Katharina E. Georgi

Krimis & Thriller

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Alles nur Katzenjammer - Ein Fall für Maike 3

Maike steht als frischgebackene Mutter völlig unter Strom. Ihre Familie kommt aufgrund ihres neuen Detektiv-Jobs gewaltig zu kurz. Obwohl Karsten, ihr „Schwager in Spe“, Maike und ihrer Kollegin Melissa nur Aufpasser und Beobachtungsjobs gibt, geht alles schief, was schiefgehen kann. Nicole, eine Zeugin, die Maike und Medium Melissa eigentlich zu Karsten aufs Revier hätten bringen müssen, damit diese dort eine Aussage macht, streikt aus Angst vor den Folgen. Stattdessen überredet sie die beiden dazu, ihren Boss, der polizeilich gesucht wird, zu observieren, und das endet in einem üblen Desaster.

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    Alles nur Katzenjammer - Ein Fall für Maike 3
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    Katharina E. Georgi

Vita

Katharina Georgi, geboren 1966 in Baden-Württemberg. Seit ihrem dritten Lebensjahr wohnt sie in Fürth im Odenwald. Sie ist ein Odenwälder Mädel und genau so ist ihr auch der Schnabel gewachsen. In Fürth ist sie zur Schule gegangen, lebt und arbeitet dort als Autorin. Seit 2010 schreibt sie an mehreren Büchern, die sie im Laufe der Zeit veröffentlichen möchte. Hauptsächlich schreibt Katharina Krimis mit Humor. So auch ihr jüngster Roman. Binnen kurzer Zeit hatte sie eine Person erschaffen, die einfach nicht mehr wegzudenken war. Maike, eine Möchtegern-Detektivin, Traumtänzerin, Chaotin und einfach treu in dem, was sie tut. Das erste Buch mit der Protagonistin Maike ist fertig, aber es sollen noch einige Fortsetzungen folgen.

Leseprobe

Prolog
Malcolm

Sie standen in einem halb abgedunkelten Krankenzimmer und besahen sich das junge Mädchen, das schlafend in ihrem Bett lag. Ina, Malcolms sechzehnjährige Tochter, litt bereits seit frühster Kindheit an einer Fehlfunktion der linken Niere. Alle Versuche, sie schneller in der Liste nach oben zu bekommen, scheiterten.
   »Die Behandlung macht sie jedes Mal müde«, sagte Malcolm mit belegter Stimme und fuhr sich durch die leicht angegrauten welligen Haare. Jetzt, nach der endlos langen Suche, war die Zeit gekommen. Malcolm hatte den ‚Einen‘ erneut ausfindig machen können, der damals vor vier Jahren bereit war, für eine gewisse Summe zu helfen. Zwar hatte der Spender nun nach langen Verhandlungen das doppelte verlangt, aber da sein Mittelsmann damals kaltblütig umgebracht wurde, war es selbstverständlich, dass das Vertrauen nicht gerade hoch war. Wer machte denn auch Geschäfte mit Leuten, die eiskalt anderer Leute Mittelsmänner umbrachten, nur weil einer von ihnen nicht die Wahrheit ertragen konnte? Malcolm schüttelte den Kopf, als er an diesen unglücklichen Vorfall vor vier Jahren dachte. Alles fing damit an, dass Green Egg, der besagte Mittelsmann, Igor beleidigte. Igor war sein bester Mann, wenn es um Verhandlungen ging. Allerdings rastete er auch besonders schnell aus, wenn es um seine Nutten ging, die er am Start hat. Ein Wort zu viel von Green Egg hatte ausgereicht, und Igor flippte aus. Wenn’s brannte, dann richtig, denn genau zu diesem Zeitpunkt stolperte sein Pilot Plauen, der später den Transport des Organs durchführen sollte, unaufgefordert in den Hangar. Mann, der hätte noch nicht einmal in der Nähe sein sollen. Und damit fingen die Probleme erst an. Es bestand die Gefahr, aufzufliegen, sollte Plauen mit diesem Wissen zur Polizei gehen. Was bedeutete, dass Ina niemals gesund werden würde, sollte man Plauen nicht schleunigst zur Vernunft bringen. Zweifellos war die Szene damals im Park unschön. Als Plauen bemerkte, das man ihm auf den Versen war, zog er in der Öffentlichkeit seine Pistole und traf dabei seine Frau am Kopf. Als man diese Wochen später aus dem Krankenhaus entließ, machte sie Mensch und Vieh verrückt, um ihren Mann zu finden. Sogar Nicole, Igors Liebling und Auslöser dieser Kettenreaktion, hatte sich auf Tanjas Seite geschlagen, und das störte Malcolm gewaltig. Tanjas Suche nach ihrem Gatten, soviel war gewiss, würde erfolglos bleiben, denn er war genau wie Green Egg, längst ein Teil des neuen Abschnitts der Landebahn fünf.
   Müde sah Malcolm die beiden Männer, die mit ihm im Raum standen, an. Es war ihnen nicht entgangen, dass Malcolm an jenen Tag zurückdachte.
   Igor, ein baumlanger, kräftiger Kerl, stand neben ihm und legte eine Hand auf seine Schulter. Er wusste, dass es seine Schuld war, was damals passierte und er würde es wiedergutmachen. »Ich beobachte Plauens Frau«, sagte Igor enttäuscht und wütend zugleich.
   Malcolms Augen füllten sich mit Tränen, und er schüttelte langsam den Kopf. Igor, der alles andere als Schwäche von seinem Boss gewohnt war, nickte stumm. Malcolms Blick schweifte hinüber zu Gerald, einem kleinen, dürren Mann, der schon eine Weile am Türrahmen gestanden und nicht ein Wort gesprochen hatte. Dieser stimmte wortlos zu. Auch ohne Worte war hier geklärt, dass Gerald ihm den Rücken freihielt, damit Tanja ihm nicht mehr in die Quere kam. Er war seit vielen Jahren ein enger Vertrauter, der alles ausführte, ohne es infrage zu stellen.
   »Du triffst dich heute noch wie verabredet mit Roban im Verbrauchermarkt. Frag’ nicht lange nach, lass dir den Rollkoffer geben und du bringst vor allem keinen um. Haben wir uns da verstanden?«, sagte Malcom zu Igor.
   Dieser nickte stumm.
   »Und benimm dich in diesem Geschäft, das ist ein öffentliches Gebäude mit Videoüberwachung. Keine Spielchen mit dem Messer, wir können nicht noch einmal riskieren, das etwas schiefläuft. Sonst werfe ich das Ding persönlich über die Gefängnismauern und dich gleich hinterher. Und ich schwöre dir, dieses Mal finden sie die Mordwaffe, mit der du den armen Green Egg Johnson filetiert hast«, sprach Malcolm mit ernster Stimme weiter. »Versau’ es nicht noch einmal. Es wäre besser gewesen, Plauen wäre gleich an diesem Tag spurlos verschwunden. Dann hätten wir jetzt keine Probleme.«
   Igor fluchte leise. »Und (...)

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