Sabina Tempel

Erotische Romane

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Secret of Submission

Er beobachtete sie schon eine ganze Weile. Sie lief direkt auf ihn zu. Ihre Schritte waren schnell. Immer noch zu schnell, obwohl die Ruhe der goldgetränkten herbstlichen Landschaft langsam auf sie überzugehen schien. Hohes Schilf verbarg ihn. Wie schön sie doch war - auf eine süße, unschuldige Art und Weise. Brennender Hunger loderte in ihm auf. Diese Frau wollte er zu seiner machen. Sie sollte ihm gehören. Ihm allein. Er würde alles daransetzen, sie für sich zu gewinnen, auch wenn er dafür sein gesamtes verdammtes Leben würde umkrempeln müssen …

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Vita

Sabina Tempel ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, unter dem sie Liebesromane veröffentlicht. Müsste sie sich selbst beschreiben, würde sie Eigenschaften wie chaotisch, herzlich, aber auch impulsiv nennen. Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen, ist ihre Spezialität. Auch dem Herz folgt sie gern, manchmal lieber als dem Verstand. Sie genießt und lebt das Leben. Zum Entspannen kuschelt sie sich gern auf ihre große Ledercouch und liest ein romantisches Buch, das sie von Zeit zu Zeit auch selbst schreibt.

Leseprobe

1. Kapitel

Saskia trat hinaus ins helle Sonnenlicht. Der Wind wehte gelbes Laub über ihre Schuhe. Ganze Berge davon lagen am Straßenrand. Hier in der Stadt verloren die Bäume schneller ihre Blätter als auf dem Land. Saskia liebte die Großstadt mit ihren Geräuschen und den typischen Gerüchen. Sie mochte die Fastfoodbuden, die es an fast jeder Ecke gab, ebenso wie das Hupen der Fahrzeuge. Sie mochte die Lichter, die Läden und die Betriebsamkeit. Ein Leben in der Großstadt war ihr Traum. Ein Traum, den sie sich seit Anfang des Sommers erfüllt hatte. Noch nicht einmal drei Monate lebte sie hier an ihrem Wunschort, doch war der Traum bereits wieder ausgeträumt. Eben hatte sie ihren Job gekündigt. Möglicherweise würde in den Papieren stehen, dass sie die Probezeit nicht bestanden hatte. Eigentlich war es ihr egal, wie Bernd vorhatte, ihr Gehen zu nennen. Probezeit nicht bestanden bedeutete wenigstens keine Sperre beim Arbeitsamt, aber auch das war ihr egal. Heute noch würde sie ihre Sachen packen, das WG-Zimmer kündigen und nach Hause fahren. Nach Hause zu ihren Eltern aufs Land, in ihr stickiges Dachzimmer, aus dem sie vor nicht einmal drei Monaten entflohen war. Alles hatte sich so gut angehört. Die Stelle im Callcenter mit sämtlichen Aufstiegsmöglichkeiten. Saskia hatte eine blühende Karriere vor sich gesehen. Sie, die gerade erst ihre Lehre zur Einzelhandelskauffrau abgeschlossen hatte. Im Callcenter hatte sie viel besser verdient. Alles hätte so gut laufen können. Wenn Bernd nicht sein Interesse an ihr entdeckt hätte. Bernd, das war ihr Chef. Ein Chef, der sein Sexualleben wohl zum größten Teil in seinem Unternehmen auslebte. Vielleicht hätten ihr seine Wünsche sogar gefallen. Aber nicht bei ihm. Dazu war er ihr zu widerwärtig, weil er sich nahm, ohne zu fragen. Immer mehr. Ganz zu anfangs hatte sie noch an Zufälle geglaubt. Doch die Zufälle hatten sich gehäuft und irgendwann waren es keine mehr gewesen. Bernd war dominant und suchte sich seine Gespielinnen im Büro. Ein biegsames Lineal war eines seiner Lieblingswerkzeuge, das er auf Arbeit sehr gern benutzte. Damit hätte sie noch leben können. Sie fand die Vorstellung, das biegsame Plastik auf ihrem Hintern zu fühlen, nicht unerotisch. Aber sie wollte nicht, dass Bernd dieses Lineal führte. Sie wollte weder von ihm gefickt werden noch ihm einen blasen. Von sonstigen Liebesszenen ganz zu schweigen. Er kannte kein Ende, in nichts, was er tat. Die anderen Angestellten hatten weggesehen und geschwiegen. Wahrscheinlich hatten sie sich gefreut, dass er sie mit seiner Gegenwart verschonte. Saskia war es von Woche zu Woche schlechter ergangen. Die Großstadt hatte an Farbe und Glanz verloren. Mit niemand hatte sie reden können. Sie hatte sich nicht getraut. Bernd war ein einflussreicher Mann, und ihm in den Rücken zu fallen, konnte sehr schmerzhaft werden. So war es ihm binnen kürzester Zeit gelungen, ein Netz an Angst über sie zu werfen. Aber die Angst zerfraß sie und ihr Leben. Ebenso wie Bernd selbst.
   Schließlich hatte sie ihren ganzen Mut zusammengenommen und die Kündigung eingereicht. Sie hatte geschwindelt, erzählt, dass sie aus privaten Gründen nach Hause zurückkehren musste und es ihr unsäglich leidtäte, ihn und seine Firma zu verlassen. Noch einmal hatte sie ihn ertragen, dann war sie gegangen. Zum letzten Mal hatte sich die Glastür hinter ihr geschlossen.
   Und nun schien die Sonne für sie. Nur für sie. Gelbes Laub über ihren Schuhen – bald würde sie zu Hause sein. Ihre Reise war zu Ende. Zurückkehren würde sie. Zu dem Ort, der sie beengt hatte. Von dem sie aufgebrochen war. Nie wieder wollte sie in der Großstadt leben, nie wieder von Karriere träumen. Sie gehörte nicht hierher, hatte es nur nie erkannt. Viel zu blauäugig war sie, zu gutgläubig und zu manipulierbar.
   Tief atmete Saskia durch. Frisch war es, aber die kühle Luft reinigte ihre Gedanken. Erleichtert lief sie los. Zwar würde es Wochen brauchen, um das Erlebte zu verarbeiten, aber sie hatte sich weder von Bernd unterkriegen lassen noch war sie unter seiner Führung zerbrochen. Saskia rückte den Kopf gerade. Nein, sie war keine Schönheit, nur eine ganz normale, junge Frau. Und das war gut so. In nächster Zeit wollte sie unscheinbar sein und nichts anderes.
   
   Saskia hatte ihre Sachen gepackt, das WG-Zimmer gekündigt und sich in den Zug in Richtung Heimat gesetzt. Mit jedem (...)

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