Eva-Maria Obermann

Romantik & tiefe Gefühle

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Ellas Schmetterlinge

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Als ihr Freund Jan mit ihr nach Mingheim zieht, ist Mirijam alles andere als begeistert. Von der Großstadt in ein Kaff. Doch Jans Gründe sind leider zu gut. Fest entschlossen, so schnell wie möglich wieder wegzukommen, trifft Mirijam auf ihre Nachbarin Ella, die ihre schlimmsten Erwartungen zu bestätigen scheint: Eine junge Dorfmutti wie aus dem Buche. Während Jan seine neue Heimat liebt, quält sich Mirijam durch ein unbezahltes Praktikum und das Dorfleben. Immer wieder trifft sie dabei auf Ella. Und auf Ellas Bruder Jonathan, der Mirijams Bauch zum Kribbeln bringt. Ellas Schmetterlings-Theorie kommt ihr da gerade recht. Denn Mirijam kämpft bereits an einer anderen Front und ist nicht bereit, Jan und ihre Beziehung aufzugeben. Bis ihr Leben in Scherben liegt.

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Vita

Eva-Maria Obermann

Eva-Maria Obermann kam im Mai 1987 zur Welt. Erste literarische Schritte ging sie mit zwölf Jahren in der Lyrik und blühte dabei auf. Das Schreiben wurde ihr Halt in schweren Zeiten. 2009 erschien ihr Gedichtband „Seelentropfen – 100 Gedichte“, ein Jahr danach nahm sie ein Studium der Germanistik auf und kam zu Hause an. Im selben Jahr erschien das Kinder-Sachbuch „In Mamas Bauch“. Es folgten Veröffentlichungen in Anthologien und die Arbeit an größeren Projekten. 2017 erscheint außerdem ihr erster Fantasyroman „Zeitlose – Simeon Rückkehr". Nachdem sie ihr Studium mit Bestnoten abgeschlossen hat, promoviert sie derzeit in der Literaturwissenschaft. Daneben betreibt sie einen Buchblog, schreibt ab und an für das Schifferstadter Tagblatt und regelmäßig für das faceface-magazin. Sie ist Mitglied der regionalen Dichtergruppe DichterZusammen, mit der sie als Herausgeberin und Autorin aktuell zwei Anthologien veröffentlicht hat, und Teil der BartBroAuthors. 2017 hat sie das Nornennetzwerk mitgegründet. Mit ihrem Mann, drei Kindern und einer Katze lebt sie in einer kleinen Stadt in der Pfalz. Literatur ist ihr Leben.

Weitere Bücher aus diesem Genre

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Schneechaos legt Bahn lahm

Der Schneesturm in der vergangenen Nacht hat den Reisenden der Bahn einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nachdem durch den lange anhaltenden Schneefall die meisten Verbindungen bereits Verspätung hatten, wurde eine Weiterfahrt im Laufe der Nacht unmöglich. Hotels und Fremdenzimmer sind derzeit komplett ausgebucht. Außerdem wird von der Weiterfahrt mit dem PKW oder Bus ebenfalls abgeraten. Fahren sie nach Hause oder kommen Sie, wenn möglich, bei Freunden und Bekannten unter. Die Bahn arbeitet daran, den liegen gebliebenen Schnee schnellstmöglich zu beseitigen.

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Leichenfund in Mingheim

Am vergangenen Abend machte die neu zugezogenen Miriam B. eine grausige Entdeckung. Beim Blumengießen in der Wohnung ihrer Vermieterin Frau Annegret W. fand sie eine halb verweste Frauenleiche. Frau B., die zum Zeitpunkt des Fundes unter Alkoholeinfluss stand, steht unter Schock und wird im Krankenhaus betreut. Kontakt mit Frau W., die gerade ihre Tochter besucht, wurde bereits hergestellt. Die Identität der Leiche muss noch ermittelt werden. Ungeklärt ist auch, ob die Frau Opfer eines Gewaltverbrechens wurde oder eines natürlichen Todes gestorben ist, und wie sie in die Wohnung von Frau W. kam. Die Polizei ermittelt und bittet um sachdienliche Hinweise.

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Wohnung zu vermieten

Gemütliche 2ZKB-Wohnung in der Nähe des Mingheimer Zentrums. EG, Gartenbenutzung, keine Haustiere. Kurzer Fußweg in die Dorfmitte (Bank, Bäcker, Ärzte) und zu Einkaufsmöglichkeiten. Unterstützung der Vermieterin Frau Weiskopf wird vorausgesetzt und mit der Miete verrechnet. Das kleine Dorf Mingheim ist ideal für junge Familien und Paare. Kleinstadtidylle und gute Anbindung an Autobahn und öffentliche Nahverkehrsmittel treffen hier aufeinander. Interessenten können sich unter der Chiffre „Die Mumie“ bei der Redaktion melden.

Leseprobe

Kapitel 1

Die Straßen stanken nach faulem Gemüse, die Brunnen waren überzogen mit schleimigen Algen, und aus der Ferne drang der Geruch von Dung und Wiesen heran. Dieses Kaff hatte nichts, wirklich nichts!
   Ich hasste es. Der Natur näherte ich mich freiwillig auf keine zehn Meter. Ein Zoobesuch war das Langweiligste der Welt. Wie schafften es diese Leute stundenlang auf irgendwelche Tiere zu starren, wie sie sich selbst den Arsch ableckten, aus dreckigen Kübeln fraßen und die Reste in ihrem Wasser verteilten, das schnell einen fauligen Gestank durch das gesamte Gelände schickte? Auch an Pflanzen fand ich nichts, zu viel Aufwand für etwas fahles Grün und zu wenige Blüten, die bald verrottet und schließlich vom Boden jeder Wohnung gesammelt werden musste. Nein, danke.
   Ich war in der Stadt aufgewachsen, und da wollte ich auch bleiben. Dort, wo ich die Geräusche einordnen konnte. Von diesem andauernden Vogelgezwitscher bekam ich höchstens Migräne. Um keinen Preis der Welt wollte ich dortbleiben.
   Schon hatte ich mich umgewandt, die Autotür im Visier. Das konnte er sich abschminken!
   Wie aufs Stichwort meldete sich Jan zu Wort. »Da ist es«, sagte er und zeigte auf ein halb verfallenes Häuschen in dreckigem Weiß.
   Jan hatte im Nachbardorf einen neuen, gut bezahlten Job gefunden, und in seiner anhaltenden Euphorie wollte er unbedingt auch in der Nähe wohnen. Zu blöd, dass außen herum nur eines war: Dorf und Feld. Die nächste größere Stadt war mehr als eine Stunde entfernt, und so musste ich mit diesem Kaff vorliebnehmen, das sich tatsächlich Stadt schimpfte. Außer dem Örtchen, in das er mich gerade verfrachtet hatte, stand noch ein weiteres zur Debatte. Etwas weiter weg, angeblich etwas größer. Missmutig folgte ich seinem Blick.
   Statt vernünftiger Rollläden hatte das Haus hölzerne Klappdinger, und das Hoftor bestand aus diesen hässlich-grünen Plexiglaswellen. Doch Jan hatte recht, denn auf dem gräulichen Verputz, der schon am Herabfallen war, prangte hämisch die Hausnummer drei.
   Panisch versuchte ich, diesen Albtraum zu beenden, ehe er in vollem Gange war. »Jan, ehrlich, das geht nicht. Ich find es jetzt schon scheußlich.«
   Verdutzt sah er auf. »Warum das denn?«
   »Hallo? Erde an Jan. Das hier ist die Ausgeburt des Kuhkaffs. Das kann nicht dein Ernst sein.«
   Er lachte auf. »Ach Süße. Du mein Stadtmensch. Jetzt lass uns das Ganze erst mal von innen anschauen. Und dann fahren wir kurz durch die Stadt, da wirst du sehen, dass es hier alles gibt, was du brauchst.«
   »Mannomann, musst du verpeilt sein, wenn du das hier als Stadt bezeichnest. Vermutlich kommt hier noch der Pastor zum Mittagessen und es ist völlig normal, wenn der Cousin sich an die Cousine ranmacht.«
   Er nahm meinen Einwand offensichtlich nicht ernst, sondernd drückte lachend auf den oberen Klingelknopf dieses furchtbaren Hauses.
   Ein schrilles Geräusch drang bis auf die Straße und hallte an den Häuserwänden entlang. Instinktiv sah ich mich nach Leuten um, die diese Peinlichkeit gehört hatten, als mir einfiel, dass hier ja keiner war, der hätte glotzen können.
   Mit einem gewaltigen Knall wurde oben ein Fenster geöffnet, sodass der Rahmen an die Hauswand schlug. Ein weißer Lockenkopf lugte hervor, der zu einer Mumie zu gehören schien.
   »Ja?«, schrie die Mumie mit einer schrillen Stimme, die Teil ihres Fluches sein musste.
   Unbeeindruckt lächelte Jan hinauf. »Ja, hallo. Frau Weiskopf? Wir wollten uns die Wohnung anschauen. Wir hatten einen Termin vereinbart.«
   Die Mumie, die Frau Weiskopf hieß, kniff die Augen zusammen. »Ja, ja. Ich komme.« Mit einem weiteren Rums schloss sie das Fenster wieder, und ich schätzte ab, ob sie es merkte, wenn wir jetzt schnell abhauten.
   »Nette Frau«, murmelte Jan und unterbrach mein Fluchtplanplanen. Perplex starrte ich ihn an.
   »Die Frau Weiskopf. Sie wirkt doch ganz nett.«
   Fassungslos war ich zu keinem Satz fähig und murmelte etwas von Mumien und Fluch, das er nicht verstand. Also schüttelte ich den Kopf und starrte zu Boden.
   Etwa eine Stunde (...)

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