Sabina Tempel

Erotische Romane

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Sound of Submission

Die Gitarre lockt, doch die Flöte führt dein Herz. Sheila lauscht den magischen Klängen und kann sich der Wirkung, die der Straßenmusiker auf sie ausübt, nicht entziehen. Seine Bewegungen sind geschmeidig, seine Stimme wie Samt. Wie ein Orkan rauscht er über sie hinweg, reißt sie mit sich mit dem ungestillten Hunger, den er ausstrahlt. Sheila gibt sich ihm hin, wird eins mit seiner Art der Lust. Doch gehört zum berühmten Happy End ein bisschen mehr als nur Leidenschaft. So glühend sie auch sein mag …

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Vita

Sabina Tempel ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, unter dem sie Liebesromane veröffentlicht. Müsste sie sich selbst beschreiben, würde sie Eigenschaften wie chaotisch, herzlich, aber auch impulsiv nennen. Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen, ist ihre Spezialität. Auch dem Herz folgt sie gern, manchmal lieber als dem Verstand. Sie genießt und lebt das Leben. Zum Entspannen kuschelt sie sich gern auf ihre große Ledercouch und liest ein romantisches Buch, das sie von Zeit zu Zeit auch selbst schreibt.

Leseprobe

1. Kapitel

Jonny warf den Rucksack in die Ecke. Er ging zu dem großen schwarzen Kühlschrank und nahm sich eine Büchse kühles Bier heraus. Zischend entwich der Sauerstoff, als er die Dose öffnete. Müde war er, erschöpft von der langen Reise. Er zog den billigen Plastikstuhl vom Tisch und setzte sich.
   Zärtlich ließ er seine Hände über die Gitarre und die Flöte gleiten. Er liebte es, die Instrumente zu berühren, genauso, wie er es genoss, ihnen Töne zu entlocken. Auf seinen Reisen hatte er gelernt, Flöten zu schnitzen. Doch nie war es ihm gelungen, auch nur annähernd an die Perfektion des alten Indianers heranzukommen, der ihm seine Kunst gezeigt hatte. Im Blut musste es einem liegen, hatte der ihm erklärt. Aber nicht nur das, man musste die Melodie im Wind hören, ihr Streicheln um die Felsen wahrnehmen und sich den alten Geschichten nicht verwehren. Geschichten, die vom Werben erzählten, vom Werben eines Mannes um seine Auserwählte. Manche Melodien erzählten auch von Freiheit, von der Schönheit des Lebens, von Freude oder auch von Trauer. Melodien waren wie das Leben selbst. Nur wer an all das dachte, es fühlte, war in der Lage, ein perfektes Instrument zu bauen und fähig, ihm die Töne zu entlocken, die es hervorbringen konnte. Aber nicht nur das, der Musiker sollte auch den Baum kennen, von dem er das Holz nahm. Nur wer eins war mit der Natur, dem war es erlaubt, die Kunst der Töne zu erlernen. Jonny hatten diese Geschichten begeistert, ihn mit ihrer Magie eingehüllt. Gern wäre er länger geblieben in diesem Land der roten Erde und des türkisblauen Himmels. Der alte Mann faszinierte ihn, ebenso wie das Volk und die Natur, die selbst ihn an alte Geschichten voll Mut und Freiheit denken ließ. Vielleicht würde er eines Tages zurückkehren, vielleicht aber auch stetig weiterziehen. Viele schöne Orte gab es auf dieser Welt. Viele unterschiedliche Denkweisen. An manchen Plätzen wurde mehr gelacht und das Sein leichter genommen. Andere Völker dagegen waren auf den ersten Blick hin abweisender, ihre Gesichter strahlten puren Stolz aus, und die Herzlichkeit musste man sich erst verdienen. Ebenso wie diverse Eigenarten besaß jedes Volk auch seine spezielle Art von Musik. Melodien, die das Lebensgefühl und den Charakter der Menschen widerspiegelten. Er hatte die Erfahrung gemacht, dass raue Gegenden die Musik oftmals melancholischer klingen ließen, während sonnige, warme Gebiete meist auch in Liedern für Fröhlichkeit sorgten. Zuletzt hatte er die Karibik besucht und sich von der gechillten Art der Einheimischen verzaubern lassen.
   Während der Jahre waren seine dunkelbraunen Haare lang gewachsen. Mittlerweile zierten Dreadlocks seinen Kopf. Keine dicken Zöpfe, sondern schmale, die perfekt zu ihm passten. Zu ihm und seiner Lebenseinstellung. Reisen und Musik waren zu seinem Leben geworden. Wie ein Vagabund zog er durch die Welt. Und doch war er nun nach Deutschland zurückgekehrt. Nach so langer Zeit hatte es ihn in seine Heimat gezogen.
   Ganz aufgeregt war er gewesen, als er den Flieger verlassen und heimatliche Luft geatmet hatte. Wie ein Flashback waren die unterschiedlichsten Gefühle über ihn hereingebrochen. Er hatte sich gefühlt, als streifte er eine lieb gewonnene Haut ab, um in eine alte zu schlüpfen. Doch dann hatte er sich zusammengerissen, schon allein aus dem Grund, weil er keine Lust auf negative Gefühle hatte. Freunde hatte er hier, besonders in dieser Stadt, die sich immer freuten, wenn er für ein paar Tage vorbeikam. So wie jetzt. Schon einige Male hatte er auf diesem Plastikstuhl gesessen und sich eine Büchse Bier aus dem schwarzen Kühlschrank geholt. Gern war er hier. In dieser WG, in der es meist sogar ein Zimmer, jedoch immer einen Schlafplatz für ihn gab.
   Die Stadt war eine Studentenstadt. Er liebte sie, den historischen Kern und das lockere Treiben in den vielen verwinkelten Gassen. Auch ließ es sich in der belebten Fußgängerzone ganz gut verdienen. Besser als in Städten, in denen die Leute mehr hetzten und sich weniger Zeit für eine kleine Pause nahmen. Er wartete gern auf Zuhörer, genoss es, wenn sich immer mehr einfanden und ihn umringten. Es störte ihn nicht, stundenlang am Boden zu sitzen oder zu stehen, um die Menschen zu unterhalten.
   Viele hielten an, um seiner Musik zu lauschen. Seinem Gesang, aber auch dem Flöten- oder Gitarrenspiel. Manchmal ließ er bei schönem (...)

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