Sabina Tempel

Erotische Romane

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Whisper of Submission

Artur war dominant – keine Frage. Schon lange hatte er keine Frau mehr getroffen, die sein Innerstes berührte. Doch manchmal spielte das Leben Schicksal. Neu war er in der Stadt und sie die Lehrerin seines Neffen. Mit ihrer besserwisserischen Art konnte sie ihn zur Weißglut treiben. Dafür stand er im Gegenzug darauf, sie davon zu überzeugen, dass sie genau das zu unterlassen hatte. Er genoss dieses Spiel aus vollen Zügen, nur durfte er keinesfalls sein Herz dabei verlieren …

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    Sabina Tempel

Vita

Sabina Tempel ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, unter dem sie Liebesromane veröffentlicht. Müsste sie sich selbst beschreiben, würde sie Eigenschaften wie chaotisch, herzlich, aber auch impulsiv nennen. Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen, ist ihre Spezialität. Auch dem Herz folgt sie gern, manchmal lieber als dem Verstand. Sie genießt und lebt das Leben. Zum Entspannen kuschelt sie sich gern auf ihre große Ledercouch und liest ein romantisches Buch, das sie von Zeit zu Zeit auch selbst schreibt.

Leseprobe



1. Kapitel

Miriam betrat die Aula. Ein Wirrwarr an Schülern empfing sie. Die Lautstärke war für einen Montagmorgen ganz
   schön heftig. Ein Schwerhöriger hätte glatte Vorteile, denn er könnte alle Geräusche wahrnehmen, ohne dass sein Trommelfell dabei Schaden nähme. In solchen Momenten dachte Miriam manchmal, sich für den falschen Beruf entschieden zu haben. Besonders, wenn sie nach ein paar freien Tagen wieder in die Schule kam. Aber auch die Ausübung der Pausenaufsicht brachte sie von Zeit zu Zeit an diesen Punkt. Eigentlich hätte sie eine Polizistenausbildung absolvieren müssen, um die Kontrolle über die Halbwüchsigen zu behalten, dabei hatte sie einst mit der Kinder-sind-süß-Einstellung studiert. Mittlerweile lachte sie darüber, denn die Realität sah etwas anders aus als die Vorstellung längst vergangener Tage. Anders oder zumindest lauter.
   »Halts Maul!«
   »Chill, Alter!«
   »Fresse!«
   Miriam zog die Augenbrauen in die Höhe. Was für liebliche Worte! Das Wochenende schien einigen nicht so gut bekommen zu sein. Ja, die Realität sah nicht nur anders aus, sie war nicht nur lauter, sie klang auch anders. Bei »Chill mal« stellten sich ihr schon sämtliche Härchen empor, die Schimpfworte versuchte sie dagegen, gänzlich zu ignorieren. Doch das Schlimmste war, dass sie am Sonntag ihre Eltern besucht, ihre Mutter nervige Ratschläge verteilt hatte und ihr beinahe ein »Chill doch mal« herausgerutscht wäre. Rein aus dem Grund, weil sie es ständig zu hören bekam. Zum Glück hatte sie nur die Kleinen der fünften Klasse zu unterrichten, doch auch die waren nicht so ohne.
   »Frau Lindner, Adrian hat mich geschubst.«
   Schon wieder Adrian … Adrian zum Freitagmittag und Adrian zum Montagvormittag. Dieser Junge konnte so unschuldig dreinblicken und einen dabei an den Rand des Wahnsinns treiben. Das Dumme war, dass sie ihn eigentlich mochte, obwohl er sich aufführte, als würde die Schule ihm gehören. Er war äußerst beliebt. Zumindest bei den Jungen, die wie Kletten an ihm hingen. Frech und naseweis waren sie alle miteinander. Aber am schlimmsten war mit Abstand Adrian.
   »Ich werde im Unterricht mit ihm sprechen.«
   »Das haben Sie schon oft getan.«
   Wo Lisa recht hatte, da hatte sie recht. Denn leider machte es wenig Sinn, mit Adrian zu reden. Er zeigte sich resistent gegen all ihre Erziehungsversuche. Auch Frau Kraus, die Viertklasslehrerin, hatte sie vor ihm gewarnt, aber da hatte sie sich den Unterricht noch nicht ganz so anstrengend vorgestellt. Zu Beginn des Schuljahrs hatte sie sogar versucht, mit den Kindern auf gut Freund zu machen. Das wäre ihr am liebsten gewesen. Ein harmonisches Miteinander. Mittlerweile hatte sie allerdings die Erfahrung machen müssen, dass das an dieser Schule fast nicht möglich war. An diese Schule gingen Kinder, bei denen viele Pädagogen das Handtuch warfen. Dabei lebten sie in einer idyllischen Kleinstadt, aber auch die schien so ihre eigenen Viertel mit seinen eigenen Gesetzen zu haben.
   Miriam beschloss, Adrians Mutter noch einmal in die Sprechstunde zu bestellen. Vielleicht würde sie dieses Mal kommen, vielleicht würde Miriam so erfahren, warum ihr Sohn immer wieder gegen sämtliche Regeln verstieß. Zu sehr wollte er auf starken Mann machen, dabei war er ein kleiner, zehnjähriger Junge. Sie hatte in den Unterlagen gelesen, dass seine Mutter alleinerziehend war. Vielleicht war sie überfordert und konnte sich nicht genügend durchsetzen. Mit Sicherheit war es nicht leicht, ein Kind allein großzuziehen. Adrians Großeltern lebten nicht mehr, das hatte er kurz vor Weihnachten erzählt. Leider hatte Frau Kraus gesagt, dass mit der Mutter nicht zu reden war. Sie stellte sich lediglich schützend vor ihr Kind, sagte zwar, wie leid ihr alles tat, änderte aber nichts an ihrer Erziehung. Und Frau Kraus wusste in der Regel, wovon sie sprach. Schließlich hatte sie jahrzehntelange Berufserfahrung vorzuweisen. Sie selbst stand dagegen noch ganz am Anfang ihrer Laufbahn. Und war jetzt schon manchmal einen Hauch demotiviert …
   Von lockerer, jugendlicher Kleidung war sie inzwischen auf die elegantere, sportliche Version umgestiegen. Nicht wegen der Kinder, sondern wegen deren Eltern, die schon sehen sollten, dass sie es nicht nur mit einer (...)

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