Lou Foster

Fantasyromane

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Fearless - Die Kinder der Regierung 1

Sie hat den Täter gesehen, und sie will Rache. Isabelle Cutters ist nicht das impulsive, naive Mädchen, für das ihre Mitschüler sie halten. Da sie von ihrer Familie nur belogen wird, muss sie auf eigene Faust herausfinden, wer ihre Eltern auf grausame Weise ermordet hat. Unterstützung findet sie in Luke, der unglaublich anziehend und gleichzeitig ablenkend wirkt. Gemeinsam decken sie die Machenschaften von FEARLESS auf, einer Firma, die Genforschung und Manipulation an Jugendlichen betreibt. Doch nach den furchtbaren Geheimnissen, die sie aufdecken, hätten sie besser niemals gesucht ...

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    Fearless - Die Kinder der Regierung 1
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    Lou Foster

Vita

Lou Foster wurde im Mai 1999 geboren und ist in einem beschaulichen Dorf in Niedersachsen aufgewachsen, wo sie auch zur Schule ging. Nach etlichen Kurzgeschichten und Aufsätzen schrieb sie schon während ihres Abiturs ihre erste Trilogie. Ihre Begeisterung für Kunst und Literatur halfen ihr dabei, die Lust am Schreiben auch unter Schulstress nie zu verlieren. Inspiration fand sie nicht nur bei Vorbildern, sondern auch bei ihrer Familie und ihren Freunden. Mit viel Fantasie und Kreativität sieht sie mit Freuden neuen Projekten entgegen. 

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Image Lou Foster

Menschenhandel in Boston

Nachdem die Machenschaften von „Fearless“ aufgedeckt wurden, ist Boston in Aufruhe. Nach gründlicher Prüfung wurde herausgefunden, dass die amerikanische Firma bereits Hunderte Jugendliche kaufte, um mit ihnen schreckliche Experimente durchzuführen. Sowohl Drogen als auch Folter sollen dabei im Spiel gewesen sein. Die zwei verantwortlichen Familien werden umgehend zur Rechenschaft gezogen. Sollten Sie einen der betroffenen Jugendlichen begegnen, vermeiden sie unbedingt näheren Kontakt. Sie gelten als gefährlich und furchtlos.

Leseprobe

Prolog
Asche zu Asche

Beerdigungen waren schon deprimierend genug, aber wenn der Friedhof wie leer gefegt wirkte, dann fragte man sich wirklich, was das für Personen gewesen sein mussten, dass nur drei Leute zu ihrer Beerdigung kamen.
   Luke stand am Waldrand, verborgen hinter den Bäumen, und beobachtete das Geschehen. Niemand weinte. Selbst die Tochter nicht. Ihre behandschuhten Hände steckten in den Manteltaschen. Es schien, als wollte sie möglichst viel Abstand zwischen sich und den Mann neben ihr bringen. Trotz Augenringen, Falten und einen dunklen, ungepflegten Bart sah er nicht älter aus als Mitte dreißig. Der zweite Mann hingegen war bestimmt schon nahe an der Fünfzig dran. Dafür wirkte er wesentlich ordentlicher. Der Kragen seines schwarzen Mantels war zur Seite geschlagen und sein Haar zurückgegelt. Er legte ihr eine Hand auf die Schulter und flüsterte ihr etwas zu. Ihre Augenbrauen zogen sich zusammen und Luke hätte nur zu gern gewusst, was der Mann gesagt hatte.
   Davon abgesehen, dass es nicht um ihre Eltern weinte, sah das Mädchen normal aus. Die blonden Haare fielen in sanften Wellen über die Schultern, die blassen Lippen waren zu einem dünnen Strich zusammengepresst. Es sah wütend aus.
   Als die Beerdigung vorbei war, schloss der Pfarrer die Pforte zu dem weißen Mausoleum. Der ältere Mann brachte den eindeutig betrunkenen, jüngeren nach Hause. Das Mädchen jedoch blieb noch lange vor der Gruft stehen. Es ging nicht hinein und sagte auch nichts. Es stand nur da und zitterte.
   Luke musste herausfinden, ob sie eine von ihnen war, aber er wollte nicht taktlos sein, immerhin hatte sie gerade erst ihre Eltern verloren. Auch wenn sie nicht besonders traurig aussah.
   Er kam hinter den Bäumen hervor. Sie schoss sofort herum und sah ihn aus großen grünen Augen an. Luke schluckte und näherte sich ihr vorsichtig. Sie sagte nichts, als er sich neben sie stellte, sondern zog nur die Nase hoch und wischte sich über die trockenen Augen. Denn das tat jemand, der eigentlich trauern müsste.
   »Isabelle, oder?«, fragte Luke.
   »Wer bist du?«, entgegnete sie leise – als hätte sie Angst, die Toten wecken zu können.
   Luke fragte sich, ob sie religiös war. Glaubte sie an ein Leben nach dem Tod? An eine Wiedergeburt? Er setzte sich vor das Grab in den Schnee. »Nicht so wichtig«, antwortete er. »Ich kannte deine Eltern nicht so gut, sie wohnten nur in der Nähe, deshalb dachte ich, es wäre nett, vorbeizukommen.«
   Isabelle setzte sich neben ihn. »Ich habe dich nie in der Nachbarschaft gesehen.«
   Luke zuckte die Achseln. »Standest du ihnen nah?«
   Isabelle nickte. »Sie waren meine Eltern. Ich habe sie geliebt.«
   »Ich habe meine Eltern auch verloren. Ich habe sie ebenfalls sehr geliebt. Ich habe schon viele Menschen verlieren müssen, die mir nahe standen.«
   »Das tut mir leid«, sagte Isabelle ohne jede Spur von Mitleid in der Stimme.
   Eine Weile schwiegen sie und starrten auf das Grab. Luke konnte nicht sagen, ob sie eine von ihnen war. Sie verhielt sich ein wenig so. Sie trauerte nicht, sie war nur wütend, sie hatte kein Mitleid. Aber sie beherrschte sich. Das konnten sie nicht. Wenn sie wütend waren, zeigten sie das auch. Isabelle hingegen unterdrückte ihre Wut und täuschte Normalität vor. Vielleicht war sie aber auch wirklich nur ein normales Mädchen. Vielleicht hatte sich Luke geirrt.
   »Kann ich dich was fragen?«, sagte sie irgendwann.
   Luke nickte gedankenverloren.
   »Hört es irgendwann auf?«, fragte Isabelle leise.
   Luke sah sie überrascht an. »Was soll aufhören?«
   »Die Schmerzen. Ich sehe dir an, dass du nicht mehr über ihren Tod trauerst, aber die Schmerzen … Hört es irgendwann auf, wehzutun?«
   Luke dachte an den Tag, an dem er seine Eltern verloren hatte. Er war furchtbar wütend gewesen und hatte sich geschworen, sich zu rächen. So hart das für einen Fünfzehnjährigen auch gewesen sein mochte. Ebenso dachte er an Massachusetts. An seine Flucht … »Nein«, sagte er mit harter Stimme. »Nie.«

1

Obwohl Isabelle vor dem Kamin stand, zitterte sie am ganzen (...)

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