Teresa Nagengast

Romantik & tiefe Gefühle

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Elitär - Santa Monica 90410

Luxus, Party und Intrigen – das ist das Leben der verzogenen, reichen Privatschüler am sonnigen Santa Monica Pier. Doch der Schein trügt, denn auch bei den Superreichen ist nicht alles Gold, was glänzt. Das muss Emilia, die Anführerin der Schulclique, am eigenen Leib erfahren. Zuerst betrügt ihr Freund Alexander sie, dann findet sie heraus, welche dunklen Geheimnisse ihr Vater verbirgt. Und alles in allem ist da noch Jules, Emilias eigentlich beste Freundin, die ihre Chance schnuppert, selbst auf den Thron der Schulkönigin zu klettern. Doch Emilia wäre nicht Emilia, wenn sie sich so einfach besiegen lassen würde. Frecher Blick hinter die Kulissen der Reichen und Schönen.

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    Teresa Nagengast

Vita

Teresa Nagengast (25) lebt mit ihrem Lebensgefährten im ländlichen Bereich in Mittelfranken. Nach ihrem Journalismus-Studium arbeitete sie erst in einem Bildungsverlag und mittlerweile als Online-Redakteurin für eine Tageszeitung. Seit zwei Jahren veröffentlicht sie zudem mit Begeisterung ihre eigenen Romane. Die Sparte reicht hierbei von Frauenromanen über Dramen bis hin zu fantasievollen Jugendbüchern.

Leseprobe

Kapitel 1

Mit irgendjemandem hatte Julienne rumgemacht, und Catharina, diese Oberschlampe, war mit Juliennes älterem Bruder verschwunden.
   Das Klingeln des Weckers hämmerte in Emilias Ohren. Stöhnend richtete sie sich auf und zog die Schlafbrille von den Augen. Verschwommen entsann sie sich ihres letzten Gedankens im Traum. Irgendetwas mit Julienne. Catharina … ihr entglitt die Erinnerung.
   Ein kurzer Blick auf das Ziffernblatt ihres Weckers verriet, dass es kurz nach sechs Uhr morgens war. Mit einer Hand an ihrer pochenden Schläfe suchte sie mit der anderen in ihrem Nachttisch nach den Kopfschmerztabletten. Vorsichtshalber nahm sie gleich zwei heraus und spülte sie mit dem Glas Wasser, das neben ihrem Bett stand, hinunter.
   Sie quälte sich aus dem Bett, schlurfte zur Dusche und drehte den Hahn auf. Was war gestern passiert? Und wer war auf die glorreiche Idee gekommen, eine Poolparty zu veranstalten? Sie stöhnte, obwohl sie zumindest die letztere Antwort bereits kannte. Natürlich ihre beste Freundin Julienne, die mit ihren Eltern in dem Strandhaus direkt nebenan wohnte. Sie versuchte, die Ereignisse der vergangenen Nacht zu reproduzieren, doch sie erinnerte sich nur an einzelne Abschnitte. Da war er wieder, der letzte Gedanke ihres Traums. Mit irgendjemandem hatte Julienne rumgemacht und Catharina, diese Oberschlampe, war mit Juliennes älterem Bruder verschwunden.
   Emilia hatte das dumpfe Gefühl, dass gestern noch irgendetwas vorgefallen war, doch es wollte ihr nicht einfallen.
   Sorgfältig föhnte und frisierte sie ihr Haar, bevor sie Lidschatten, Mascara und Puder auflegte. Zufrieden betrachtete sie ihr Spiegelbild. Mit ihren großen braunen Augen, den vollen Lippen und der roten Schleife in dem seidig glänzenden kastanienbraunen Haar wirkte sie wie die Unschuld vom Lande. Und der Schein war hier am sonnigen Santa Monica-Peer schließlich alles, was zählte.
   Ohne sich weitere Gedanken über die vergangene Nacht zu machen, zog sie eines ihrer unzähligen Chanel-Kleider an, hängte ihre neue rote Krokodilledertasche von Chartier über den Arm und setzte eine riesige runde Sonnenbrille auf – schließlich wollte sie auf keinen Fall mit Augenringen gesehen werden. Es war an der Zeit, den neuesten Tratsch in der Schule zu verbreiten und zu erfahren, wie der gestrige Abend wirklich abgelaufen war.
   Wie zu erwarten, versprach auch dieser Tag mild und sonnig zu werden. Mit einem leisen Rattern öffnete sich das automatische Schiebedach ihres Audi T 8, und nachdem sie die Ausfahrt passiert hatte, drehte Emilia die Musik, im Moment bevorzugte sie die neue hippe Band »Charleston«, die in ihrer Schule gerade der absolute Renner war, laut auf. Ohne auf das Auto, das von rechts kam, zu achten, parkte Emilia ihren Wagen direkt vor der Schuleinfahrt und ignorierte das empörte Hupen der Fahrerin, die in letzter Sekunde abbremste. Stattdessen prüfte sie in dem Autospiegel noch einmal ihr Make-up und ihre Frisur, dann stieg sie aus und stöckelte den gepflasterten Weg zum Eingang des Gebäudes hoch. Rechts und links des Weges bewässerten bereits seit den frühen Morgenstunden zwei Rasensprenger die akribisch angelegten Gartenanlagen der Privatschule und ließen trotz der warmen Frühsommertage das Gras saftig grün erblühen.
   Julienne wartete bereits am Eingang auf sie, die blonden Haare genauso aufwendig zurechtgemacht wie Emilias eigene Frisur. Zum Glück hatte Julienne trotz einer Nasenoperation, der sie sich in den Sommerferien unterzogen hatte, noch immer einen leichten Höcker, sodass Emilia ihren Rang als Schulkönigin nicht gefährdet sah.
   »Hallo Mila«, begrüßte Julienne sie mit zwei Küsschen auf die Wangen. Sie hatte ebenfalls eine große Sonnenbrille aufgesetzt.
   »Hallo Jules, na, ist gestern noch alles gut verlaufen?« Emilia hakte sich bei der Freundin unter, und gemeinsam stolzierten sie durch die Eingangstür.
   Die Privatschule, auf die sie zusammen mit zweihundert weiteren Schülern gingen, war nur für die obere Gesellschaftsschicht finanzierbar, und ihre Eltern mussten jährlich fünfzigtausend Euro Schulgeld aufbringen, um ihren Sprösslingen das Leben an der Eliteschule zu ermöglichen. Dafür besaß das Schulgelände eine eigene Schwimmhalle, ein Fitnesscenter, jegliche (...)

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