Teresa Nagengast

Romantik & tiefe Gefühle

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Exzessiv - Santa Monica 90410

Highschool-Königin Emilia könnte nicht glücklicher sein – doch dann neigt sich die Europareise mit Ian dem Ende zu, und am sonnigen Santa Monica Pier wartet nicht nur eine von Liebeskummer gebeutelte Julienne, sondern auch ihr und Ians Vater, die nichts unversucht lassen, einen Keil zwischen Ian und sie zu treiben. Plötzlich taucht auch noch Nico auf und stellt sich als Juliennes Halbbruder heraus. Mit seiner lässigen Art, dem Surferlook und der Abneigung gegen Juliennes und Emilias protzige Lebensweise mischt er nicht nur Juliennes, sondern auch Emilias Welt auf. Denn die ist sich nicht mehr so sicher, ob Ian wirklich der Richtige für sie ist. Als Nico sie auch noch küsst, beginnt alles aus dem Ruder zu laufen. Emilia merkt zu spät, dass Nico nicht der ist, für den er sich ausgibt, und plötzlich kann nur noch Ian sie aus seinen Fängen retten. Teil 2 der Serie: 90410, Santa Monica.

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    Teresa Nagengast

Vita

Teresa Nagengast (25) lebt mit ihrem Lebensgefährten im ländlichen Bereich in Mittelfranken. Nach ihrem Journalismus-Studium arbeitete sie erst in einem Bildungsverlag und mittlerweile als Online-Redakteurin für eine Tageszeitung. Seit zwei Jahren veröffentlicht sie zudem mit Begeisterung ihre eigenen Romane. Die Sparte reicht hierbei von Frauenromanen über Dramen bis hin zu fantasievollen Jugendbüchern.

Leseprobe

Kapitel 1

Fünf Wochen waren seit dem Jahresabschlussball vergangen. Fünf wundervolle lange Wochen, in denen Emilia und Ian die Champs-Élysées entlanggeschlendert waren, Cappuccino in Roms bezaubernden Cafés getrunken und sich am Strand von Barcelona geliebt hatten. Noch immer konnte Emilia nicht fassen, dass Ian, der Bad-Boy und Frauenschwarm einer der elitärsten Privatschulen Amerikas mit ihr zusammen war und sie mit vorzüglichem Gentlemen-Benehmen am Tag und betörenden Stunden in der Nacht verwöhnte. Sie musste durchaus zugeben, dass dieser Sommer wohl der schönste ihres Lebens war. Dummerweise rückte der Tag, an dem sie zurück an den sonnigen Strand von Santa Monica fliegen würden, immer näher, und damit auch der Beginn ihres letzten Schuljahres. Das alles wäre nicht weiter wild gewesen, immerhin liebte Emilia ihr privilegiertes Leben, vor allem, nachdem sich das ganze Drama mit ihrer besten Freundin Julienne und ihrem Ex-Freund Alexander gelegt hatte. Dennoch würde sie einige ihrer Louis Vuitton dafür hergeben, noch länger in Europa zu verweilen.
   »Können wir nicht einfach hierbleiben?«, murrte sie, als der Wecker sie am Tag des Abfluges viel zu früh am Morgen aus dem Schlaf riss. Schmollend rekelte sie sich in dem Kingsize-Bett, das zu jeder Suite von Adams Nobelhotels gehörte, und rollte sich mit dem Oberkörper auf Ian. »Wir können doch einfach die ersten zwei Schulwochen schwänzen. Ist doch sowieso unser letztes Schuljahr, da werden sie uns schon nicht gleich rausschmeißen.«
   Ian grinste breit und küsste Emilia auf die Stirn. Dann schob er sie sanft und doch bestimmt zur Seite. »Du weißt genau, dass das nicht geht. Deine Eltern freuen sich schon auf dich, und Julienne würde vermutlich durchdrehen, wenn du deinen süßen Arsch nicht endlich nach Hause schieben würdest.«
   Emilia seufzte theatralisch und presste sich das weiche Kissen auf das Gesicht. Sie liebte ihre Freundin, dennoch hatte sie keine Ambitionen, sie so bald wie möglich zu treffen. Seit ihr Freund Steve sie vor einer Woche verlassen hatte, rief sie pausenlos an und klagte über ihr grausames Schicksal. Normalerweise hätte sich Emilia darüber keine Sorgen gemacht, Steve und Julienne hatten sich immerhin schon ein dutzend Mal getrennt und sich stets wieder zusammengerauft, doch diesmal schien es Steve ernst zu sein. Juliennes schluchzenden Erzählungen nach hatte er im Sommer ein anderes Mädchen kennengelernt und verbrachte jede freie Sekunde mit ihr, und war das noch nicht genug, würde Ian zum Schuljahresbeginn auch noch in der Firma seines Vaters ein Praktikum beginnen, was bedeutete, dass sie ihn vermutlich erst spät abends zu Gesicht bekommen würde.
   »Wir könnten Julienne doch einladen. Vielleicht finden wir ja einen süßen Franzosen, der ihren Liebeskummer vertreiben könnte. Sie steht auf Europäer.«
   Ian schüttelte nur stumm lachend den Kopf und versuchte, sich aus Emilias Armen zu befreien, die ihn wie eine Klette festzuhalten versuchte. »Komm schon, Emilia. Wir müssen uns langsam fertig machen, oder möchtest du etwa ungeschminkt zum Flughafen fahren?«
   Das war ein stichhaltiges Argument, denn Emilia ging nie ungeschminkt auch nur vor die Haustür. Widerwillig gab sie nach und folgte Ian in das geräumige Badezimmer. Ian schaltete die Dusche an und stieg aus seinen Boxershorts, und Emilia vergaß, dass sie sich in einer guten Stunde auf den Weg zum Flughafen machen mussten. Ein letztes Mal, dachte sie wehmütig, als sie ihr Negligé zu Boden gleiten ließ und Ian in die Dusche folgte.

*

»E… e… er hat ein… einfach Schluss gemacht.« Erneut überrollte Julienne ein Heulanfall.
   »Sssscht. Es wird alles gut. Er ist ein Idiot, und du bist viel, viel hübscher als diese Ella oder wie die heißt.«
   Beruhigend strich Emilia ihrer Freundin über den Rücken und bemühte sich, nicht die Augen zu verdrehen. Das ging bereits seit Stunden so, und da sie direkt vom Flughafen zu ihr gefahren war, war sie nicht nur hundemüde, ihr knurrte auch der Magen. Unwillkürlich musste sie grinsen, wenn sie daran dachte, warum sie das Frühstück im Pariser Hotel nicht mehr geschafft hatte.
   »Glaubst du w… wirklich?«
   »Natürlich! Nur, weil sie älter ist und ihre Haare ihr bis zur Hüfte reichen, bedeutet das noch lange nicht, (...)

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