Sabina Tempel

Erotische Romane

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Kiss of Submission

Plötzlich stand er vor mir, ein Schrank von einem Mann. Sein Körper – muskulös und geschmeidig zugleich. Unnachgiebigkeit und Dominanz spiegelten sich in seinem Blick wider. In meinem Bauch begann es verlangend zu kribbeln. All meine geheimsten Wünsche wurden mit einmal so real wie nie zuvor.

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    Sabina Tempel

Vita

Sabina Tempel ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, unter dem sie Liebesromane veröffentlicht. Müsste sie sich selbst beschreiben, würde sie Eigenschaften wie chaotisch, herzlich, aber auch impulsiv nennen. Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen, ist ihre Spezialität. Auch dem Herz folgt sie gern, manchmal lieber als dem Verstand. Sie genießt und lebt das Leben. Zum Entspannen kuschelt sie sich gern auf ihre große Ledercouch und liest ein romantisches Buch, das sie von Zeit zu Zeit auch selbst schreibt.

Leseprobe

1. Kapitel

»Du würdest mir wirklich diesen Gefallen tun?« Victor blickte erstaunt auf. Nur kurz, dann wischte er weiter die
   dunkelbraune Echtholztheke trocken. Ein Schweißtropfen löste sich von seiner Stirn und rann die Schläfe hinab.
   Maxim betrachtete ihn irritiert. Was war mit seinem Bruder geschehen? Wie sehr er sich doch in den letzten Jahren verändert hatte. Nicht nur optisch, sondern auch in seinem Wesen. Wo war seine Gelassenheit geblieben? Okay, sein Bruder hatte sich im Gegensatz zu ihm schon immer in alles mehr hineingesteigert, dies aber stets hinter seiner Fröhlichkeit verborgen. Doch war Victor einst körperlich in Topform gewesen, wovon nicht mehr viel zu sehen war. Mittlerweile schwitzte er bereits beim Polieren. Auch sonst wirkte er irgendwie verlebt. Dabei war er gerade mal siebenundzwanzig Jahre alt. Blutjung, und doch sah er auf eine seltsame Art uralt aus. Sein Lächeln, das er stets auf dem Gesicht trug, hatte sich förmlich in die Haut eingebrannt und etliche Fältchen hinterlassen. Waren wirklich nur die Arbeit in der Kneipe und der damit verbundene schlechte Lebenswandel dafür verantwortlich?
   Maxim konnte es kaum glauben. Viele Fragen lagen ihm auf der Zunge, doch er stellte sie nicht. Erst vor wenigen Tagen war er zurückgekehrt und hatte gedacht, seinen Urlaub in dem Land, in dem er aufgewachsen wer, genießen zu können. Natürlich versuchte er das auch. Und doch war alles anders. Fremd. Nach fast neun Jahren. Die Menschen verhielten sich nicht so, wie er es in Erinnerung hatte. Die Sonne fühlte sich anders an, und selbst die Luft roch nicht mehr vertraut. So ähnlich hatte er sich schon einmal gefühlt. Damals in den Sommerferien, als er mit seinen Eltern zurück in deren alte Heimat gegangen war. Ihm war gänzlich alles fremd gewesen. Die Landschaft, die Menschen, ihre Art. Sogar die Sprache. Die Wörter hatten einfach nicht über seine Lippen kommen wollen. Ein Fremder in einem Land, in dem Teile seiner eigenen Familie lebten.
   »Die Frau ist wirklich eine Katastrophe. Garstig, zickig. Man hat den Eindruck, es ginge um ihr eigenes Geld.« Victor knallte den Lappen in die Spüle.
   Von wem sprach er? Warum steigerte er sich so hinein? Machte eine einzelne Frau ihm neuerdings Kopfzerbrechen oder gar Angst?
   »In dem Amt arbeiten nur so typische Beamte.«
   Was verstand man unter einem typischen Beamten? Maxim runzelte die Stirn und blickte Victor abwartend an, doch er schien keine Lust auf eine weitere Erklärung zu haben. Maxim war das recht. Entspannt lehnte er sich in dem Korbsessel zurück. Korbmöbel und Holztheke – irgendwie passte im Harlekin nichts so richtig zueinander. Beige Fliesen und ein vergilbter Putz – das Bistro benötigte dringend eine Generalsanierung, um einigermaßen ansprechend auszusehen.
   »Du würdest wirklich die Unterlagen ins Amt bringen?« Hörbar erleichtert atmete Victor auf. »Lass dich bloß nicht dumm anmachen!«
   Das hatte er bestimmt nicht vor. Maxim war es gewohnt, höflich und mit Achtung behandelt zu werden. Warum sollte dies in Deutschland anders sein als in Indien, wo er die letzten Jahre verbracht hatte? Er hatte nicht den Hauch an Bedenken, der Dame die Situation seines Bruders verständlich zu erklären beziehungsweise ihr Unterlagen vorbeizubringen. Sollte es sich wirklich um einen Drachen in Menschengestalt handeln, würde er ihr höflich, aber bestimmend gegenübertreten, um sie verstummen zu lassen. Ruhig und durchsetzungsfähig. Charaktereigenschaften, die ihm bereits in die Wiege gelegt worden waren. Ebenso eine Art von Stolz, der ihm eigen war und sich in seinem Blick, seinen Bewegungen wie auch in seinen Worten widerspiegelte. Die Führungsposition, die er sich in der Firma erarbeitet hatte, hatte diese Eigenschaften nicht geschmälert. Nicht umsonst hatte er seine Firma in Hyderabad so erfolgreich vertreten. Und doch hatte es ihn in den letzten Monaten zurück nach Deutschland gezogen. Seltsamerweise hatte er besonders den Herbst vermisst. Buntes Laub, aber ebenso nasses Novemberwetter, gepaart mit dem Gefühl von Geborgenheit, an das er sich zu erinnern glaubte, obwohl es wahrscheinlich nur in seiner Fantasie existierte. Eigentlich hatte er vorgehabt, in der Villa seiner Eltern zu wohnen, doch die hatte Victor mittlerweile vermietet. Geldsorgen, hatte er (...)

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