Christine Lawens

Romantik & tiefe Gefühle

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Gebrochene Herzen schlagen noch

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Eine Liebe gegen alle Widerstände, und eine starke Frau, die für ihr Glück kämpft. Saskia lernt bei der Eröffnung ihrer Kunstgalerie einen Mann kennen, der sie durch seine ebenso anziehende wie extreme Persönlichkeit in den Bann schlägt: David Montfort, der auf den ersten Blick unnahbar wirkende Juniorchef eines Medienkonzerns. Noch nie hat sie sich von einem Mann so stark angezogen gefühlt. Sie ist sich nicht sicher, ob ihr dieses Gefühl gefällt, aber sie kann ihm nicht widerstehen. Sie spürt, dass dieser Mann ihr Schicksal wird. Sie sind das ideale Paar in der Welt des großen Geldes und der falschen Gefühle auf dem glitzernden Parkett von Glamour und Intrigen. Als Saskia begreift, dass Davids Liebe trügerisch ist wie der Glanz seiner Welt, verzweifelt sie trotzdem nicht. Fortan bewegt sie nur noch eine Kraft: Sie will den Mann zurückhaben, den sie geheiratet hat. Sie kennt die Waffen einer Frau und die kalte Glut der Rache.

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Vita

Christine Lawens

Christine Lawens wurde 1964 in Saarlouis geboren. Sie arbeitete fünfzehn Jahre bei einem Kommunikationsunternehmen, danach folgte die Mitarbeit bei verschiedenen Tageszeitungen als freie Mitarbeiterin, PR-Assistentin und PR-Texterin. Seit 2012 veröffentlicht sie Romane und Kurzgeschichten. Sie lebt im Saarland und in der Bretagne. Bei bookshouse erschienen „Zwischen uns der Atlantik„“ im Januar 2017 und „Gebrochene Herzen schlagen noch“ im Juli 2017.

Leseprobe

Kapitel 1

Genf ähnelte einem Treibhaus, und der Asphalt glühte wie schwarze Lava. Die Flügeltür zur Galerie stand weit offen, die geladenen Gäste hatten sich bis auf den Gehweg der Grand Rue verteilt.
   Saskia zog sich hinter eine Stellwand am Fenster zurück. Wie bei Vernissagen üblich, waren die Leute in Scharen gekommen, und sie brauchte einen Moment, um Atem zu holen und den Augenblick zu genießen.
   Ihr eigene Kunsthandlung. Ihre Gäste.
   Eines hatten Künstler und Intellektuelle gemeinsam: Sie liebten Champagner und konnten nicht zuhören. Alle redeten und lachten durcheinander.
   Nur Armand Montfort, der Verleger und Sammler, beobachtete genau wie sie das bunt gemischte Volk, das im Licht der glühend heißen Spotlichter herumschlenderte. Er war hochgewachsen und ging sehr aufrecht. Seine grau melierten Haare waren dicht. Die gebräunte Haut in seinem kantigen Gesicht wirkte jugendlich. Er entsprach dem Bild, das man sich von einem Selfmademan machte, der auf dem Gipfel des Erfolges angelangt und sowohl bereit wie auch fähig war, das Erreichte mit allen Mitteln zu verteidigen.
   Wenn sich seine grauen Augen auf eine Person richteten, schienen sie von ihr Besitz zu ergreifen und hinab bis auf den Grund ihrer Seele zu tauchen, doch das warme und offene Lächeln glich die Härte seines Blicks aus. Sein ganzes Wesen vermittelte den Eindruck von Macht und Willenskraft.
   Sie hatte einige Verlagsmitarbeiter persönlich kennengelernt, nicht aber Armand Montfort. Er war lange Zeit auf Auslandsreise gewesen und war erst vor Tagen zurückgekehrt. Saskia kannte ihn nur von einem einzigen Telefonat. Montfort hatte den Katalog zu dieser Ausstellung herausgebracht.
   Das Mädchen vom Cateringservice lugte um die Stellwand. »Bitte entschuldigen Sie die Störung, Frau Leconte, aber der Champagner geht aus.«
   »Ich kümmere mich darum.« Sie folgte dem Mädchen in den Nebenraum.

*

Leticia Allison, die Kolumnistin, winkte Armand heftig zu und kam eilig auf ihn zu.
   Er warf Saskia Leconte einen Blick hinterher. Schön war sie und klug. Beinahe so groß wie er, schlank, aber mit festem Schritt und einer gewissen Aura.
   »Sie gefällt dir«, sagte Leticia, die er beinahe vergessen hatte.
   »Sie könnte meine Tochter sein.«
   »Seit wann stört dich so etwas?« Leticia lachte.
   »Was weißt du über sie, außer dass sie aus einer Lausanner Anwaltsfamilie stammt?«
   »Sie wird als tüchtig und unnahbar bezeichnet. Man sieht sie nie in Herrenbegleitung, und in der Schweizer Galerieszene hat sie den Ruf einer Frau, vor der man sich mehr in Acht nehmen müsse als vor einem Mann.« In Leticias Augen lag ein leicht amüsiertes Glitzern. »So viel ich gehört habe, hat sie dies alles geschafft, ohne Hilfe ihres einflussreichen Vaters in Anspruch zu nehmen.« Sie beugte sich vor, streifte sein Ohr mit ihrer Wange. »Und bevor ich vergesse, es zu erwähnen. Sie ist vor wenigen Wochen neunundzwanzig geworden. Zwei Jahre jünger als dein Sohn. Wie man sich erzählt, hat sie eigentlich für solche Festivitäten, die in ihren Augen reine Zeitverschwendung bedeuten, nichts übrig.«
   »Das klingt interessant.«
   »Wo hast du deinen Sohn gelassen?«
   »David ist geschäftlich in Tokio.«
   »Schade. Ich hätte gern gewusst, wie sie ihm gefallen würde. Grüß ihn mal von mir.« Leticia warf ihm einen Kussmund zu und verschwand in der Menge.
   Armand beschlich das seltsame Gefühl, dass Saskia Leconte bald eine Rolle in seinem Leben spielen würde, und starrte Leticia hinterher, als könnte er verhindern, dass die Kolumnistin ihrer zweiten Leidenschaft nachging: der Kuppelei. Doch Leticia war in dem Trubel verschwunden, und die Gäste versammelten sich vor dem kleinen Rednerpult im hinteren Bereich der Galerie.
   Als die Gastgeberin aus dem Nebenraum kam, trat Stille ein, sodass man eine fallende Nadel hätte hören können.
   Leconte lächelte, hob ihr Glas den Gästen entgegen und stellte es, ohne daran zu nippen, neben sich auf das Pult. »Schön, dass Sie alle gekommen sind«, sagte sie, ihre Stimme tief, rau und (...)

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