Sabina Tempel

Erotische Romane

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Touch on Submission

Seine Lider waren gesenkt, doch aus seinen Augen leuchtete brennender Hunger wie bei einem Raubtier. Lisas Haut prickelte vor Vorfreude. Vom Freund auf die Straße gesetzt, ohne Job, bietet das Leben Lisa seine Schattenseiten in vollem Umfang. Da trifft sie Sergei – einen Macho, wie er im Buche steht. Eigentlich ist er nicht ihr Typ, dennoch übt er einen magischen Reiz auf sie aus. Schon bei ihrer ersten Begegnung spürt Lisa ein unstillbares Verlangen nach dem ungehobelten Mann. Denn: Welchen Mann lernt Frau schon am Boden kniend kennen, den Blick auf kräftige Beine in raue Jeans gehüllt? Lisas Fantasie überschlägt sich. Sie kann sich nicht beherrschen und berührt ihn. Nur ein Hauch, aber der Beginn eines knisternden Abenteuers, das Lisa an die ein oder andere Grenze führt.

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Vita

Sabina Tempel ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, unter dem sie Liebesromane veröffentlicht. Müsste sie sich selbst beschreiben, würde sie Eigenschaften wie chaotisch, herzlich, aber auch impulsiv nennen. Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen, ist ihre Spezialität. Auch dem Herz folgt sie gern, manchmal lieber als dem Verstand. Sie genießt und lebt das Leben. Zum Entspannen kuschelt sie sich gern auf ihre große Ledercouch und liest ein romantisches Buch, das sie von Zeit zu Zeit auch selbst schreibt.

Leseprobe

1. Kapitel

Müde ließ sich Lisa auf das Bett sinken. Es war weich. Viel zu weich für ihr Wohlgefühl. Darin sollte sie schlafen? Die nächsten Tage, Wochen oder Monate?
   Still, befahl sie sich. Sie sollte dankbar sein, und insgeheim war sie es auch. Irgendwie zumindest. Dankbar für einen kleinen Halt in einem Meer von Scherben. Gedankenversunken strich sie über das Bettlaken. Biber – sie mochte diesen Stoff nicht. Ihre Großmutter hatte früher Biberbettwäsche besessen. Im Winter zum Wärmen, weil im Schlafzimmer kein Ofen gestanden hatte. Kalt war es gewesen. Trotz der dicken Federbetten und trotz Biber. Lisa konnte sich noch gut an den Geruch nach Lavendel erinnern, der stets in den Kleidungsstücken ihrer Großmutter gehangen hatte. Lavendel, um die Motten fernzuhalten. Weiter kreisten ihre Gedanken zu dem gelbstichigen Linoleumboden, der auf den alten Holzdielen im Schlafzimmer sowie in der gesamten Wohnung verlegt worden war. Unmodern, doch war es ihre Zeit des Glückes gewesen. Ihre Kindheit – Geborgenheit und Liebe.
   Nie wieder hatte sie diese zwei Gefühle so intensiv genossen. Kein Mann hatte sie ihr je geben können. Ebenso wenig wie glühende Leidenschaft, von der ihre beste Freundin Nadja ständig erzählte. Nadja und ihre stets wechselnden Liebhaber. Manchmal gingen Lisa die Geschichten auf die Nerven. Sicher, Nadja war toll. Optisch beinahe perfekt. Dazu noch selbstbewusst und redegewandt. Neben ihr fühlte sie sich stets wie eine kleine graue Maus. Okay, grau war sie zwar nicht, aber klein und eben lange nicht so schillernd wie ihre Freundin.
   Einst hatte sie gedacht, dass wenigstens Nadja sie verstehen könnte, aber sie hatte sich getäuscht. Manche Leute konnten ihren eigenen Handlungen sehr freizügig gegenüberstehen, aber eine überaus spießige Einstellung besitzen, was das Leben ihrer Mitmenschen betraf.
   Wieder ließ Lisa die Fingerkuppen über das unebene Biberlaken gleiten. Sie war kein Kind mehr, ihre Großmutter längst gestorben. Das kleine Häuschen war abgerissen und durch eine Garagenzeile ersetzt worden. Diese Tatsache traf sie immer noch hart, wenn sie aus dem Fenster ihres momentanen Schlafzimmers blickte.
   Großmutter hatte einst schräg gegenüber gewohnt. In einem süßen Häuschen mit rotem Dach und mit von Efeu bewachsenen Wänden. Saskia, ihre Cousine, hatte mit der Sicht auf das hässliche Bauwerk kein Problem, denn sie war ihr ganzes Leben lang in dem Ort ihrer Kindheit geblieben, hatte somit genügend Zeit gehabt, sich an den Anblick jener unschönen grauen Garagenzeile mit noch graueren Toren zu gewöhnen. Saskias Mutter hatte, so lange sich Lisa zurückerinnern konnte, hier in diesem verschlafenen Örtchen gewohnt. Mittlerweile lebte sie wegen ihrer Demenz allerdings in einem Pflegeheim. Saskia und ihr Verlobter Nils hatten daraufhin das Haus übernommen.
   Lisa grübelte. Klar, hatte sie von all diesen Veränderungen erfahren, sie jedoch nicht wirklich wahrgenommen, bis zu eben jenem Zeitpunkt, als sie an den Ort ihrer Kindheit zurückgekehrt war. Vor wenigen Stunden.
   Trotz Garagenneubaus schien die Zeit in Kirchheim stehen geblieben zu sein und der Ort sich dem Wandel des Fortschritts entzogen zu haben. Selbst die Menschen wirkten, als wären sie in einen seltsamen Kokon gehüllt, den sie selbst erschufen und in dem sie alterten.
   Und dennoch lagen Welten zwischen damals und heute.
   Ihre Gedanken wanderten weiter, suchten Antworten auf Fragen, die sich nie gestellt hatten, landeten schließlich bei ihr selbst.
   Was hatte das Leben mit ihr gemacht? Welche Spuren hatte es hinterlassen? Und was hatte sie eigentlich hier zu suchen?
   Die Antwort auf die letzte Frage war ein eindeutiges Nichts. Rein gar nichts hatte sie hier zu suchen. An dem Ort einer Vergangenheit, die nicht mehr die ihre war.
   Aber ihre Mutter hatte sie gebeten, beziehungsweise ihre Cousine Saskia sie eingeladen. Saskia war ein guter Mensch. Das war sie schon immer gewesen. Nachgiebig, gutmütig und von ganzem Herzen lieb. Nie hätte sie sie auf der Straße sitzen lassen. Saskia war ein Mensch der Tat, jedoch nicht der Fantasie. Leider, denn an ihren Traum glaubte auch sie nicht. Niemand tat es. Nicht einmal ihre eigene Mutter oder Nadja. Nadja schon gar nicht. (...)

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