Michelle Parker

Fantasyromane

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Das Flüstern der Zeilen

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Bei Aufräumarbeiten fällt Anna zufällig ein ganz besonderes Buch in die Hände, denn es scheint zu leben – irgendwie zumindest. Nachdem sie den ersten Schrecken überwunden hat, offenbart sich ihr die Wahrheit hinter diesem Mysterium. Caleb wurde vor einer Ewigkeit in eine dunkle Zwischenwelt verbannt und kann nur noch über diese Buchseiten mit der Außenwelt kommunizieren. Während er Anna erzählt, dass einzig die wahre Liebe ihn aus seiner Misere befreien kann, will er in Wirklichkeit nur eines: ihre Seele.

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    Das Flüstern der Zeilen
  • Das Flüstern der Zeilen
    Michelle Parker

Vita

Michelle Parker

Michelle Parker wurde 1989 geboren und lebt in einem kleinen, idyllischen Städtchen mitten im Ruhrpott. Nachdem sie ihr Studium der Religions- und Erziehungswissenschaft 2013 erfolgreich abgeschlossen hat, widmet sie sich nun in ihrem Alltag der Arbeit mit Auszubildenden. Schon immer war Lesen ihre große Leidenschaft, und mit den Jahren kam das Schreiben dazu. „Das Flüstern der Zeilen“ ist neben „Dunkler Engel – Melodie der Nacht“ und „Narbenkuss“ ihre dritte Buchveröffentlichung. In Kürze erscheint der Folgeband der Zeilen-Dilogie „Die Stille der Zeilen“. Sie ist auch mit einigen ihrer Gedichte in verschiedenen Anthologien vertreten. Außerdem hält sie einmal im Jahr eine Schreibwerkstatt für Kinder zwischen 10 und 14 Jahren ab.

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Verwirrte Frau am Busbahnhof gesichtet

In den letzten Tagen wurde vermehrt eine Frau gesichtet, die sich mit einem Buch zu unterhalten scheint. Obwohl sie von einigen Passanten angesprochen wurde und einen zurechnungsfähigen Eindruck machte, gibt ihr Verhalten Grund zur Besorgnis. Einzelne Stimmen behaupten, dass die Schrift in dem Buch von allein erscheine. Die Glaubhaftigkeit dieser Stimmen wird angezweifelt. Die Polizei bittet jedoch darum, aufmerksam zu sein und bei Gefahr unverzüglich anzurufen. Verwirrte Menschen können Situationen nicht immer richtig einschätzen und sind auf die Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen.

Leseprobe

Prolog
Oktober 1784

»Ich habe diese Nacht von dir geträumt. Wenn Träume nur wahr werden könnten«, schrieb Sophie, und ihr Gesicht zeigte dabei ein strahlendes Lächeln auf ihren schmalen Lippen und ein sehnsüchtiges Funkeln in ihren haselnussbraunen Augen. Ihre Wangen färbten sich bei ihren Worten rot, was ihm verriet, welche Art von Traum es gewesen sein musste. Sie wusste noch nicht, dass er sie sowohl sehen als auch hören konnte und er hatte auch nicht vor, ihr das in absehbarer Zeit zu offenbaren. Sicherlich würde Sophie ihm mehr von ihrem anrüchigen Traum erzählen, wenn er darum bat, aber für den Augenblick blieb er ihr eine Antwort schuldig. Ein innerer Kampf tobte in ihm, der noch nicht bis zum bitteren Ende ausgefochten, jedoch unausweichlich war.
   Es hätte alles so einfach sein können. Sie war das perfekte Opfer – lebensfroh, jung, behütet und zusätzlich noch herrlich naiv und leichtgläubig. Das Wichtigste von allem war allerdings ihre Reinheit. Sophie behandelte alle mit Güte, denn sie glaubte an das Gute in jedem Menschen. Sie berichtete oft von ihren Eltern. Diese besaßen Unmengen an Reichtümern und strebten danach, ihrer Tochter jeden Wunsch von den Augen abzulesen und jegliche Probleme aus der Welt zu schaffen. Welche Summe an Geld das erforderte, spielte keine Rolle, denn Sophies Wohl stand immer an erster Stelle. Auf diese Weise hielten sie, nach Möglichkeit, alles Schlechte von ihrer Tochter fern. Soweit er wusste, hatte sie noch nie einen richtigen Verlust erlitten, und über die kleineren wurde sie stets mit irgendwelchen freudigen Überraschungen, Erlebnissen und Geschenken hinweggetröstet. In Sophies Persönlichkeit hatte sich nie die Angst vor Schmerz oder Leid verankert. Stattdessen standen Offenheit und Verständnis im Mittelpunkt ihres Charakters. Sie empfand Mitgefühl für alles und jeden und bemühte sich, andere zu unterstützen. Ihre durch und durch reiner Charakter war fast schon abartig und er verdrehte stets die Augen, wenn sie sich um das Seelenheil von Fremden sorgte. Was interessierte ihn das Leid der anderen?
   Auf ihn war sie durch Zufall beim Durchstöbern der riesigen Bibliothek ihrer Eltern gestoßen. Nur Tage später besaß er einen festen Platz in ihrem Leben. Sophie war zu gutherzig, um einen vom Leben gestraften Mann wie ihn nicht zu beachten. Zusammen mit einem hohen Grad an Faszination hatte sich nach und nach eine besondere Beziehung zwischen ihnen aufgebaut. Sie war immer öfter gekommen und immer länger geblieben und ihm inzwischen bedingungslos verfallen. Ihr Herz sprühte vor Zuneigung für ihn, sodass sie ihm jeden Wunsch ohne nachzudenken erfüllt hätte. Darauf arbeitete er seit Wochen hin. Er hatte sie umgarnt, jede Chance genutzt, um ihr Komplimente zu machen und seinen Charme einzusetzen. Verliebte Menschen waren einfacher zu manipulieren und schneller bereit, Geliebtes aufzugeben. Weil Liebe bekanntlich blind machte, wäre es umso leichter, das zu bekommen, was er brauchte – ihre Seele. Alles andere nutze er nur als Vorwand. Sie glaubte nun, dass ihre Liebe allein ausreichte, um ihn zu befreien. Dementsprechend hatte sich Sophie ihm voller Hingabe gewidmet. Jetzt war der perfekte Zeitpunkt gekommen, ihr zu sagen, dass er mehr als das benötigte. Noch nie war er der Freiheit so nah gewesen, nur so wenige Worte entfernt. In den letzten Jahrzehnten hatte er viel durchgemacht und gelitten. Er wünschte sich nichts sehnlicher, als seinem Gefängnis endlich zu entkommen. Aber dieses seltsame Ziehen in seiner Herzgegend wurde zunehmend schlimmer. Eine Stimme in seinem Kopf meldete sich, von der er dachte, dass sie seit Jahren nicht mehr existierte: sein Gewissen.
   Sein Plan stand schon seit Langem fest. »Liebst du mich mit Herz und Seele?«, würde seine erste Frage werden. Natürlich würde sie Ja sagen. »Dein Herz und deine Seele gehören allein mir?« Selbstverständlich würde sie auch das bejahen. Von dort aus wäre es nur noch ein Katzensprung zu seinem eigentlichen Ziel. Doch er schaffte es nicht. »Mach schon«, versuchte er, sich zu ermutigen.
   Während er mit sich kämpfte, strich sich Sophie eine Strähne ihres welligen roten Haares hinter das Ohr und wartete auf seine Antwort. In ihrem Blick erkannte er Sehnsucht und Ungeduld. Bestimmt fragte sie sich, was los war. Obwohl er es nicht wollte, bewunderte er die Schönheit und Sanftmut, die sie ausstrahlte. Dafür hasste er (...)

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