Katharina E. Georgi

Krimis & Thriller

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Traummann und Klapperkiste

Seit Laura einen Unbekannten in ihrem Kofferraum vorfand, hat dieser ihr Leben innerhalb von drei Tagen völlig auf den Kopf gestellt. Er hat ein Geheimnis. Sie wird entführt. Gemeinsam jagen sie nur einem Ziel entgegen: Den Kerl zur Strecke zu bringen, der ihnen das Leben zur Hölle machen will.

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  • Traummann und Klapperkiste
    Katharina E. Georgi

Vita

Katharina Georgi, geboren 1966 in Baden-Württemberg. Seit ihrem dritten Lebensjahr wohnt sie in Fürth im Odenwald. Sie ist ein Odenwälder Mädel und genau so ist ihr auch der Schnabel gewachsen. In Fürth ist sie zur Schule gegangen, lebt und arbeitet dort als Autorin. Seit 2010 schreibt sie an mehreren Büchern, die sie im Laufe der Zeit veröffentlichen möchte. Hauptsächlich schreibt Katharina Krimis mit Humor. So auch ihr jüngster Roman. Binnen kurzer Zeit hatte sie eine Person erschaffen, die einfach nicht mehr wegzudenken war. Maike, eine Möchtegern-Detektivin, Traumtänzerin, Chaotin und einfach treu in dem, was sie tut. Das erste Buch mit der Protagonistin Maike ist fertig, aber es sollen noch einige Fortsetzungen folgen.

Leseprobe

1
Irgendwo in Frankfurt, 2015

Es war außergewöhnlich, dass der Fahrer seinen Truck zur Raststätte lenkte, denn eigentlich sollte er auf direktem Weg zur Auslieferung fahren.
   Alex verfolgte ihn seit geraumer Zeit, und der Zwischenstopp kam ihm gelegen. Vielleicht bot sich gleich hier eine Gelegenheit, an dieses Fahrzeug heranzukommen, ohne Gewalt anzuwenden. Viel zu lange hatte er mit seinem Team darauf hingearbeitet, Tonis Geschäfte zu zerschlagen, um ihn somit in den Ruin zu treiben. Dies war er seiner Frau schuldig, kostete es, was es wolle.
   Ein Blick durch die große Panoramascheibe des Diners ließ Alex hoffen. Der schummrig beleuchtete Gastraum war leer, und mit viel Glück würde um diese Uhrzeit, so kurz nach Mitternacht, so schnell keiner mehr dazukommen.
   Alex war sich sicher, unerkannt zu bleiben, wenn er hier herumstand, denn keiner würde etwas an seiner Klapperkiste verdächtig finden. Innen aber war der Oldtimer mit der modernsten Technik ausgestattet. Es hatte seine Vorteile, wenn man, seit man sechzehn war, bereits mehrfacher Millionär war. Alex war schon immer ein technisch begabter und erfinderischer Geschäftsmann gewesen, wenn es um das Thema Sicherheit ging. Seit er in der Firma seines Onkels einen Code programmiert hatte, der die Sicherheit in der Raumfahrt deutlich erhöhte, wurde dessen Firma von großen Konzernen und anderen Organisationen, die geheim bleiben wollten, gebeten, die neusten Entwicklungen zu testen und zu verbessern. Und da Alex diesen Code, wenn auch in einer abgeschwächten Form, für sich nutzte, war es ein Kinderspiel, Toni aufzuspüren, den Mann, der den Tod seiner Frau zu verantworten hatte. Den Mann, den man unter dem Namen Milhofer kannte, der die hiesige Zigarettenfabrik führte, und so wie Alex herausgefunden hatte, seine Fabrik als Tarnung für Drogengeschäfte nutzte.
   Ein grüner Kombi, der langsam auf den Parkplatz fuhr, erregte Alex’ Aufmerksamkeit. Vorsichtig neigte er sich von der Scheibe weg zur Beifahrerseite hinunter und wartete ab, was geschehen würde. Als er hörte, dass sich der Wagen vom Parkplatz entfernte, setzte er sich wieder auf. Während er erleichtert den wegfahrenden Wagen beobachtete, gab er seinen Standort an Helene, eine seiner Mitarbeiterinnen, weiter. »Wenn ich den Lkw habe, fährst du bitte meinen Wagen in die Tiefgarage in der Nähe des Diners, damit hier nichts herumsteht, was verdächtig sein könnte. Ich hole ihn mir später wieder, wenn ich alles erledigt habe.«
   Alex betrat den kleinen Gastraum und setzte sich zu dem Fremden, der die Speisekarte studierte, an die Theke. Als dieser bestellte, meinte Alex zur Bedienung, dass er das Gleiche wie sein Kumpel wolle, und wartete ab, bis diese im Küchenbereich verschwunden war. Alex beobachtete den großen, schlanken Mann neben sich aus den Augenwinkeln. Er musste um die vierzig sein, trug blaue Jeans und ein rot kariertes Flanellhemd.
   Der Mann wirkte irgendwie angeschlagen, denn er wischte sich ständig die Stirn mit seinem Ärmel ab. Bis jetzt hatten sie noch kein Wort miteinander gesprochen. Alex nickte ihm freundlich zu, als dieser ihn ansah.
   Die Bedienung stellte ihnen eine Tasse Kaffee und je einen Teller Ei mit Speck auf den Tisch und nahm das Geld entgegen.
   Der Fremde starrte der Frau auf ihre Oberweite, die beachtlich war, und grinste, was der Bedienung offenbar gefiel. Sie wölbte ihren Vorbau extra hervor und dabei löste sich ein weiterer Knopf ihrer eh schon eng gespannten Bluse. Der Fremde räusperte sich, wandte den Blick grunzend ab und stocherte lustlos in seinem Essen herum. Dann zog er sein Telefon aus der Hosentasche, legte es abseits auf den Tresen und grinste die Bedienung lustvoll an. Er spielte mit seinem Schlüsselbund, der neben seinem Teller lag, blickte die junge Frau an und leckte sich leicht über die Lippen.
   Die Bedienung lächelte schief. Diese Art von Anspielungen kannte sie scheinbar. Sie wandte sich kichernd von ihm ab.
   Alex musste grinsen. »Weiber, was?« Er sah zu seinem Nachbarn hinüber, der grunzend nickte und seinen Frühstücksspeck in sich hineinschaufelte. »Ich bin Alex.« Er reichte ihm die Hand.
   »Brian«, teilte sein Gegenüber ihm mit.
   »Du siehst ziemlich gestresst aus, was ist mit dir?«, fragte (...)

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