Katharina E. Georgi

Krimis & Thriller

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Chaos, Mord und Hochzeitsfeier - Ein Fall für Maike 2

Eine Leiche im Park zu finden ist schon verrückt genug, aber dass diese Leiche auch noch den Auftrag aus dem Jenseits erteilt, ihren Mörder zu finden, geht an die Grenze des Unglaublichen. So jedenfalls empfindet es Maike, als sie von der Schwester des Toten erfährt, dass er mit ihr in Kontakt stehe. Das Problem an der Sache ist, dass alle diese Frau nur „die Irre“ nennen …  

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    Chaos, Mord und Hochzeitsfeier - Ein Fall für Maike 2
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    Katharina E. Georgi

Vita

Katharina Georgi, geboren 1966 in Baden-Württemberg. Seit ihrem dritten Lebensjahr wohnt sie in Fürth im Odenwald. Sie ist ein Odenwälder Mädel und genau so ist ihr auch der Schnabel gewachsen. In Fürth ist sie zur Schule gegangen, lebt und arbeitet dort als Autorin. Seit 2010 schreibt sie an mehreren Büchern, die sie im Laufe der Zeit veröffentlichen möchte. Hauptsächlich schreibt Katharina Krimis mit Humor. So auch ihr jüngster Roman. Binnen kurzer Zeit hatte sie eine Person erschaffen, die einfach nicht mehr wegzudenken war. Maike, eine Möchtegern-Detektivin, Traumtänzerin, Chaotin und einfach treu in dem, was sie tut. Das erste Buch mit der Protagonistin Maike ist fertig, aber es sollen noch einige Fortsetzungen folgen.

Leseprobe

Nix Neues an der Verbrecherfront
Frankfurt im Januar

Ich saß auf dem Sofa, trank Kaffee und las die Morgenzeitung. Ich hoffte, dass ich darin mehr über die Leiche, die wir gefunden hatten, in Erfahrung bringen würde. Mir brachte es heute noch eine Gänsehaut, wenn ich daran zurückdenke, dass ich fast über den armen Kerl gestolpert wäre. Und als Mark ihn an den Füßen packte und unter den Büschen hervorzog, starrten wir auf ein hübsches Einschussloch zwischen seinen Augen. Einen Ausweis und andere persönliche Dinge hatte die Polizei nicht bei ihm gefunden. Die Kleidung, die er trug, wies darauf hin, dass der Mann, der nicht älter als zwanzig gewesen sein mochte, vermutlich ein Fahrer einer hiesigen Pizzeria war. Das Kuriose an dieser ganzen Sache war: Gino, der Chef der Pizzeria, bestritt, dass er den Mann jemals gesehen, und schon gar nicht bei sich angestellt hatte.
   Diese Aussage gab mir noch zusätzlich den Ansporn, bei der Aufklärung in diesem Fall mitzuhelfen.
   Punkt 1: Wir hatten diese Leiche gefunden.
   Punkt 2: Gino ist mein Lieblings-Italiener.
   Ich hoffte, dass Gino nicht mit zu den Verdächtigen gehörte. Das einzige Verbrechen, das man ihm anlasten könnte, war, dass mir seine Speisekarte schon oft zum Verhängnis wurde. Seine Pizza war grandios und bescherte mir das eine oder andere fiese Hüftröllchen.
   Enttäuscht faltete ich die Zeitung zusammen. Außer dass sich die Einbrüche in Wohnungen und Häusern in meiner Gegend in der letzten Zeit häuften, gab es keinerlei Nachrichten, die für mich von Interesse gewesen wären. Ja, ich gebe zu, es fing an, mich gewaltig zu ärgern. Die Berichte oder Hinweise, die auf diesen Leichenfund oder auf dessen Identität hindeuteten, waren schon seit Wochen überfällig. Selbst Karsten, der vor Kurzem zur Mordkommission versetzt worden war, schwieg über alles, was mit diesem Fall zu tun hatte. Und jeglicher Versuch, ihn zu überreden, über neuste Erkenntnisse zu plaudern, misslang.
   Missmutig lehnte ich mich mit meiner Kaffeetasse zurück ins Sofa und grübelte über mein Leben nach. Langsam wurde es mir langweilig in meiner kleinen Wohnung, und alles, was sich noch zu putzen gelohnt hätte, hatte meine Mutter für mich erledigt. Und da sie und mein Stiefvater seit gestern auf einer Reise waren, hatte ich niemanden, der sich mit mir unterhielt.
   Selbst Mark konnte ich nicht erreichen, da er auf einer Montage außerhalb Frankfurts unterwegs war und sein Mobiltelefon tagsüber abgeschaltet hatte. Was unserer Beziehung, die zurzeit etwas kühl war, sehr guttat. Also beschloss ich spontan, meine Freundin Caro in ihrem Büro zu besuchen. Ich zog mir meine dicke Daunenjacke an, schlüpfte in die Boots, stülpte mir meine Kapuze über den Kopf und verließ meine Wohnung. Ein Knistern unter meinen Füßen ließ mich aufschrecken, und beim genaueren Hinsehen, entpuppte sich das Knistern als Zettel. Ich schnappte mir das zusammengefaltete Blatt, das vor meiner Wohnungstür lag, und erstarrte. Die wenigen Worte, die darauf geschrieben standen, reichten aus, um meiner Neugier das Futter zu geben, das sie dringend gebraucht hatte.
   Es war ein geplanter Mord …
   … stand da geschrieben. Eine Straße weiter stieg ich in den Bus, der in die Stadt fuhr, und betrachtete mir währenddessen den Zettel genauer. Ich grübelte, doch in diesem übervollen Gefährt, war es mir nicht möglich, überhaupt einen klaren Gedanken zu fassen, von wem der Zettel stammen könnte und warum man ihn mir und nicht der Polizei vor die Tür gelegt hatte.
   Zwei Blogs entfernt vom Bürogebäude, in dem Caro arbeitete, stieg ich aus, und lief nachdenklich die winterliche Straße entlang. Ich kam zu dem Entschluss, dass es ein übler Scherz war, den Karsten mir spielen wollte, doch ich war sicher nicht so doof und sprach ihn darauf an. Wer sonst außer ihm sollte mir diesen Zettel hinterlassen haben? Also zerknüllte ich ihn und warf ihn in den nächsten Mülleimer, an dem ich vorbeiging. Eine schlanke Frau mit blauen Augen lief an mir vorbei, nickte mir zu und föhnte mir ein fröhliches »Grüß dich« entgegen, als müsste ich sie kennen. Sie war derart in Mütze und Schal vermummt, dass ich beim besten Willen nicht erkennen konnte, wer das gewesen sein sollte. Dennoch grüßte ich mit einem ebenso freundlichen Hallo zurück, und (...)

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