Natascha Kribbeler

Romantik & tiefe Gefühle

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Rockerschutz

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Ein unheimlicher Stalker versetzt Bine in Angst und Schrecken. Überall lauert er ihr auf, stumm, düster. Als sie die Angst nicht mehr erträgt, will sie sich bei Nacht und Nebel zu ihrer Freundin Pia absetzen. Auf der Flucht läuft sie vor ein Auto und erwacht im Krankenhaus. Nach ihrer Entlassung nimmt Pia sie bei sich auf, und dort lernt Bine Wolf kennen, den Präsidenten des Sea Crows MC, und verliebt sich in ihn. Auch Wolf ist angetan von Bine, zumal ihre Situation seinen Beschützerinstinkt weckt. Aber dann gibt es Schwierigkeiten. Sein alter Feind Till, Präsident des Red Hornets MC, bittet um Versöhnung, um gemeinsam besser gegen die Bedrohung eines neuen Motorradclubs unter Leitung des gewissenlosen Bobby bestehen zu können. Wolf weiß nicht, ob er Till vertrauen kann, willigt jedoch ein, denn Bobby droht mit Krieg. Doch dann taucht ein Gegner aus einer völlig unerwarteten Richtung auf, und das neue, vorsichtige Bündnis bekommt tiefe Risse. Haben Bine und Wolf eine Chance, gegen die übermächtigen Feinde zu bestehen?

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Vita

Natascha Kribbeler

Natascha Kribbeler wurde in Hamburg geboren. Ihr Herz gehörte schon früh der Sehnsucht nach der weiten Welt. Interessiert an Fotografie, Geschichte und fremden Kulturen, arbeitete sie in ihrem erlernten Beruf als Rechtsanwaltsgehilfin, bis die Familiengründung sie nach Bayern verschlug, wo sie heute noch mit Mann und Sohn lebt. Getrieben von Heim- und Fernweh begann sie mit dem Schreiben. Bisher wurden vier Teile ihrer Fantasy-Reihe über Jandor, den ersten Vampir, sowie eine zweiteilige Rockstar-Romance-Reihe bei Forever by Ullstein veröffentlicht. Mit „Rockerbraut“ startete ihre Rocker-Reihe bei bookshouse. 

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    Rockerliebe

    Als Nele im strömenden Regen mitten in Johnny hineinläuft, ist es für beide Liebe auf den ersten (...)

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    Rockerbraut

    Paul kann es nicht fassen: Hat seine Freundin Pia ihn wirklich verraten, über seinen Betrug bei (...)

Leseprobe

Kapitel 1

Unbehaglich rutschte Bine auf ihrem Sitzplatz im Bus hin und her. Die Frau neben ihr, eine Hausfrau mittleren Alters, warf ihr einen
   misstrauischen Seitenblick zu. Sie hielt einen prall gefüllten Einkaufskorb auf dem Schoß, der zu einem Teil auf Bines Oberschenkel drückte. Aber all das nahm Bine nur am Rande wahr.
   Denn sie fühlte, dass er wieder da war. Irgendwo hinter ihr saß er und beobachtete sie. Sie hörte auf, herumzurutschen, erstarrte und sah blicklos aus dem Fenster. Gerade hielt der Bus an einer weiteren Haltestelle. Bitte steig aus!, betete sie stumm. Aber der Bus fuhr wieder an, und sie konnte den Typen, der sie seit Wochen verfolgte, draußen nicht entdecken. Also saß er immer noch hier im Bus. Fast meinte sie, seine Blicke im Nacken zu spüren wie eiskalte Finger.
   Sie wollte es nicht. Wirklich, sie wollte nicht. Doch sie konnte nicht anders. Sie wandte den Kopf und sah zurück. Hinein in seine Augen.
   Dunkel waren sie und hinter buschigen Brauen verborgen. Er trug eine Baseballkappe, die sein Haar verbarg, und es gab keinen Zweifel, dass er es war. Er saß drei Reihen hinter ihr und starrte sie an.
   Ihr unheimlicher Verfolger.
   Wann hatte es begonnen? Es musste Mitte Mai gewesen sein. Vor ungefähr drei Wochen. Es war Freitagabend, und sie war in den Supermarkt gegangen, um etwas für das Wochenende einzukaufen. Während sie durch die Gänge schlenderte und hier und da etwas herausnahm, war ihr Blick auf den Mann gefallen. Dabei war nichts Auffälliges an ihm gewesen. Im Gegenteil, mit seinem grauen Shirt und seinem dunkelblauen Käppi sah er so unscheinbar aus, dass sie ihn eigentlich überhaupt nicht bemerkt hätte.
   Wenn er sie nicht so durchdringend angestarrt hätte. Er stand auf der anderen Seite des Tiefkühlregals. Sie hatte sich hinuntergebeugt, um eine Pizzaschachtel herauszunehmen. Spinat-Mozzarella. Und als sie sich wieder aufrichtete, blickte sie hinein in die dunklen, stechenden Augen. Im Bruchteil einer Sekunde überlegte sie. Kannte sie den Mann? War er vielleicht Kunde in der Bank, in der sie arbeitete? Oder ein Nachbar? Sie wohnte in einem Mietshaus mit vielen Parteien, die meisten kannte sie nur flüchtig oder gar nicht.
   Diesen Mann hatte sie nie zuvor gesehen. Wieso starrte er sie dann so an? Sie versuchte, das unbehagliche Gefühl abzuschütteln, das sie bei seinem Blick überfallen hatte, und kniff ärgerlich die Augenbrauen zusammen.
   Da sah er weg. Sie atmete auf. Aber sie stellte fest, dass sie sich während ihres weiteren Einkaufs mehrmals umdrehte, um zu sehen, ob er noch da war.
   Am nächsten Montag sah sie ihn wieder. Er stand an der Haltestelle, an der auch sie selbst jeden Morgen auf den Bus wartete, der sie zur Arbeit brachte. Eine Gänsehaut hatte sie überlaufen, als sie ihn erkannte, und sie hatte rasch weggesehen und war ein Stück zur Seite getreten, neben einen anderen Mann, der etwas in sein Smartphone tippte. Als der Bus kam, war sie entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit sofort eingestiegen, ohne andere Leute vorzulassen, fast als wäre sie auf der Flucht. Erleichtert hatte sie festgestellt, dass er nicht in den Bus stieg, sondern immer noch dort draußen stand. Und sie weiterhin unverwandt anstarrte.
   Wer war der Typ? Was wollte er? Oder war alles nur ein Zufall? Während der Fahrt zur Bank dachte sie genauer nach. Vielleicht war er doch ein Kunde. Einer, den sie nur flüchtig gesehen und wieder vergessen hatte. Aber diese Augen hätte sie doch nicht vergessen. Sie schienen sich geradewegs in sie hineinzubohren.
   Sie schüttelte den Kopf, um den Gedanken an ihn loszuwerden. Am Abend stellte sie fest, dass sie genau die Gesichter der Fahrgäste musterte, als sie zur Bushaltestelle ging. Der unheimliche Kerl war nicht dabei. Sie atmete auf.
   Am nächsten Morgen nahm sie extra einen Bus früher, um ihn nicht zu treffen. Und erleichtert stellte sie fest, dass ihr Plan aufging, denn der Mann war nicht da. Am übernächsten Morgen jedoch schien er sie durchschaut zu haben. Bine erstarrte, als sie an die Haltestelle kam. Dort stand er, die Hände in die Jackentaschen vergraben, und starrte sie finster an.
   Lange überlegte sie, ihn einfach anzusprechen, aber sie traute sich (...)

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