Kathrin Fuhrmann

Erotische Romane

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Hochzeitsplaner nicht inbegriffen

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Ariane Burbaum ist Hochzeitsplanerin von Herzen, aber nicht, weil sie an die Liebe glaubt. Nachdem sie von ihrem Verlobten am Vorabend ihrer Hochzeit betrogen worden ist, haben Männer in ihrem Leben keine Bedeutung mehr. Da macht sie auch für Tim keine Ausnahme, der ihre Sinne zwar zum Schwingen bringt, aber als Kunde ebenso tabu ist!   Frauen haben in Tim Wagners Welt nur einen Zweck: erfüllende Stunden im Bett. Da er gewöhnlich jede rumkriegt, ist er gelangweilt, sobald er sein Ziel erreicht, und so wechseln seine Liebschaften im Monatstakt. Dass ausgerechnet die Hochzeitsplanerin seiner Schwester Mara eine harte Nuss wird, konnte er nicht ahnen, und dass er einfach nicht von ihr loskommt, ebensowenig. Ausgerechnet eine selbstbewusste und eigenständige Frau soll ihn an der Angel haben? Und viel schlimmer noch: Kein Interesse daran haben, ihn einzufangen?

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Vita

Kathrin Fuhrmann

Kathrin Fuhrmann ist im März 1980 im Kreis Recklinghausen geboren und lebt in der Nähe von Dortmund. Dort arbeitet sie als Chemielaborantin und schreibt mit großer Leidenschaft an ihren Geschichten. Neben Erotik und Romantic Thrill fühlt sie sich auch in anderen Genren zu Hause, nutzt dafür aber ein anderes Pseudonym. Historische Liebesromane und Chick Lit aus ihrer Feder findet ihr unter Katherine Collins.

Leseprobe

Prolog
Manchmal kommt es anders

Ariane warf die Tür des Taxis zu und lief durch den Starkregen auf das Haus zu – oder auf die groben Umrisse desselben. Sie war angetrunken und sollte eigentlich bei ihrer Freundin übernachten, aber sie hatten sich gestritten. Ausgerechnet an diesem Abend! Ariane zerrte am Gartentörchen. Es klemmte und ließ sie einmal mehr nicht durch. Sie musste den Umweg nehmen und durch das Haupttor auf das Grundstück kommen. Sie machte kehrt, lief auf ihren Pfennigabsätzen um den hölzernen Gartenzaun herum und triefte dabei vor Nässe. Sie zitterte, schließlich war April, und die Temperaturen lagen noch deutlich unter der Zwanzig-Grad-Marke. Das Haupttor war verschlossen, und ihre kalten, starren Finger fischten in ihrer Paillettenhandtasche nach dem Schlüssel. Der fiel ihr auch prompt aus der Hand und landete in einer schlammigen Pfütze direkt vor ihren Füßen. Der Matsch spritzte auf ihre nackten Beine. Ariane schrie auf. Das war das unglamouröseste Ende einer Junggesellinnenparty, von der sie je gehört hatte.
   Die Kälte des Regens durchdrang sie bis in die Knochen, und aus dem kleinen Zittern von zuvor wurde ein richtiges Beben. Sie brauchte dringend eine heiße Dusche, oder besser noch ein schönes, langes, heißes Bad! Sie konnte Paul von dem Mist erzählen, den sich ihre Freundinnen ausgedacht hatten. Man konnte jedem nur abraten, Freundinnen einen Junggesellinnenabend ausrichten zu lassen.
   Sie kicherte trotz der Kälte, trotz des am Körper klebenden Kleides und der Pfützen, die sich in ihren Pumps bildeten. Sie trug die Schärpe noch. »Bride to be!« Die Anstecker hatte sie alle verkauft bekommen, aber sie trug noch ein paar Handschellen an ihrem Ledergürtel, weil sich wesentlich weniger Männer verprügeln lassen wollten als küssen.
   Sie hob den Schlüsselbund an zwei spitzen Fingern aus dem Wasser und seufzte. Regentropfen tropften von ihrer Nase. Wasser lief über ihren Rücken und an den Armen entlang. Sie musste bezaubernd aussehen. Jetzt bezahlte sicherlich niemand mehr fünf Euro für einen Kuss von ihr.
   Das Haupttor ließ sich ohne Weiteres öffnen, anders als das Törchen zur Haustür, und Ariane stand im Vorgarten. Sie umrundete die Ginsterhecke, ließ das Rosenbeet links liegen und tapste so schnell wie möglich durch den nächtlichen Bewuchs am Haus vorbei, die Hintertür als Ziel. Sie führte durch den Keller hinein und leitete sie direkt in die Küche.
   Ariane legte ihr Täschchen auf dem Esstisch ab und stieg aus ihren Schuhen. Sie konnte morgen alles trockenlegen. Sie konnte sich morgen um alles Weitere kümmern, nach der standesamtlichen Trauung. Jetzt sollte sie noch ein paar Stunden Schönheitsschlaf bekommen – nach dem heißen Bad!
   Sie lief durch das dunkle Haus und stolperte am Treppenaufgang. Pauls Schuhe lagen herum. Ariane kickte sie zur Seite und stieg die Stufen empor, nur, um wieder zu stolpern. Ihr Knie durchschoss ein Stich, als sie auf der Stufe aufkam, und sie biss fest die Zähne zusammen. Nur ein kleines Stöhnen presste sich ungefragt hervor. Ariane keuchte und griff nach dem, was sie zu Fall gebracht hatte. Ein gefüttertes, halbrundes Gebilde mit langer Schlaufe. Sie stoppte die Erkundung. Ihr Hirn behauptete, es wäre ein BH, was selbstredend keinen Sinn machte. Warum sollte ein BH auf der Treppe herumliegen?
   Sie ließ es fallen, was auch immer es war und stemmte sich auf. Seide liebkoste ihre Finger, und sie schloss sie darum. Knöpfe drückten sich in ihre Handfläche. Warum lagen ihre Sachen hier herum?
   Ihr Herz stockte. Die einzig mögliche Erklärung war ein Überfall! Paul! War er im Haus gewesen, als es passierte? War er verletzt worden?
   Ariane hastete weiter. Hätte sie mal ihre Handtasche mitgenommen, in der ihr Handy steckte. Sie spähte vorsichtig um die Ecke im ersten Stock, aber es war stockdunkel im Flur. Die Türen waren geschlossen, und der Flur hatte kein eigenes Fenster. Sollte sie das Licht anmachen?
   Ihre zitternden Finger glitten über die Vliestapete und fanden den Schalter. Das Licht der Deckenleuchte blendete Ariane, und sie wandte den Kopf ab. Dadurch fiel ihr Blick nach einem Blinzeln auch direkt auf die Treppe. Ariane blinzelte erneut, aber der Anblick änderte sich nicht. Schuhe vor der Haustür, BH auf der dritten Stufe, Bluse (...)

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