Mira Bates

Paranormal & Mystery

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Tränen für die Ewigkeit - Shadow Walker Vampire 2

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Catya hat dem Vampirfürsten Enzo ihr Herz geöffnet und ist ihm ins Schatten-Venedig gefolgt. Dort erkämpft sie sich gegen alle Widerstände ihren Platz an seiner Seite. Doch dann wird Enzo das Opfer geheimnisvoller Mächte, und das Schattenreich treibt führerlos seinem Untergang entgegen. Catya ist nicht bereit, Enzo aufzugeben. Sie kann mithilfe ihrer Fähigkeiten den Vampirfürsten zurückholen, aber wird sie es schaffen, die geheimnisvollen Mächte zu bezwingen?

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Vita

Mira Bates

Mira Bates lebt mit ihren zwei Töchtern am schönen Rheinknie in Basel. Seit ihrer Kindheit liest sie mit Begeisterung, denn das Abtauchen in erfundene Welten ist für sie ein unverzichtbarer Teil ihres Lebens. Ihrer Leidenschaft für Fantasy-Geschichten folgend, wurde sie Balletttänzerin und lernte die Welt der Schwanenmädchen und Naturgeister kennen. Und erst seit ihrem ersten im 2013 erschienenen Roman weiß sie, wie erfüllend es ist, selbst Fantasy-Welten zu erschaffen.    

Leseprobe

I
Catyas Erinnerung

Catya zog die Bettdecke hoch. Der Raum war gut geheizt, und trotzdem fröstelte sie. Was war nur in sie gefahren? Eine Verwandlung kam für sie nicht infrage, warum dann hatte sie Enzo gezwungen, ihr die einzelnen Phasen zu beschreiben? Es wäre besser gewesen, sie hätte nie danach gefragt. Jetzt konnte sie die aufgetauchten Fragen nicht mehr unbeantwortet lassen.
   Diese Angst, sich aufzulösen, kannte sie nur zu gut, aus eigener Erfahrung. Enzo hatte das nicht wissen können und seine Beschreibung so ausführlich wie möglich gestaltet. Vielleicht hatte er die Verwandlung sogar heruntergespielt, um sie ihr schmackhaft zu machen, damit er nicht dauernd Angst um sie zu haben brauchte. Das würde alle Probleme mit einem Schlag lösen und trotzdem: Ein Leben als Vampirin war für sie keine Option. Zumindest nicht, solange ein Vampir töten musste, um zu überleben.
   Sie sprang, entschlossen, sich ihrem neuen Leben zu stellen, aus dem Bett und ging zum Fenster. Der glühende Himmel wirkte Unheil verkündend, und der Fondamente Nuove war überschwemmt, wie meistens in der letzten Zeit. Die Hochwasser dauerten an. Es war, als ob sich die Lagune gegen die fortdauernden Kämpfe der beiden regierenden Fürsten wehrte. Das Aqua Alta war unberechenbar, und dennoch kein Grund, sie nach Venedig zu verfrachten. Enzo wollte sie dort in Sicherheit wissen, sie aber wollte ihm beistehen, mit allen Mitteln die ihr zur Verfügung standen. Das Gerücht, Luzia könnte im Nebel verschwinden, warf Fragen auf, die sie auch für sich beantworten musste. Wie zum Beispiel, was würde geschehen, wenn sie beim Schwimmen ihre Angst, mit dem Wasser zu verschmelzen, überwinden könnte und warum erstarrte sie jedes Mal, wenn sie versuchte, es herauszufinden?
   Sie ging die Treppe hinunter zum Ausgang, wo sie Stimmen hörte, und sah zu ihrer Freude Enzo. Er strich seine viel zu langen Haare nach hinten. Die ununterbrochenen Kämpfe der letzten Wochen hatten ihm keine Zeit für sich gelassen, und er sah mit jedem Tag wilder und verwegener aus. Eigentlich passte das besser zu ihm. Er spiegelte seine wahre Seele wider, die er sonst hinter einem viel zu geordneten Aussehen verbarg.
   Sie näherte sich ihm im Angriffsmodus und küsste ihn stürmisch. Wohl wissend, wie hilflos er ihrem Überraschungsmanöver ausgesetzt war. Entschlossen, die Wahrheit aus ihm herauszupressen, gab sie seine Lippen nicht frei, sondern intensivierte ihren Kuss.
   »Das Wasser hat alles überschwemmt, erzähl mir nicht, dass das üblich ist«, sagte sie, als er Luft holen musste.
   »Es ist schön, dich zu sehen«, murmelte er und zog sie wieder an sich.
   Sein Kuss ließ keinen Raum für andere Gedanken. Erst nachdem er sie wieder freigab, erinnerte sie sich nebulös an ihr Vorhaben. »Danke für die ausführliche Antwort.«
   Er blickte auf die Lagune. »Es stimmt, die Überschwemmungen sind ungewöhnlich, aber auch in Venedig werden die Aqua Alta jedes Jahr schlimmer, und da wir im Schatten-Venedigs leben, erscheinen mir diese Parallelen durchaus plausibel.«
   »Wahrscheinlich hast du recht.«
   »Das habe ich«, sagte er, und Catya rollte mit den Augen.
   »Großer Fürst beschreibe mir die Naturgewalten deines Reiches!«
   Enzo grinste und puffte sie dann, ohne auf ihre Aufforderung einzugehen, in die Seite. »Willst du mich ablenken, weil du zu träge geworden bist, um dich zu bewegen?«
   »Du hast keine Ahnung, was ein Mensch vermag«, protestierte sie und wäre fast hingefallen, als er ihr einen erneuten Stoß verpasste und zum Ausgang rannte.
   Catya brauchte keine weitere Aufforderung. Sie hasste joggen, aber dank Enzos Engagement waren die täglichen Touren eine willkommene Abwechslung.
   »Ich sorge dafür, dass du über genügend Fitness verfügst«, rief er vorauseilend.
   Sie folgte ihm. Seit einem Monat lebte sie im Schatten-Venedig wie ein Vogel in einem goldenen Käfig. Sie war vollkommen abhängig von ihrer Umgebung und musste sich an seinen oder Shilos Stundenplan anpassen, was sie träge machte. Schon nach kürzester Zeit war sie aus der Puste und sah glühende Punkte vor ihren Augen.
   »Du willst mich loswerden, damit du dich mit der schönen (...)

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