Susanne Strecker

Sachbücher

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Der 40-Punkte-Plan - zur Überarbeitung belletristischer Texte

Ratgeber zum kreativen Schreiben, zur Figuren- und Plotentwicklung gibt es viele – aber zum Schreibstil nur wenige. Dieser Ratgeber hilft Ihnen in einem 30-Minuten-Überblick, Ihre Texte zu redigieren, grammatische Stolpersteine zu überwinden und Ihrem Manuskript Schliff und Politur zu verleihen. Anhand einer Liste von 40 Punkten erhalten sowohl Nachwuchsautoren als auch Fortgeschrittene eine Anleitung, worauf beim Korrekturlesen und Redigieren ihrer Werke geachtet werden sollte, seien es versteckte Perspektivfehler, Pleonasmen, die korrekte Zeichensetzung beispielsweise bei wörtlicher Rede oder Feinheiten zur Sprache und zum Satzbau. Jeder Autor wird in diesem Ratgeber Wissenswertes direkt aus dem Lektorat/Korrektorat für sich „mitnehmen können“.

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    Susanne Strecker

Vita

Susanne Strecker ist nicht nur seit einigen Jahren als Lektorin, Korrektorin (freiberuflich bei diversen Verlagen, seit 2012 im bookshouse-Verlag) und als Schreib-Coach tätig, sondern auch mit Leib und Seele Autorin. Sie schreibt unter verschiedenen Pseudonymen Liebesromane und Thriller. Nach der Fachoberschulreife jobbte sie zunächst für zwei Jahre als Redaktionsassistentin bei einer Wochenzeitung. Später absolvierte sie eine Ausbildung zur Datenverarbeitungskauffrau und arbeitete viele Jahre als Programmiererin, Mediendesignerin und Werbekauffrau. Bevor sie mit dem Schreiben anfing, war sie zuletzt in leitender Stellung als Ausbilderin für Fachinformatiker tätig. Ende 2006 wanderte sie mit ihrer Familie in die Republik Zypern aus. www.bookshouse.de www.ePub24.com

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Leseprobe

Vorwort
Liebe Autorin, lieber Autor,

Ihr Werk ist nach langer, liebevoller, manchmal schweißtreibender und oft zwischen himmelhoch jauchzender und zu Tode betrübter Stimmung beendet. Es fällt Ihnen schwer, sich von Ihren Romanfiguren zu verabschieden. Aber noch ist es auch nicht so weit. Bevor Sie Ihnen „Lebewohl“ sagen, schenken Sie ihnen letzte Streicheleinheiten, geben ihnen noch etwas Politur. Das alles haben Sie natürlich bereits in Ihrer Geschichte getan, und nichts glitzert so tiefrot und schön wie all das Herzblut, das in Ihr Manuskript eingeflossen ist. Alles, was Sie jetzt noch tun können, ist das Polieren und Feilen Ihrer Sätze. Das ist ein wichtiger Arbeitsschritt, der Ihrem Manuskript den nötigen Schliff zur Veröffentlichung gibt.
   Die angesprochenen Punkte dieses Ratgebers richten sich sowohl an Anfänger als auch an fortgeschrittene Autor(inn)en, wobei hin und wieder Grundkenntnisse als gegeben vorausgesetzt wer-den – sowohl das Schreibhandwerk betreffend (z. B. Erzählperspektiven) als auch auf die deutsche Sprache bezogen (grammatische Fachbegriffe).
   Ich hoffe jedoch, mich auch für Ungeübte verständlich ausgedrückt zu haben, denn natürlich muss ein guter Autor nicht Deutsch studiert haben, und bei dem einen oder anderen liegen die Schuljahre sicherlich bereits einige Zeit zurück.
   Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und bei der Überarbeitung Ihres Werkes, wobei Sie Ihr Augenmerk auf die folgenden 40 Punkte legen sollten.

Ihre
Susanne Strecker

Die Erzählperspektive

In der Belletristik finden Sie verschiedene Erzählperspektiven, die manchmal durchgehend einheitlich, manchmal in gemischter Form verwendet werden. Am häufigsten werden heutzutage die personale Erzählform mit einem oder mehreren personalen Erzählern benutzt oder die Ich-Erzählung. Beide Erzählformen erleichtern dem Leser eine Identifikation mit seinem Lieblingscharakter im Buch.

Weitere Erzählformen:

Auktorial (allwissender Erzähler)
Neutraler Erzähler
Personaler Ich-Erzähler
Auktorialer Ich-Erzähler

In diesem Ratgeber sind alle Beispiele auf den personalen Erzähler bezogen, der überwiegende Teil der Tipps ist aber ebenso auf jede andere Erzählform anwendbar.

Innensicht und Außensicht beachten

Der personale Erzähler hat in Bezug auf seine Person nur eine Innensicht. Andere Personen betrachtet er mit einer Außensicht, hat aber keine Innensicht. Er kann also nicht die Gedanken eines anderen lesen oder sich selbst wie aus den Augen eines Außenstehenden betrachten.

Typische Perspektivfehler sind (aus der Sicht des personalen Erzählers):

Er zog die Augenbrauen hoch.

Das ist eine Außensicht. Der personale Erzähler darf dies nur als Beobachtung einer anderen Person schildern. Eine solche Geste ist darüber hinaus eher unbewusst, und Unbewusstes kann der personale Erzähler grundsätzlich nicht mitteilen. Für das beliebte Hochziehen einer oder beider Augenbrauen ist es natürlich möglich, Ausnahmen zu machen, speziell, wenn Sie verdeutlichen, dass die Geste vom Erzähler gewollt und bewusst ist. Setzen Sie solche Ausnahmen jedoch nur gezielt und sparsam ein.

Er spürte nicht, wie ihn der Schlaf übermannte.

Wenn der Erzähler etwas nicht mitbekommt (spürt, hört, schmeckt, riecht, sieht, weiß), kann er es auch nicht wiedergeben.

Er zog sein schwarzes T-Shirt an.

Vermeiden Sie die Angabe von Farbadjektiven (oder auch Materialbezeichnungen), wenn nicht aus dem Kontext beispielsweise hervorgeht, dass sich der Erzähler vorher Gedanken darum gemacht hat, ob er das weiße oder das schwarze T-Shirt wählen soll. Alles andere ist spürbar die Autorenstimme, die dem Leser vermitteln will, welche Farben oder Materialien die Kleidung hat, oder eben Außensicht. Schreiben Sie also besser nur:

Er zog sein T-Shirt an.

Legen Sie sich einen Tunnelblick zu. Alles, was der personale Erzähler durch seinen Tunnelblick beobachtet, darf er werten und mitteilen. Er betrachtet sich selbst jedoch nicht von außen, er wertet seine Handlungen oder Aussagen nicht, er tut es einfach.

(Personale) Erzählweise einhalten

Schreiben Sie szenenweise aus der Sicht desselben Erzählers. Es ist durchaus möglich, dass Sie zwei oder mehr (personale) (...)

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