Sophia Hale

Romantik & tiefe Gefühle

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Leo - Schattentränen 1

Leo ist schwul und stolz darauf. Eigentlich. Seine Freunde wissen es, seine Familie nicht. Die Erwartungen seines Vaters sind hoch, die Regeln gnadenlos. Leos bester Freund Roy ist ihm eine große Stütze, doch auch er kennt nicht den verborgenen Rebellen, der nichts weiter will, als endlich sein eigenes Leben zu führen. Als der attraktive Cole, ein Stern am Highschool-Himmel und meilenweit entfernt für Leo, sich für ihn zu interessieren beginnt, wird Leos Leben mit einem Schlang nicht nur höllisch kompliziert, die Freiheit kommt auch schneller als erhofft und ganz anders als gedacht. Doch dann bricht die Welt unter Leo weg, denn ausgerechnet die beiden Menschen, die er auf Gedeih und Verderb liebt, befördern ihn unbarmherzig an den Rand des Abgrunds. Kann Leo fliegen lernen, wenn es nichts mehr gibt, was ihn noch hält?

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    Sophia Hale

Vita

Hinter dem Pseudonym Sophia Hale verbirgt sich eine deutsche Autorin und leidenschaftliche Büchernärrin. Sophia ist unter diversen Decknamen in zahlreichen Buchforen unterwegs, nutzt bisweilen aber tatsächlich auch ihren eigenen. Wenn sie nicht gerade liest oder rezensiert, erzählt sie gern selbst Geschichten. Wahrheitsgehalt durchaus variabel. Rückmeldungen aller Art zu ihrer Arbeit werden dankend entgegengenommen.

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Leseprobe

1

»Leo! Essen ist fertig. Kommst du?«
   »Ja, Mom!« Wirklich. Als ob ich in meinem Zimmer sitzen bleiben würde, um ihnen Anlass zu geben, sich über mich zu ärgern. Das würde ich nie tun. Obwohl ich möglicherweise Besseres zu tun habe als zu essen. Nachdenken, was ich übermorgen anziehe, zum Beispiel. Aber hey, die Auswahl in meinem Kleiderschrank besteht aus Hemden, Jeans und ein paar T-Shirts. Nur solche, die Dad gutheißen kann, versteht sich.
   Da zu spät zum Esstisch kommen überhaupt nicht geht, mache ich mich auf den Weg nach unten. Mom hasst es, wenn wir zu spät kommen oder mit dreckigen Schuhen durch das Haus laufen, was ich genau aus diesem Grund noch nie getan habe.
   Als ich die Küche betrete, riecht es köstlich. Ich linse in die Töpfe. Heute gibt es Langkornreis – natürlich Bio –, dazu eine Art Fleischpfanne mit Pilzen und Erbsen. Lecker. Ich würde mich gern hinsetzen und ihr eine Weile zuschauen, wie sie herumhantiert, aber das ist gegen die Regeln meiner guten Erziehung.« Kann ich dir noch was helfen?«
   Mom rührt emsig in der Pfanne mit dem Fleisch. »Ja, stell bitte Getränke raus.«
   Ally kommt heute zum Mittagessen. Eigentlich müsste es jede Minute klingeln. Ich glaube, sie bringt Josh mit, ihren Freund. Davon überzeugt mich ein kurzer Blick auf den Tisch. Fünf Teller. Cool. Ich mag den Freund meiner großen Schwester eigentlich genau so sehr wie ich sie mag. »Was willst du trinken, Mom?«
   Sie sieht nicht auf, sondern legt den Rührlöffel beiseite und stellt Schüsseln raus. »Traubensaft. Der ist im Keller. Josh trinkt den auch gern.«
   »Soll ich sonst noch was mitbringen?«
   »Nein, nur das, was du trinken willst.«
   »Okay.« Ich gehe hinaus, obwohl mir nach flitzen zumute ist. Dad mag es nicht, wenn ich durchs Haus renne. Ich schließe die Tür hinter mir, damit es im Hausflur nicht nach Essen riecht. Das mag Dad nämlich auch nicht.
   Die Sachen im Keller sind schnell gefunden. Unser Haus ist ordentlicher als das aller Leute, die ich kenne.
   Gerade, als ich an der Haustür vorbeikomme, klingelt es. »Ich gehe schon«, rufe ich, stelle die Getränke neben mich und greife zum Schlüssel. Dad hält es für ein Vergehen mittlerer Ordnung, wenn nicht abgeschlossen wird. Er meint, das sei Leichtsinn bei der hohen Kriminalitätsrate in den Staaten. Im Guckloch sehe ich Josh und Ally. Ich schließe auf. »Hey!«
   Es ist toll, sie zu sehen. Meiner Meinung nach kommen die beiden viel zu selten, aber meine Schwester studiert immerhin an einer Eliteuni. Sie darf ihr Stipendium nicht durch schwache Leistungen gefährden, die unter Umständen daraus resultieren könnten, dass sie öfter hier ist.
   Josh grinst wie ein Honigkuchenpferd, Ally ist nicht besser. Das muss Liebe sein! »Hey, Kleiner!« Er schlägt gegen meine Schulter. »Wie läuft’s?«
   »Klasse, jetzt, wo ihr hier seid.«
   »Leo! Die Getränke!« Mom wird langsam ärgerlich.
   »Ich komme,« rufe ich zurück. »Okay, ihr wisst ja, wo die Garderobe ist. Ich muss Mom noch kurz helfen.«
   »Bis gleich, Kleiner.«
   Hallo? Ich habe im Übrigen auch einen Namen. Leo, wenn du es genauer wissen willst. Aber lass dich durch mich nicht beeinflussen, ich bin ja nur der Bruder deiner Freundin. Also wirklich, es nervt mich auch nicht, wenn du mich immer Kleiner nennst. Kein Stück. Wirklich, total in Ordnung.
   »Leo!«
   »Ja, Sekunde!« Ich schnappe mir die Getränke.
   Die Gläser stehen schon auf dem Tisch, ich brauche nur noch einzuschenken.
   »Was hat denn da so lange gedauert?«
   Okay, jetzt ist sie wirklich sauer. Ihr Essen ist ihr heilig. Und alles, was dazugehört. Dafür schmeckt es allerdings auch klasse. »Ich habe mich noch mit Ally und Josh unterhalten.«
   Sie weiß, wie sehr ich meine Schwester mag. Sie ist fünf Jahre älter als ich und wird ihr College-Studium bald abschließen, während ich noch auf der Highschool hocke.
   Moms Gesichtsausdruck wird weicher. »Ich freue mich auch, dass sie hier sind. Das ist allerdings kein Grund, deine Pflichten zu (...)

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