Sabina Tempel

Erotische Romane

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1000 verbotene Schmetterlinge

Nina und Mitch könnten unterschiedlicher kaum sein. Trotzdem oder gerade deswegen prickelt und knistert es zwischen ihnen. Fast wie von selbst kommen sie sich näher. Ganz normal? Nein, denn Nina ist verheiratet und zweifache Mutter. Ihr Mann Mark ist ein Riesenidiot, aber das will sie nicht sehen. Schließlich nennen sich ihre Scheuklappen Heile Familienwelt. Dabei hat sie sich in Wahrheit längst in Mitch verknallt. Für wen wird sie sich entscheiden? Und liegt die Entscheidung überhaupt in ihrer Hand?

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    Sabina Tempel

Vita

Sabina Tempel ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, unter dem sie Liebesromane veröffentlicht. Müsste sie sich selbst beschreiben, würde sie Eigenschaften wie chaotisch, herzlich, aber auch impulsiv nennen. Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen, ist ihre Spezialität. Auch dem Herz folgt sie gern, manchmal lieber als dem Verstand. Sie genießt und lebt das Leben. Zum Entspannen kuschelt sie sich gern auf ihre große Ledercouch und liest ein romantisches Buch, das sie von Zeit zu Zeit auch selbst schreibt.

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Sie, weiblich, Ende 30 sucht: Mann für schöne Stunden, Gutaussehend, durchtrainiert, selbstbewusst Sie bietet: Weibliche Rundungen. Ein Feuer, das sie selbst überrascht. Mit im Gepäck: Ein Ehemann und Kinder (verbunden mit diversen Problemen) Abzüge: Nicht eben entscheidungsfreudig. Manchmal ein bisschen kompliziert. Wenn Du Lust hast, eben diese Frau kennenzulernen, kann Dir dieser Roman sicherlich dabei helfen:

Leseprobe

1. Kapitel

Nina blinzelte. Hatte Mark nach ihr gerufen? Egal. Leise war sie auf den hinteren Balkon geschlichen, hatte den vom Schnee angerosteten Klappstuhl mühsam auseinandergeklappt, sich hingesetzt und genussvoll die Augen geschlossen. Ein wohliger Seufzer entglitt ihrer Kehle, natürlich beinahe lautlos. Es roch nach Frühling. Noch war es zwar frisch, aber die Sonne gewann an Kraft und streichelte ihr Gesicht. Nina streckte die Zehen lang und rekelte sich behaglich.
   Fast perfekt, wenn nur der Stuhl nicht so unbequem wäre.
   »Mama?«
   Oh nee! Nina machte sich ganz klein.
   Nicht, dass sie auf das Rufen ihrer Kinder nicht reagiert hätte, aber sie kannte diesen Tonfall. Jammernd, gespickt mit einer Prise Aufmüpfigkeit. Das zarte Stimmchen gehörte Töchterchen Mona, die mit ihren fünfzehn Jahren mitten in der berühmt-berüchtigten Pubertät steckte, welche wirklich nicht zu verachten war. Nina fragte sich, wie aus einem völlig normalen Mädchen ein nörgeliger, unzufriedener Teenager hatte werden können, dem die Nase an der Decke festzukleben schien.
   Momentan war ihr Luca mit seinen dreizehn Jahren beinahe lieber. Aber nur beinahe. Immerhin liebte eine Mutter all ihre Kinder gleich. Außerdem schoss er in anderer Beziehung über die Stränge. Er hatte Flausen im Kopf, die seiner Schwester absolut fremd waren. Manchmal wunderte es Nina, dass er noch nicht im Krankenhaus gelandet war, bei all den halsbrecherischen Aktionen, die er mit seinem BMX vollführte, denn Luca reizte so wirklich alles, was einen Hang zum Gefährlichen hatte. Hätte man ihm einen Fallschirm in die Hand gegeben, wäre er wahrscheinlich längst vom nächsten Berg gesprungen. Mona dagegen war die Vorsichtige, nach außen hin schüchtern, daheim jedoch ein richtiger Besen.
   »Mama?« Das Stimmchen legte bereits ein bisschen an Schärfe zu.
   Wie konnte eine Mutter sich auch so einfach verstecken? Was für eine Frechheit.
   Schritte näherten sich. Mist!
   Nina rutschte tiefer, sodass ihr Kopf vom Fenster aus nicht zu sehen war. Hoffentlich kam Mona nicht auf die Idee, auf den Balkon hinauszutreten.
   »Wo ist die denn nur?«, nörgelte es.
   Nicht entdeckt.
   Der Wäschekorb knallte hörbar von der Kommode auf den Boden.
   »Wo hat die nur mein T-Shirt hin?«
   Es rumorte im Schlafzimmer. Wahrscheinlich flogen eben sämtliche gebügelten Kleidungsstücke durch die Luft. Nina verkniff sich ein Stöhnen, aber Hineingehen und Mona zu rügen hätte mit Sicherheit zur Folge gehabt, dass der Sonnengenuss auf dem Balkon der Vergangenheit angehörte.
   Dazu war der Hauch von Wärme viel zu kostbar nach all den kalten Monaten, und Lust auf einen Streit verspürte sie ebenfalls nicht. Die Wäsche musste warten. Ärgern konnte sie sich später immer noch.
   Erneut ertönten Schritte. »Weißt du, wo deine Mutter ist?«
   Mark. Jetzt suchte ihr geliebter Ehegatte sie auch noch.
   »Warum ist denn die Balkontür offen?«, fragte er weiter.
   O nein!
   »Mach sie halt zu«, erklang Monas liebliches Stimmchen.
   Die Schritte näherten sich.
   Falls er sie jetzt entdecken würde, wäre das äußerst peinlich, aber ebenso ungünstig, wenn er jetzt die Tür schließen würde.
   Rums! Und jetzt?
   Warum hatte sie ihn nicht aufgehalten?
   Ganz einfach, weil sie keine Lust auf ein Kopfschütteln und schon gar nicht auf ein nervenzehrendes Plädoyer hatte, wie man sich seinen Kindern gegenüber verhielt oder sich eben nicht verhielt. Basta!
   Mark war lieb und nett. Das war er immer. Deswegen hatte sie ihn auch geheiratet. Er besaß alle Vorzüge, die ein Mann nur besitzen konnte. Er hatte einen guten Job, war gepflegt, sah recht gut aus – es gab nichts, was nicht stimmig war. Okay, er neigte manchmal dazu, Moralpredigen zu halten, was er gerade eben mit Sicherheit getan hätte, denn sein Harmoniebedürfnis ging ihm über alles. Manchmal sah Nina förmlich den imaginären Heiligenschein, der über seinem Kopf schwebte. Die Kinder liebten ihn für sein (...)

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