Kathrin Fuhrmann

Erotische Romane

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Carina Gründers Dates sind generell Reinfälle, dieses erweist sich zudem noch als gefährlich, denn Gentleman78 will ihre Abfuhr nicht gelten lassen und bedrängt sie in einer dunklen Gasse. Ihre Rettung kommt in göttlicher Gestalt und lässt heißes Sehnen in ihr aufbranden. Die Nacht in den Armen des Fremden wird erotisch und lässt Hoffnung entstehen. Was täte sie nicht alles, um seine Aufmerksamkeit immer wieder zu genießen. Fesselspiele? Fetisch? Oder doch noch härter? Warum nicht, schließlich schlägt sie damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Ihre sexuellen Bedürfnisse werden erfüllt und sie fabriziert aufregenden, neuen Content für den Blog #Loversguide …

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Vita

Kathrin Fuhrmann

Kathrin Fuhrmann ist im März 1980 im Kreis Recklinghausen geboren und lebt in der Nähe von Dortmund. Dort arbeitet sie als Chemielaborantin und schreibt mit großer Leidenschaft an ihren Geschichten. Neben Erotik und Romantic Thrill fühlt sie sich auch in anderen Genren zu Hause, nutzt dafür aber ein anderes Pseudonym. Historische Liebesromane und Chick Lit aus ihrer Feder findet ihr unter Katherine Collins.

Leseprobe

Kapitel 1
Onlinedating

Die nasskalte Januarluft legte sich auf Carinas Wangen und füllte ihre Lungen mit einem schmerzhaften Stechen. Sie hörte Schritte hinter sich, aber wann immer sie sich umwandte, befand sich niemand in unmittelbarer Nähe. Die Straße schien verlassen, aber die Münsteraner Innenstadt bot unzählige Verstecke. Hauseingänge, Nischen, kleine Gassen und natürlich die Geschäfte machten es schwierig, tatsächliche Verfolger auszumachen.
   Du hast zu viel Fantasie! Da ist niemand.
   Trotzdem kribbelte ihr Nacken. Ein Schauder kroch über ihren Rücken und die Beklemmung nahm zu. Sie blieb stehen und drehte sich um. Auf der anderen Straßenseite schubsten sich ein paar junge Männer gegenseitig auf die Backsteinstraße und flachsten dabei. Ein Taxi rollte an ihr vorbei.
   Wenn du Schiss hast, nimm das Taxi und lass dich zum Parkplatz bringen.
   Die Reifen ratterten an ihr vorbei. Sie zögerte. Wenn sie sich nun alles nur einbildete? Wenn sie nur das Gefühl hatte, beobachtet zu werden, weil sie langsam abdrehte? Weil der Abend so creepy verlaufen war, weil …
   Das Taxi hielt und aus der Gruppe junger Männer stiegen drei ein.
   Carina seufzte. Gelegenheit verpasst. Erneut sah sie sich um. Die altertümlichen Lampen beleuchteten kläglich wenig des Umfeldes. Lange Strecken zwischen den Laternen verblieben im Dunkeln, und so sehr sie sich auch anstrengte, ausmachen konnte sie kaum mehr als Schwärze.
   Nimm dich zusammen, Carina. Da ist nichts. Fünf Minuten, dann sitzt du im warmen Auto und lachst über deine Nervosität.
   Sie ging weiter, bog in eine Gasse ab und schloss die Finger fest um ihre Clutch. Ihre Absätze klackerten über den Backstein und hallten an den Wänden wider. Schnelle Schritte in ihrem Rücken ließen ihren Puls ansteigen, und sie fuhr herum. Es war keine Einbildung. Er umklammerte ihre Oberarme und drängte sie zurück.
   Sie prallte an die Wand, stieß einen schrillen Schrei aus, starrte dabei in bekannte eisblaue Augen und schluckte. »Lass mich los.« Ihre Worte kamen ihr nur mühsam über die bebenden Lippen und klangen dadurch nicht halb so fest, wie sie es sich gewünscht hätte. »Sofort!«
   »Nicht mehr ganz so sweet, hm, Sweetcandy?«
   Sein Atem schlug ihr ins Gesicht und erinnerte sie an den ersten Punkt ihrer Ablehnung: Er stank aus dem Mund wie die sprichwörtliche Kuh aus dem Arsch.
   »Nicht mehr ganz so gentle, Gentleman78, was?« Sie schlug seine Hände weg und gab ihm einen Schubs. Zu ihrem Glück war er schmächtig und sie nicht ganz so wehrlos, wie er es sich wohl erhoffte. »Was läuft falsch bei dir, dass du Frauen in dunklen Gassen auflauern musst?« Sie machte einen Schritt auf ihn zu, obwohl ihr die Knie zitterten. Mit Aggression kamen Angreifer laut ihres Kursleiters Selbstverteidigung für Frauen nicht klar. Laut sein, deutlich machen, dass man kein leichtes Opfer war und Ruhe bewahren.
   Oder sich einfach nicht mit Psychos verabreden. Hilft auch.
   Nur hatte er im Chat nicht wie ein durchgeknallter Irrer gewirkt, und auch bei dem Skypegespräch hatte sie keinen Verdacht geschöpft. Schön, sonderlich empfohlen hatte er sich auch nicht, aber sie war selbst eher gesprächsfaul und sah das nicht unbedingt als Manko. Eine Fehleinschätzung offenbar, sonst müsste sie nun nicht die Schultern recken und sich auf einen weiteren Angriff gefasst machen. Sicherer Stand, abwarten … Die Spannung in ihren Gliedern und ihrem Inneren war schier unerträglich.
   »Gibt es hier ein Problem?«
   Carina schrie auf und machte einen Satz zurück. Sie prallte erneut gegen die Wand und ratschte sich die Haut an den Handflächen auf. Es war zu dunkel, um den Kerl zu erkennen, der sich in ihren Disput einmischte. Aber sein Umriss war bemerkenswert.
   »Verschwinde!«
   »Nein!« Carina rutschte auf den Unbekannten zu. Sie wusste, dass sie vom Regen in die Traufen kommen konnte und der Typ war alles andere als schmächtig. Erwehren konnte sie sich ihm nicht, aber sie konnte ja nicht so viel Pech haben, dass ihr heute noch ein zweiter Psycho über den Weg lief. »Dieser Mann belästigt mich. Wären Sie so freundlich und begleiten mich zum anderen Ende der (...)

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