Sabina Tempel

Erotische Romane

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Dream of Submission

Sie feierte. Fröhlich und ausgelassen. Doch da war auch eine Zartheit, an die er sich sofort erinnerte. Gepaart mit Stolz. Tief sog er die Luft ein. Seine grünen Augen glühten. Damals hatte sie versprochen, auf ihn zu warten. Doch hatte sie ihr Heiligstes einem anderen geschenkt … Er war so wütend, dass er die Beherrschung verlor und ihr gnadenlos zeigte, wer ihr Mann war. Eliaz' Mund ist staubtrocken. Nur wenige Meter entfernt sieht er sie sitzen. Doch da ist dieser Typ an ihrer Seite. Sie steht auf, geht allein. Natürlich folgt er ihr, sich dessen bewusst, dass nur sie ihm alles geben kann. Ihr Herz, ihre Seele, ihren Körper …

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Vita

Sabina Tempel ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, unter dem sie Liebesromane veröffentlicht. Müsste sie sich selbst beschreiben, würde sie Eigenschaften wie chaotisch, herzlich, aber auch impulsiv nennen. Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen, ist ihre Spezialität. Auch dem Herz folgt sie gern, manchmal lieber als dem Verstand. Sie genießt und lebt das Leben. Zum Entspannen kuschelt sie sich gern auf ihre große Ledercouch und liest ein romantisches Buch, das sie von Zeit zu Zeit auch selbst schreibt.

Leseprobe

Prolog

Aus großen braunen Augen sah sie ihn an.
   Schön würde sie einmal werden. Er wusste es. Schließlich hatte seine Mutter seinen Blick für
   Attraktivität geschärft. Als Modedesignerin war sie stets auf der Suche nach schönen Models gewesen. Bereits im Kindergarten hatte sie ihn raten lassen, welches der Mädchen in weiter Zukunft die Laufstege der Welt erobern könnte.
   Aber die Schönheit machte nicht den Reiz der Kleinen aus. Etwas an ihrem Wesen bewegte ihn dazu, auf sie aufzupassen. Dabei war sie es gewesen, die mutig für ihn eingestanden hatte. Als Gegenzug hatte er sie beschützt. Dankbar hatte sie sich in seine Arme geschmiegt. Wie ein kleines Kätzchen, das noch nicht wusste, wann es seine Krallen einsetzen und wann es schnurren sollte. Gut hatte sich ihr Vertrauen angefühlt. Wie gern hätte er die Zeit angehalten. Doch auch so würde er diese Sekunden nie vergessen.
   Dieses Mädchen gehörte zu ihm. Zu niemand sonst. Eines Tages würde auch sie es wissen. Vielleicht ahnte sie es bereits.

1. Kapitel

1. Kapitel »Wie war dein Tag, Liebes?«, fragte Sven, als Hannah zu ihm an den Tisch in dem Nobelrestaurant trat.
   Warum hatte sie nur zugesagt, sich mit ihm zu treffen? Die Antwort war eindeutig: Sie war viel zu gutmütig für diese Welt. Sie mochte weder In-Lokale noch italienisches Essen. Höchstens billig und deftig vom Pizzaimbiss. Liebes machte es auch nicht besser. Sie war nicht sein Liebes.
   »Der Noro Virus wütet in der KiTa. Ein Albtraum. Wir müssen ständig die Toiletten säubern und desinfizieren«, antwortete Hannah betont laut. Sie konnte einfach nichts gegen den miesen kleinen Teufel tun, der sie ritt.
   »Kannst du nicht leiser reden?«, zischte Sven, während sein Blick vorwurfsvoll über ihre Kleidung strich.
   Er hatte sich darauf verlassen, dass sie sich seinem Wunsch entsprechend in Stoffhose und Bluse kleiden würde. Fast schien es ihm peinlich zu sein, mit ihr in dem In-Lokal gesehen zu werden. Insgeheim schmunzelte Hannah darüber, dass das Teufelchen sie schon bei ihrer Kleiderwahl geritten hatte, denn sie wirkte tatsächlich deplatziert zwischen all den Anzugträgern, Schönlingen, Reichen und Angebern. Flaches und offenes Schuhwerk war bei den weiblichen Gästen definitiv nicht angesagt, aber auch ihre Vorliebe für stretchiges Baumwollmaterial schien keine einzige Frau zu teilen. Ebenso wie Grün wohl nicht zu den aktuellen Modefarben gehörte.
   »Du wolltest doch wissen, wie mein Tag war«, verteidigte sie sich betont unschuldig und nahm ihm gegenüber Platz. Er war zur Begrüßung nicht einmal aufgestanden, um ihr den Stuhl zurechtzurücken.
   »Hier will niemand wissen, was du arbeitest.« Sven schaute sie nicht einmal an, sondern betrachtete scheinbar interessiert seinen Tellerinhalt.
   Typisch! Trotz ihres provokativen Auftritts riss sich Sven zusammen. Zwar wirkte sein Gesichtsausdruck leicht angestrengt, doch der Schein musste gewahrt werden. Zumindest in der Öffentlichkeit. So war es all die letzten Monate gewesen.
   »Erzieherinnen sind hier nicht gerade Stammgäste.«
   Hallo? Hatte er noch alle Tassen im Schrank? Das hätte sie sich denken können!
   Erzieherin war in Svens Augen ein Beruf, den wirklich jeder Hilfsarbeiter leisten konnte. Außerdem passte es zu dem Naturell einer jeden Frau, ein bisschen auf Kinder aufzupassen. Diese Fähigkeit war praktisch angeboren.
   »Marie hat quer über den Frühstückstisch gekotzt. Zeitgleich hat Tom so sehr in die Windel gemacht, dass ihm die Kacke sogar in die Hose gelaufen ist. Puh, war das ein Gestank und Geschmiere!«
   »Hannah!«
   Sie bereute es nicht, deplatziert zu wirken. Es war ihr schlicht und ergreifend egal.
   Tief in ihrem Herzen war sie wohl doch ein kleines Landmädchen geblieben, das im Sommer barfuß durch Bäche stieg, im Herbst Kastanien sammelte und im Winter johlend mit dem Schlitten durch den Schnee jagte. Manchmal vermisste sie die Zeit ihrer Kindheit. Vielleicht war sie aus jenem Grund auch Erzieherin geworden. Ein Beruf, in dem es möglich war, ein Stück eben jener Kindheit zu erhalten, die nie zurückkehren (...)

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