein Herzschlag dröhnt in meinen Ohren. Ich habe ihn erwartet, auf eine Begegnung gehofft. Wenn auch nur in meinen Träumen. Alles an ihm ist dunkel. Sein Haar, seine Kleidung, sein Blick. Ich bin nackt, fühle mich ganz klein und genieße den unbändigen Hunger, der sich in der Dunkelheit seiner Augen widerspiegelt. Doch da ist auch diese Härte, die mir ein Frösteln auf die Haut zaubert und gleichzeitig ein Feuer in meinem Inneren entfacht. Ein Feuer, dessen Intensität ich nicht einschätzen kann. Eine Intensität, vor der ich mich fürchte …

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Vita

Sabina Tempel ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, unter dem sie Liebesromane veröffentlicht. Müsste sie sich selbst beschreiben, würde sie Eigenschaften wie chaotisch, herzlich, aber auch impulsiv nennen. Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen, ist ihre Spezialität. Auch dem Herz folgt sie gern, manchmal lieber als dem Verstand. Sie genießt und lebt das Leben. Zum Entspannen kuschelt sie sich gern auf ihre große Ledercouch und liest ein romantisches Buch, das sie von Zeit zu Zeit auch selbst schreibt.

Leseprobe

Manchmal umgibt Menschen eine gewisse Dunkelheit. Du fragst dich, ob du sie dir nur einbildest. Aber da ist dieses Bauchgefühl, dem du instinktiv lauschst und vertraust. Doch Dunkelheit kann auch reizen, dich anziehen. So sehr, dass du ihr nicht mehr entfliehen kannst. Du beginnst zu hoffen, dass es auch das berühmte Licht gibt. Schließlich spricht die gesamte Menschheit davon. Dunkelheit und Licht. Es ist ein Spiel der Extreme. Ein Spiel, das dich vereinnahmt, dich zum Sieger, aber auch zum Verlierer machen kann. Bist du dennoch bereit, dich darauf einzulassen?

1. Kapitel

Sie steckte den Schlüssel ins Schloss, drehte ihn und öffnete die Tür. Gewohnheitsgemäß zog sie die Schuhe aus und lief barfuß in die Wohnung. Die Fußbodenheizung war nicht
   eingeschaltet, aber die Frühlingssonne schickte bereits ihre warmen Strahlen durch die Scheiben der Fenster. Selbst die Einrichtung erstrahlte in einem goldenen Licht. Mit Schwung warf sie die Jacke auf die neue Eckbank in der Küche. Landhausstil – so, wie sie es mochte. Ihre Reisetasche stellte sie auf den dazugehörigen Stuhl.
   »Leon?«, rief sie gut gelaunt. Ob er schon zu Hause war?
   Immerhin hatte die Tagung bereits einen Tag früher geendet als angenommen.
   Ja, sie hörte ihn. Er hatte pünktlich Schluss gemacht. Wahrscheinlich machte er sich gerade frisch. Sie lugte ins Badezimmer, doch da war er nicht. Wenn er sie nicht bemerkt hatte, würde sie ihn überraschen. Auf Zehenspitzen schlich sie zum Schlafzimmer.
   »Überraschung! Ich bin schon …« Der Rest erstarb auf ihren Lippen.
   Luisa schreckte hoch. Nur ein Traum! Nein, kein Traum, berichtigte sie ihre Gedanken und zog die Decke bis ans Kinn. Die flauschige terrakottafarbene Wolldecke, in die sie sich so gern beim Fernsehen kuschelte. Leon amüsierte sich jedes Mal darüber.
   Aber sie schaute kein fern. Und der Webstoff der ebenfalls terrakottafarbenen Couch unter ihren nackten Beinen fühlte sich auch nicht flauschig an, sondern rau und hart an. Nicht wie ihr weiches Bettlaken, auf dem sie sonst schlief und auf dem sie nie wieder schlafen würde. Sofort kam die Erinnerung mitsamt ihren schmerzhaften und entwürdigenden Bildern. Wieder sah sie das sonnendurchflutete Schlafzimmer vor sich. Ihre Lieblingsbettwäsche, aus der Leons nackter Oberkörper herausragte. Hell hob er sich von dem dunkelblauen Stoff mit den leuchtend gelben Sternen ab. Aber nicht nur Leons Haut, sondern auch Melissas. Melissa, seine Arbeitskollegin. Sie hatte zweimal hinsehen müssen, denn zuerst hatte sie nur einen dunklen Haarbusch entdeckt, aber dann hatte sich Melissa aufgerichtet, ihr Gesicht gezeigt und ihre großen Brüste entblößt.
   »Hast du nicht gesagt, sie ist erst morgen zurück?«, war es aus ihrem Mund gekommen.
   Doch Leon hatte nicht geantwortet, sondern sie nur angestarrt.
   Luisa schluckte schwer. Ein dicker Kloß klebte in ihrem Hals.
   Scheißkerl!
   Wenigstens wurde sie langsam, aber sicher, sauer.
   Ein paar Stunden waren mittlerweile vergangen. Ein paar Stunden, in denen sich ihr Leben verändert hatte. Nichts war mehr so wie die letzten Jahre.
   Nie hätte sie gedacht …
   Ihr Leon doch nicht!
   Warum?
   Luisa kämpfte erneut mit den Tränen, aber sie würde nicht weinen. Leon war es nicht wert.
   Melissa hatte sich schweigend angezogen und war gegangen. Vollkommen cool hatte sie gewirkt, als sie ihre Riesentitten in das viel zu enge Shirt gezwängt hatte. So gechillt, als wäre die Situation etwas völlig Alltägliches. Leon hatte Melissa gehen lassen und war geblieben. Auch er hatte keine großen Worte verloren. Als wäre nichts Schlimmes geschehen. Erst hatte sie ihn angeschrien, dann geschwiegen und sich schließlich gedemütigt auf die Couch im Wohnzimmer zurückgezogen. Leider war er es, der in dem bequemen Bett schlief, das mit dunkelblauer Bettwäsche und hellen Sternen überzogen war. Ein Bett, in das sie sich nie wieder legen würde.
   Morgen würden sie in Ruhe reden. So hatte Leon es gesagt.
   Die große Frage war: Wollte sie reden? Wollte sie sich wirklich seine Lügen anhören? Seine Ausflüchte? Oder gar die (...)

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