Sabina Tempel

Erotische Romane

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Summerbreeze of Submission

Sara kann ihr Glück kaum fassen. Sie hat eine Reise inklusive Aufenthalt im Luxushotel gewonnen. Als sie im sonnigen Kroatien ankommt, lernt sie Mateo kennen, einen Mann, dessen dominantes Wesen sie verzaubert und verborgene wie auch verbotene Seiten in ihr zum Leben erweckt. Aber leider hat auch ein scheinbarer Hauptgewinn seine Schattenseiten. Gehört sie wirklich in eine Welt der Reichen? Ist sie tatsächlich bereit, sich von Mateo auf eine Reise in eine ihr unbekannte Welt mitzunehmen zu lassen? Und möchte sie ihre gemeinsam verbrachten Stunden nicht nur als Erfahrung in Erinnerung behalten?

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    Sabina Tempel

Vita

Sabina Tempel ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, unter dem sie Liebesromane veröffentlicht. Müsste sie sich selbst beschreiben, würde sie Eigenschaften wie chaotisch, herzlich, aber auch impulsiv nennen. Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen, ist ihre Spezialität. Auch dem Herz folgt sie gern, manchmal lieber als dem Verstand. Sie genießt und lebt das Leben. Zum Entspannen kuschelt sie sich gern auf ihre große Ledercouch und liest ein romantisches Buch, das sie von Zeit zu Zeit auch selbst schreibt.

Leseprobe

Wasser so klar, dass die Kieselsteinchen am Boden erkennbar sind. Ein Himmel so blau, wie er nur im Sommer ist. Sonnenstrahlen auf der Haut.
   Ich schließe meine Augen, fühle mich erwärmt, trotz der Einsamkeit, die in mir wohnt. Einsamkeit und Träume, von denen niemand weiß. Ich bin entspannt, warte ab, bin offen für das, was kommen mag. Denn manchmal, aber auch nur manchmal, lässt ein Paradies einen Traum wahr werden. Wenn das geschieht, sollte man niemals zögern und diesen Traum hinterfragen. Denn nur durch Spontanität werden Wünsche zur Realität. Genauso real wie das Rauschen des Wassers, der blaue Himmel und die Sonne auf meiner Haut.

1. Kapitel

»Ich kann nicht. Das wäre egoistisch.« Sara presste die Gabel energisch in die letzten Krümel, die sich noch auf ihrem Kuchenteller befanden.
   »Natürlich kannst du«, unterbrach Marie sie bestimmt.
   »Aber meine Mutter …«
   »Deine Mutter ist bestens versorgt.«
   »Ich kann sie nicht allein lassen, nachdem …«, widersprach Sara. Allein bei dem Gedanken an den Unfall schnürte es ihr die Kehle zu. In Zukunft würde sie auf Mam aufpassen, schauen, dass sie gut versorgt war und ihr das Gefühl geben, nicht allein zu sein. Aus all diesen Gründen ging sie täglich in die Klinik. Weil sie ihre Mutter liebte und ihr schlechtes Gewissen riesengroß war, denn gestritten hatten sie sich, bevor der Unfall geschehen war. Mam hatte geweint und auf dem Heimweg die rote Ampel übersehen. Ein riesen Schock war das gewesen.
   Zum Glück ging es ihr mittlerweile besser. Nur wegen des komplizierten Beinbruches musste sie noch in der Klinik bleiben. Danach würde sie für einige Wochen eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung benötigen. Dabei hatte Sara eigentlich zurück nach England ziehen wollen. Ziemlich kurzfristig und vielleicht auch reichlich unüberlegt, aber das Angebot, das sie erhalten hatte, war zu verlockend gewesen. Auf eigenen Beinen hatte sie stehen wollen, anstatt übergangsweise zu ihrem Vater zu ziehen. Einem Vater, der England nie verlassen hatte und längst wieder verheiratet war. Mit einer anderen Frau, die komplett andere Interessen besaß und ihm sogar seine geliebte Hundezucht ausgeredet hatte.
   »Deine Mutter würde sich freuen, wenn du dir eine Auszeit gönnen würdest, bevor du dich um sie kümmern musst«, unterbrach Marie ihre Gedanken.
   Ja, das würde sie, denn sie wusste um die Gewissensbisse, die sie quälten.
   Sara legte die Gabel beiseite. Aus den Kuchenkrümeln war Mehl geworden. Ihr Blick strich über die Köpfe der wenigen Gäste, die das Café besuchten, und blieb schließlich an der Wand mit den bunten Gemälden hängen. Urlaubsmotive zeigten sie. Weißen Strand, Palmen und das Meer.
   »Wer hat schon so großes Glück und gewinnt eine Reise?«, stichelte Marie.
   Natürlich hatte Marie recht.
   Wer zog schon den Hauptgewinn?
   Sara hatte es selbst kaum glauben können. Dennoch wäre es ihr lieber, sie hätte die Reise verschenken können. Doch das war leider nicht möglich. Entweder verzichtete sie oder sie packte noch heute ihren Koffer. Eine Alternative gab es laut den Teilnahmebedingungen nicht.
   Istrien – natürlich hatte sie gegoogelt. Pinienwälder, klares Wasser und viele, garantierte Sonnenstunden. Außerdem: keine Arbeit, keine Sorgen, Entspannung pur. Schön müsste das sein.
   Der Regen prasselte gegen die Fensterscheibe. Bunte Regenschirme wölbten sich dem grauen Himmel entgegen.
   Frühling in Deutschland, dachte Sara. Nicht besser als Frühling in England.
   Unwillkürlich musste sie lächeln.
   »Du brauchst nicht zu grinsen, du Glückliche! Du kannst dich bald in der Sonne aalen.« Marie seufzte theatralisch auf. »Und ich? Ich sitze hier …« Scheinbar gequält runzelte sie die Stirn und schaute dabei demonstrativ aus dem Fenster.
   »Und genießt den Regen.« Sara lachte.
   »Wie witzig!« Marie tat beleidigt. »Fliegst du nun?«
   »Vielleicht.«
   »Vielleicht? Dann pack! Der Flieger geht morgen in aller Frühe.«
   Sara schluckte. Sollte sie wirklich? Noch nie war sie verreist. Noch nie hatte sie den Strand gesehen. (...)

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