Norbert W. F. Meier

Krimis & Thriller

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Der gar schaurige Meuchelmord an einem Ratsherrn

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Berlin, 1312. Am Vorabend des Heiligkreuz-Markttages wird ein prominenter Knochenhauermeister und Ratsherr mit seinem eigenen Fleischerbeil brutal dahingemetzelt. Der junge, unerfahrene Patriziersohn Otto Wieprecht wird vom Stadtrat mit der Aufklärung des brutalen Verbrechens beauftragt und trifft dabei auf Sophie Teggels, die temperamentvolle und eigenwillige Tochter eines Konkurrenten des Mordopfers. Mal miteinander und mal gegeneinander erforschen sie die Hintergründe der ruchlosen Tat – und müssen feststellen, dass sie sich auf einen sehr gefährlichen Weg begeben haben … Angereichert wird die spannende, auf historischen Fakten aufbauende Erzählung mit Plänen, Skizzen und zeitgenössischen Abbildungen. Zahlreiche Fotos veranschaulichen die verbleibenden Spuren des Mittelalters, die an den Schauplätzen des Romans noch heute in der modernen Metropole zu entdecken sind.

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    Norbert W. F. Meier

Vita

Norbert W. F. Meier

Kunst oder Wissenschaft? Das war die Fragestellung, die lange Strecken des Lebensweges von Norbert W. F. Meier (Jahrgang 1954) bestimmte. Waren es zuerst Experimente in Musik, Poesie und Prosa, die die kreativen Bemühungen der Jugend dominierten, so führten berufliche Entscheidungen letztlich doch zu Studium und Promotion im Fach Organische Chemie, gefolgt über fast drei Jahrzehnte vom Schreiben wissenschaftlicher Texte und der Arbeit mit chemischen Datenbanken. Doch dann bewirkte ein aufkeimendes Interesse an der deutschen Geschichte einen Neueinstieg in die Autorenwelt durch das Verfassen zweier Sachbücher („Berlin im Mittelalter“, 2012, und „Berlin Geologie“, 2014). Nun war der Knoten geplatzt, und aus der Rückkehr zu den jugendlichen Leidenschaften erwuchsen erneute literarische Bemühungen, die u. a. in den vom bookshouse-Verlag publizierten historischen Roman mündeten.

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Image Norbert W. F. Meier

Rückkehr des klassischen „illustrierten Romans“!

Aus einer vertraulichen Quelle des bookshouse-Verlages war zu erfahren, dass die sensationelle Rückkehr des illustrierten historischen Romans unmittelbar bevorsteht. War es im 19. und frühen 20. Jahrhundert noch üblich, die dramatischen Momente einer Erzählung mit Buchillustrationen anzureichern, so galten derartige Ergänzungen des Textkörpers in der Moderne zumeist eher als geschmacklos und kitschig. Dieser negativen Einstellung gegenüber grafischen Komponenten eines literarischen Werkes will der Autor des Buches, ein gewisser Norbert W. F. Meier, mit seinem revolutionären Experiment nun entgegentreten. Basierend auf einem von ihm verfassten Sachbuch zur mittelalterlichen Geschichte Berlins, erzählt er in seinem Roman „Der gar schaurige Meuchelmord an einem Ratsherrn“ von der spannenden Aufklärung eines (fiktiven) Mordes und einer zarten Liebesgeschichte im Berlin des 14. Jahrhunderts. Mehr als siebzig Schwarz-Weiß-Abbildungen wurden in den Text eingefügt, die einzelne Funde der Morduntersuchungen zeigen, dem Leser durch zeitgenössische Darstellungen das mittelalterliche Leben und Denken nahebringen, oder auf Spuren der vergangenen Zeit in der heutigen modernen Großstadt aufmerksam machen. Einer solch wagemutigen Wiedergeburt klassischer Buchgestaltung kann man nur viel Glück und Erfolg wünschen!

Leseprobe

Prolog

Lesen Sie gern historische Romane? Vermutlich ja, da Sie jetzt ein derartiges Druckerzeugnis in Ihren Händen halten. Dann kann ich Ihnen auch versichern, dass es Ihre Erwartungen in dieser Hinsicht nicht enttäuschen wird, denn es wird Sie in eine vergangene Zeit zurückversetzen, Sie mit geschichtlichen Ereignissen dieser Epoche vertraut machen und so ganz nebenbei auch noch von etlichen romantischen Irrungen und Wirrungen erzählen. Und dennoch – was seinen Ursprung betrifft, ist dieser Roman recht ungewöhnlich und unterscheidet sich markant von anderen Vertretern seines Genres.
   Tatsächlich entstand das Buch erst nach einer äußerst komplizierten Geburt, und es hat etliche Wochen gedauert, bis ich mich letztlich dazu durchringen konnte, die nachfolgende Erzählung niederzuschreiben. Immer wieder sah ich im Geiste die ablehnenden Gesichter überkritischer Leser vor mir und hörte ihre Vorwürfe, dass meine Schilderungen viel zu unglaubwürdig seien. Und was das Schlimmste ist: Ich konnte ihre Bedenken sogar verstehen!
   Doch vielleicht sollte ich mich jetzt zuerst einmal vorstellen und Sie mit der eigenartigen Entstehungsgeschichte dieses Buches vertraut machen, damit Sie verstehen können, wovon ich hier rede. Nun denn: Mein Name ist Alex Wiperti, ich bin neunundzwanzig Jahre alt, habe Informatik studiert und arbeite als Softwareentwickler bei einem Automobilkonzern. Alles in allem habe ich bis vor Kurzem ein nicht allzu aufregendes Leben geführt und mich recht wenig von Otto Normalbürger unterschieden. Doch dann ist etwas passiert, was mein altes, geruhsames, klar strukturiertes und ein wenig langweiliges Dasein komplett umgekrempelt hat und einen vor sich hindümpelnden Kleingeist in einen sendungsbewussten, ekstatischen Aufklärer verwandelte.
   Diese Verwandlung wurde von einem sehr traurigen Ereignis eingeleitet, als vor zwei Jahren mein lieber, hochgeschätzter Onkel Kurt verstarb, der in meinem Leben seit frühester Jugend eine dominierende Rolle gespielt hatte. Kurt Wiperti – Geschichtslehrer, Sprachforscher und begeisterter Hobbyhistoriker – war lange Zeit seines Lebens ein eingefleischter Eigenbrötler gewesen, doch dies hatte sich mit meiner Geburt urplötzlich geändert. Wie meine Eltern zu sagen pflegten, schien er aus ihnen völlig unerfindlichen Gründen einen Narren an Klein-Alex gefressen zu haben und nahm mich immer wieder mal mit in sein altes, efeuumranktes Haus in Marienfelde, das mir wie ein geheimnisvolles Schloss aus einem Märchen erschien und sehr bald zu meinem zweiten Zuhause wurde. Auch in der Schulzeit suchte ich an unzähligen Nachmittagen und Wochenenden meinen Onkel Kurt auf und lauschte seinen Anekdoten über Raubritter, Berliner Patrizierfamilien und die Familiengeschichte der Wipertis, die er überaus spannend und manchmal auch sehr lustig zu gestalten wusste. Einige Jahre später – in meiner recht heftig verlaufenden Pubertätsphase – wurden die Besuche bei ihm etwas seltener, doch dies änderte sich, sobald mein Hormonlevel wieder normale Werte erreicht hatte. Bis zu seinem Tod trafen wir uns regelmäßig, und während wir freundschaftlich miteinander plauderten oder gelegentlich auch lebhaft diskutierten, war ich stets von einem Gefühl tiefer Vertrautheit und Verbundenheit zu ihm erfüllt.
   So traf es mich ziemlich hart, als Onkel Kurt plötzlich und unerwartet das Zeitliche segnete. Eine Weile lang war ich derart geschockt und fassungslos, dass ich völlig neben mir stand und nur noch automatisch einen Fuß vor den anderen setzen konnte. Während dieser Trauerphase registrierte ich nur am Rande, dass mir Onkel Kurt sein ehrwürdiges Marienfelder Anwesen vererbt hatte – womit er meinem Leben langfristig und unumkehrbar eine neue Bestimmung geben sollte.
   Einige Wochen später hatte mein Hirn wieder seine normale Betriebstemperatur erreicht, und ich beschloss, das alte Gemäuer ein wenig an meine persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Da geschah es dann: Beim Ausschachten eines Grabens für einen neuen Kellerzugang stieß ich auf den Fußboden eines weitaus älteren Gebäudes. Der Holzboden war so bröckelig, dass er fast schon beim Hinsehen in sich zusammenfiel, was er an einer Stelle auch tat – wodurch ein Loch freigelegt wurde, in dem sich ein undefinierbares schwarzes Ding befand.
   Mit viel Mühe beförderte ich dieses obskure Etwas an die Oberfläche und dann (...)

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