Jennifer Lillian

Romantik & tiefe Gefühle

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Denn die Erinnerung bleibt

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Wollte Mary eben noch ihrer besten Freundin Eve die größten Neuigkeiten aus ihrem Leben erzählen, kann sie sich nach einem grässlichen Unfall an nichts mehr erinnern. Die letzten zwei Monate sind wie ausgelöscht. Ihr bester Freund Jake nimmt Mary vorerst zu sich, damit sie sich erholen kann. Schon bald überkommen sie Erinnerungen, die einfach nicht in ihr Leben passen. Es sind nicht ihre eigenen, sondern die von Lia, der Frau, die bei dem tragischen Unfall ums Leben kam. Mary erinnert sich an ein Leben mit Daniel, dem Freund der Verstorbenen, den sie vorher noch nie gesehen hat. Wer ist er, und warum glaubt sie, ihm so nahe zu sein? Und dann ist da noch Jake, der sich Mary gegenüber immer merkwürdiger verhält. Ein Kampf zwischen ihren eigenen und Lias Erinnerungen beginnt, und Mary merkt, dass in den letzten zwei Monaten viel mehr vorgefallen sein muss, denn es bleibt nicht nur die Frage, welches Geheimnis sie Eve vor dem Unfall mitteilen wollte ...

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Vita

Jennifer Lillian

Jennifer Lillian ist das Pseudonym einer jungen Autorin, die 1991 in der Lüneburger Heide geboren wurde. Nach ihrer Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau holte sie ihr Abitur nach und studierte Bibliotheks- und Informationsmanagement an der HAW in Hamburg. Heute arbeitet sie für ein Hamburger Online-Magazin als Social Media Managerin. In ihrer Freizeit versinkt sie gern in den verschiedensten Büchern und schreibt seit einiger Zeit Romane. Unterstützt wird sie vor allem von ihrem Freund, mit dem sie zusammenlebt, und natürlich von ihrer Katze, die ihr beim Schreiben nicht von der Seite weicht.

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Autounfall mit fatalen (Liebes)-Folgen

Erst kürzlich ereignete sich auf Straßen in Washington DC ein dramatischer Autounfall, bei dem Mary F. (24) schwer verletzt und Lia B. (29) ums Leben kam. Den Angaben zufolge übersah Lia B. die für sie auf Rot geschaltete Ampel und verursachte so diesen Unfall. Mary F. kam mit einer leichten Kopfverletzung davon und erinnert sich nun nicht mehr an die vergangenen zwei Monate. Ein Freund von Mary F. - Jake E. - nahm sie nach Angaben des Arztes vorerst zu sich, um ihrer Genesung nach seinen eigenen Worten „voranzutreiben.“ Mary meldet jedoch, Erinnerungsfetzen zu haben, die allerdings nicht mit ihren eigenen übereinstimmen. Sie gibt an, eine Erinnerung zu einem Daniel A. (31) zu haben, der nach seiner eigenen Aussage Mary F. nicht kennt und diese auch nie zuvor gesehen habe. Aus unerklärlichen Gründen trägt Mary die Erinnerungen von Lia in sich, die verstorbene Freundin von Daniel A. Die Frage bleibt offen, ob sie den Kampf zwischen ihren eigenen und denen von Lia gewinnen kann. Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden.

Leseprobe

Prolog

Die Erinnerung? Sie begleitet uns ständig. Sie ist überall. Was wären wir ohne sie? Nehmen wir mal an, es gäbe keine Erinnerungen. Wir wären nur Menschen, die auf Erden wandeln und stur geradeaus sehen. Geradezu leblos. Wie Roboter. Ohne einen Blick zurück in die Vergangenheit. Die Erinnerung sagt uns, wer wir sind. Wer uns wichtig ist. Was uns wichtig ist. Sie steht für das Schöne. Für das Böse. Für gute und für die schlechten Zeiten. Sie formt uns und macht uns zu dem, was wir sind. An ihr orientieren wir uns. Richten unser Leben nach ihr. Was aber, wenn man plötzlich nicht mehr weiß, wessen Erinnerung eigentlich die eigene ist?

Kapitel 1

Wenn alles richtig und gut zu sein scheint, dann ist es wohl perfekt so, wie es ist. Warum sollte man dann noch etwas daran ändern? Ich war zufrieden mit dem, was ich hatte. Nichts hätte ich ändern wollen oder anders gemacht, hätte auch nur die Möglichkeit dazu bestanden.
   Die Sonne schien mir heftig ins Gesicht, sodass ich mir, kaum dass ich das Haus verlassen hatte, meine Sonnenbrille aufsetzte. Ich wusste nicht, wer mehr strahlte. Ich oder die Sonne. Sprichwörtlich schien mir die Sonne aus dem Hintern. Ich weiß noch, dass ich die beste Laune überhaupt hatte und nichts hätte mir den Tag versauen können. Mein Bauch kribbelte, wenn ich nur daran dachte. Und mein dämliches Grinsen? Wie festgeklebt. Ich eilte den gepflasterten Weg aus dem schönen terrakottafarbenen Wohnblock entlang. Die Anlage erstrahlte in einem satten Grün und war vom Hausmeister gepflegt wie eh und je. Die Blumen begannen, sich allmählich auf den Sommer einzustellen, nachdem der Frühling bislang eher spärlich für sie verlaufen war. Aber allmählich schien sich auch das Wetter endlich zu bessern. Hausmeister Donald wusste nur zu gut, wie man die Anlage pflegte. Er war einfach der geborene Hausmeister und Gärtner in einem. Der dicke Kater Fred saß wie immer unter der schattigen Eiche und beobachtete träge die Menschen, die an ihm vorbeihasteten. Mich würdigte er allerdings nicht mal eines Blickes.
   Am Morgen war ich noch so durch den Wind, dass ich die Zeit vergessen und so beinahe eine Vorlesung verpasst hätte. Als ich mein kleines, klappriges Auto erreichte, schmiss ich meine Unitasche auf den Beifahrersitz und raste um den blauen Wagen herum. Wenn ich richtig viel Glück hatte, dann sprang er sofort an. Aber an diesem Morgen brauchte ich natürlich drei Anläufe. So viel zum Thema Glück. Bis zur Uni waren es etwa zwanzig Minuten, die ich zu verkürzen wusste.
   Ich fuhr die ruhige Straße, in der ich wohnte, entlang, als mein Handy klingelte. Mit einem Auge schielte ich auf das Display und griff in die Mittelkonsole, um auf den Lautsprecher zu tippen. Es war Eve, meine beste Freundin, der ich die überraschende Nachricht, also den Grund, warum mir die Sonne buchstäblich aus dem Hintern schien, ebenfalls noch verkünden wollte. Mit einem fetten Grinsen begrüßte ich sie. »Hey, was verleiht mir die Ehre?«
   »Ich wollte gern wissen, wo du gestern Abend gewesen bist. Ich habe dich beim Training vermisst«, sagte Eve und ihr Tonfall verhieß nichts Gutes.
   So ein Mist! Das Training hatte ich völlig vergessen. »Entschuldige. War das gestern? Ich habe das total vergessen.«
   »Na, das bringt mir jetzt auch nichts mehr, nachdem mich ein alter, dicker Mann durchs Fitnessstudio verfolgt und belabert hat. Du musst beim Laufen mehr auf deine Haltung achten, überanstrenge dich und deinen straffen Körper nicht. Wenn ich noch mal so jung wäre …«, spottete sie.
   »Eve, es tut mir wirklich …«
   »Bob hieß er!« Sie schnaufte sauer ins Telefon.
   Ich konnte mir ein Grinsen kaum verkneifen, aber jetzt laut zu lachen, würde für mich den Tod bedeuten. Ich wollte ihr nicht am Telefon erzählen, weshalb ich sie am Abend zuvor versetzt hatte, deswegen ließ ich sie noch ein bisschen zappeln. Früher oder später würde sie es verstehen und sich dann ausgelassen mit mir freuen. Bob wäre sofort wieder vergessen. »Okay, okay. Ich entschuldige mich auch im Namen meiner Grandma bei dir. Das nächste Mal lade ich dich auf einen Hot Brownie ein, in Ordnung? Mit heißem, flüssigen Kern.«
   »Die nächsten zwei Brownies will ich doch meinen«, korrigierte sie mich (...)

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