Katharina E. Georgi

Krimis & Thriller

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Desaster und Familienstress - Ein Fall für Maike 5

Die Welt um Maike herum könnte so friedlich sein. Die Betonung liegt bei ‚könnte‘! Wäre da nicht Tekla, Maikes mittlerweile leicht verwirrte Tante, die zu Besuch kommen möchte. Einst eine stolze, modebewusste Frau, die Maike am liebsten zu einem Modepüppchen erzogen hätte, hat Tekla einen Auftrag für sie. Maike soll den Hausmeister Theo Lang finden, da dieser Tekla angeblich eine wertvolle Uhr gestohlen haben soll. Maike bittet ihren Schwager Karsten um Hilfe, der nur unter der Bedingung einwilligt, dass er einen ganz besonderen Preis für seine Dienste bekommt: Er will ein Date mit ihrer Freundin Caro. Seit seine Frau Tamara bei der Geburt ihres Sohnes Kevin starb, sehnt er sich nach Zweisamkeit. Demnach muss Maike ihre Freundin auf diese Aufgabe ansetzen, was gar nicht so leicht ist, denn Caro sträubt sich. Noch dazu gestaltet sich der Fall „Theo Lang“ schwerer als gedacht, weil dieser von einem auf den anderen Tag verschwunden ist.

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    Katharina E. Georgi

Vita

Katharina Georgi, geboren 1966 in Baden-Württemberg. Seit ihrem dritten Lebensjahr wohnt sie in Fürth im Odenwald. Sie ist ein Odenwälder Mädel und genau so ist ihr auch der Schnabel gewachsen. In Fürth ist sie zur Schule gegangen, lebt und arbeitet dort als Autorin. Seit 2010 schreibt sie an mehreren Büchern, die sie im Laufe der Zeit veröffentlichen möchte. Hauptsächlich schreibt Katharina Krimis mit Humor. So auch ihr jüngster Roman. Binnen kurzer Zeit hatte sie eine Person erschaffen, die einfach nicht mehr wegzudenken war. Maike, eine Möchtegern-Detektivin, Traumtänzerin, Chaotin und einfach treu in dem, was sie tut. Das erste Buch mit der Protagonistin Maike ist fertig, aber es sollen noch einige Fortsetzungen folgen.

Leseprobe

1
Geschwister

»Denise, scher’ dich aus meiner Wohnung. Dir ist nicht mehr zu helfen. Du hast den Bogen überspannt!« Theo stand im Wohnzimmer seiner Wohnung und deutete mit ausgestrecktem Zeigefinger zur Tür.
   »Alter Mann! Du musst mir helfen. Du bist mein Bruder. Ich weiß, du hast etwas gebunkert, ich kenne dich.« Denise blickte Theo aus trüben Augen leidlich an, der sich ganz und gar nicht davon erweichen ließ. Schon in seiner Kindheit musste er unter seiner Schwester leiden, und nun war ein für alle Mal Schluss damit.
   »Und wenn es so wäre, ginge es dich nichts an«, blaffte er.
   »Ich wette, wenn Tekla erfahren würde, warum du ihr ihre Uhr gestohlen hast, dann …«
   Theo fuhr ruckartig zu seiner Schwester herum. »Schweig! Du weißt von nichts. Versuch nicht, mich zu erpressen.«
   Denise seufzte. »Theo, mein Haus ist abgebrannt! Du hast ein Dach über dem Kopf und wahrlich genug Platz für uns beide! Ich schlafe seither unter Brücken und das in meinem Alter.«
   »Deine Schuld, du Feuerteufel.« Theo wandte sich zum Fenster und sah hinaus auf die Straße. »Genauso wie unser Elternhaus. Dich kann man nicht allein lassen. Du hast dich nicht unter Kontrolle. Man sollte dich einsperren, du alte Schabracke.«
   »Gib mir wenigstens den Schlüssel für den Garten«, meinte Denise, ohne auf Theos Anschuldigungen zu reagieren.
   Theo verschränkte die Arme vor der Brust. »Nein! Dem bleibst du fern.«
   »Der gehört uns beiden.«
   »Nur noch auf dem Papier.«
   »Du hilfst mir also nicht? Was ist mit unserer Abmachung, zu teilen? Du weißt, wovon ich rede. Nellis Neffe, du und ich …«
   Weiter kam Denise nicht, denn Theo fuhr zu ihr herum und schnitt ihr mit einer Handbewegung das Wort ab.
   »Nein ich helfe dir diesmal nicht mehr. Und komm nicht auf die Idee, Nellis Neffen um Hilfe zu bitten, da stößt du auf Granit, ich werde ihn über dich in Kenntnis setzen.«
    Denise starrte ihren Bruder mit großen Augen an und schnappte hörbar nach Luft. »Das wirst du bereuen, das schwöre ich dir! Ich finde heraus, wo du die Uhr versteckt hast! Und dann kannst du zusehen, wie die Polizei es einsammelt! Alles, was du dir aufgebaut hast. Ja, und Lorenzo mache ich das Leben zur Hölle, sollte er nicht auf meiner Seite stehen! Ich kann genauso gut allein mit ihm teilen.«
   Er fuhr zu ihr herum. »Du …! Du dämliche alte Frau! Du gehst jetzt besser.« Theo hustete rau.
   Denise sah ihn durchdringend an und nickte wissend. »Ich denke, es hat sich so oder so bald alles erledigt! Deine rege Vergangenheit hat dich längst eingeholt.«
   »Raus«, brüllte Theo und unterdrückte einen erneuten Hustenanfall.
   Denise verließ fluchend die Wohnung.
   Kurz darauf schnappte sich Theo das Telefon und wählte eine Nummer. »Lorenzo.« Theo hustete wieder. »Denise wird mir zu gierig. Ich denke, es wird Zeit, sich zu unterhalten. Allein, bei den Gärten, hast du mich verstanden?«

2

Als Tochter einer perfekten Hausfrau musste ich einsehen, dass ich nicht in der Lage war, zu kochen oder einen halbwegs normalen, unfallfreien Haushalt zu führen. Das bedeutete nicht, dass ich nicht wollte. Ich versuchte ernsthaft, mir Mühe zu geben, aber mir fehlte die nötige Motivation, wenigstens ein wenig Ordnung zu halten.
   Genau diesen Vorwurf musste ich mir von meiner Mum in letzter Zeit ziemlich oft anhören. Denn auch sie war seit Tagen dabei, alles zu schrubben, was sich in ihrer Wohnung befand. Langsam wurde mir klar, dass dieses »Du musst endlich lernen, wie man einen Haushalt führt«-Gerede einen Grund hatte. Die schlimmsten Befürchtungen, die meine Mum all die Jahre verdrängt hatte, waren nun wahr geworden. Die Ordnungspolizei in Form meiner Tante Tekla hatte sich für einen längeren Besuch bei uns angekündigt.
   Meine Tante war eine der ordentlichsten Menschen, die ich kannte. Schmutz in jeglicher Form war ein Feind und musste mit allen Mitteln, die der Verbrauchermarkt zu bieten hatte, beseitigt werden. Und meine Mum musste zugeben, dass ihre Schwägerin damals recht hatte mit ihrer Vermutung, man könne aus mir keine (...)

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