Katharina E. Georgi

Krimis & Thriller

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Liebe, Geld und Auftragskiller - Ein Fall für Maike 4

Maike ist wieder in Aktion! Sie nimmt hin und wieder Aufträge von dem Kripobeamten Karsten, ihrem Schwager, entgegen und versucht, diese mithilfe ihrer Freundinnen Caro und Melissa zu erfüllen. Einst Erzieherin, mutierte sie zu einer Detektivin, wie es schlimmer nicht hätte sein können. Wer glaubt, dass dieser Job so einfach ist, hat sich getäuscht, denn ständig lauert das Chaos gleich um die Ecke. So auch in diesem neuen Fall. Schwager Karsten schickt Maike einen Mann ins Büro, der von einem Fremden per SMS bedroht wird. Man plant einen kaltblütigen Mordkomplott an einem Ehemann, der sich weigert, heimischen Grund und Boden zu verkaufen.

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    Katharina E. Georgi

Vita

Katharina Georgi, geboren 1966 in Baden-Württemberg. Seit ihrem dritten Lebensjahr wohnt sie in Fürth im Odenwald. Sie ist ein Odenwälder Mädel und genau so ist ihr auch der Schnabel gewachsen. In Fürth ist sie zur Schule gegangen, lebt und arbeitet dort als Autorin. Seit 2010 schreibt sie an mehreren Büchern, die sie im Laufe der Zeit veröffentlichen möchte. Hauptsächlich schreibt Katharina Krimis mit Humor. So auch ihr jüngster Roman. Binnen kurzer Zeit hatte sie eine Person erschaffen, die einfach nicht mehr wegzudenken war. Maike, eine Möchtegern-Detektivin, Traumtänzerin, Chaotin und einfach treu in dem, was sie tut. Das erste Buch mit der Protagonistin Maike ist fertig, aber es sollen noch einige Fortsetzungen folgen.

Leseprobe

Prolog
Der Auftrag

Es war kalt an diesem Morgen im April. Felia ritt mit ihrem Pferd durch die Wälder, hinüber zu den Campingplätzen. Seit Jahren bewirtschafteten sie und ihr Mann Matthias das Anwesen, das mit der Zeit immer weniger Kundschaft verzeichnete. Schon lange drängte sie ihren Mann zum Verkauf, um in wärmere Gefilde zu ziehen, doch Matthias weigerte sich vehement, diesem Verkauf zuzustimmen. Jeden Versuch, mit ihm darüber zu sprechen, schmetterte er bereits im Vorfeld ab.
   Felia war gerade dreißig geworden, Matthias war acht Jahre älter. Kinder gab es nicht in ihrer gemeinsamen Ehe, die sie seit fünf Jahren führten. Was sprach dagegen, hier die Zelte abzubrechen?
   Mit der Zeit hatte Felia aufgegeben, sich aufzuregen, da es jemand Neues in ihrem Leben gab, der alles für sie tun würde. Matthias ahnte nichts davon, dass er sie in die Arme eines anderen trieb, als er unerwartet auf einer geschäftlichen Besprechung unterwegs war und sie wochenlang mit dem Campingbetrieb allein ließ. Sie fühlte sich von ihm im Stich gelassen und benötigte Tage, um das Geschäft am Laufen zu halten. Zum Glück war Franz da. Er war Gast auf dem Campingplatz. Er war hilfsbereit, war immer da, wo sie ihn brauchte, und im Lauf der kurzen Zeit hatten sie sich näher kennengelernt. Er machte gerade eine schwierige Trennung durch, und Felia fühlte sich einsam. Die perfekte Gelegenheit, um sich neu zu orientieren.
   Hinter ihr war das Hufgeklapper zu hören, und ein Strahlen huschte ihr über das Gesicht.
   Franz, er war gekommen.
   Sie stieg von ihrem Pferd und band es mit dem Zügel am Geländer einer der vielen kleinen Hütten fest, die rund um den Campingplatz angelegt waren. Langsam ging sie über den Platz und setzte sich, nah bei einer Feuermulde, auf eine Holzbank und wartete, bis sich Franz ebenfalls zu ihr gesellte.
   Nach einem endlos langen Kuss sah er sie an. »Hast du deinem Mann schon gesagt, dass du ihn verlassen willst?«
   Sie schüttelte langsam den Kopf.
   »Felia, es wird Zeit! Ich liebe dich, und ich möchte nicht jeden Tag auf den Campingplatz reiten müssen, um dich zu treffen.«
   Felia seufzte. »Es ist kompliziert. Wenn ich ihn verlasse, bekomme ich keinen müden Cent von dem, was mir zusteht.«
   Franz zog sie zu sich in seine Arme. »Denk an unseren Traum, an das Hotel. Es steht zum Verkauf, beste Lage am Meer, wir sollten nicht länger warten.«
   »Ich weiß, es ist unser Traum. Wenn Matthias nur mitziehen und endlich dem Verkauf unseres Besitzes zustimmen würde. Ich stelle mir das so schön vor, in Spanien mit dir. Matthias könnte dich einstellen, und wir zwei wären jeden Tag zusammen, ohne diese ständigen Heimlichkeiten.« Felia seufzte und legte ihren Kopf an seine Schulter.
   »Du Träumerchen.« Liebevoll nahm Franz ihren Kopf in die Hände und küsste sie sanft.
   »Ich möchte mit dir alt werden, was ist daran so schlimm?«, fragte sie traurig.
   »Nichts!« Franz sah in die Ferne, und auf einmal erhellte sich sein Gesicht. »Was, wenn Matthias nicht …?« Er stoppte mitten im Satz und sah sie an.
   »Wenn er was nicht?«, fragte sie neugierig.
   »Nichts!« Franz schüttelte den Kopf.
   »Was meinst du mit: wenn er nicht?« Nun sah Felia ihn erwartungsvoll an.
   »Wenn er …, ich meine, wenn er vor dir sterben sollte?«
   Nachdenklich blickte sie auf ihre Hände. »Dann bekomme ich alles, das ganze Land, alles, was wir besitzen.«
   »Was ziemlich viel wäre. Dem Verkauf würde dann nichts mehr im Wege stehen«, murmelte er ihr sanft ins Ohr.
   Felia nickte. »Ja, es wäre viel, und wir könnten uns einiges mehr zusammen leisten, da es eine Lebensversicherung gibt. Wir haben uns gegenseitig als Begünstigte eintragen lassen. Das weiß aber keiner, und das sollte unter uns bleiben.«
   »Klingt doch großartig!« Franz lachte auf. »So können wir uns das Hotel sicher doppelt leisten.«
   Sie besah sich nachdenklich ihre Schuhspitzen. »Aber dazu müsste er bald abtreten, und da er kerngesund ist, wird das nicht so schnell geschehen. Es sei denn …« Felia sah Franz mit großen Augen an, (...)

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