Carolin Kippels

Paranormal & Mystery

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Verliebt, verflucht, verzaubert

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Du erhältst die Chance, deinen Kindheitshelden zu treffen. Endlich bist du der Person nahe, die du bisher nur aus Büchern kanntest. Würdest du es tun? Auch wenn du dich dafür in fremde Welten begeben musst? Obwohl diese eine Begegnung dein ganzes Leben auf den Kopf stellt? Julie hat den Schulabschluss in der Tasche und startet in den Arbeitsalltag. Zumindest, bis seltsame Gestalten auftauchen und nach ihrem Onkel, einem bekannten Autor, suchen. Schon bald muss sie den Kopf für ihren Onkel und dessen Romane hinhalten, denn hinter seinen Geschichten verbirgt sich mehr: eine fremde, verborgene Welt, Laledhros, das Reich der Elfen. Ehe sich Julie versieht, ist sie nicht nur Teil eines Paktes mit den Elfen, sondern auch Teil ihrer Geschichte. Als sie auf ihren Helden, den Elfenkrieger Leander, trifft, realisiert sie, dass in den Romanen einige Details über die strahlende Welt ausgelassen wurden. Und zum Schluss liegt es an Julie, den jungen Prinzen und sein fantastisches Königreich zu retten.

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    Carolin Kippels

Vita

Carolin Kippels

Carolin Kippels wurde 1995 in Gummersbach geboren. In ihrer Kindheit erkundete sie die Wälder des bergischen Landes und brachte mit klaren Strichen abenteuerliche Fantasiegebilde auf Papier. In der Schulzeit entwickelte sich ihr reges Interesse an zwischenmenschlichen Prozessen, über die sie Kurzgeschichten schrieb. Nach dem Abitur baute sie dieses Interesse aus und absolvierte ein Psychologiestudium. Deswegen dreht es sich in ihren Geschichten oft um vielschichtige Charaktere mit Ecken und Kanten, die die verschiedensten Abenteuer erleben. Und fast immer ist in den Geschichten eine kleine Botschaft versteckt. Sie ist ein Hundefreund und widmet sich in ihrer Freizeit leidenschaftlich ihren Lieblingsbüchern und einigen Serien. 

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    Vom Meer geküsst

    Du führst allein mit deiner Tante ein ruhiges Leben am Strand. Manchmal ist es vielleicht etwas (...)

Leseprobe

Kapitel 1

Nach dem Schulabschluss hatte ich mich dazu entschieden, eine Auszeit zu nehmen. Das brauchte ich einfach, denn die letzten Prüfungen hatten an meinen Nerven gezehrt. Gerade in dieser Zeit fand ich Zuflucht in fantastischen Geschichten. Schon von klein auf fühlte ich mich in der Umgebung von Büchern wohl. Schließlich steckte in jedem Buch eine neue Welt, die es zu entdecken gab. Ich liebte den Geruch von Papier und das Gefühl, wenn die Seitenblätter durch die Finger glitten. Das gab mir immer das Gefühl eines Zuhauses. Da war es nicht verwunderlich, dass ich meiner Mutter mit ihrem Buchladen half: Der kleine, charmante Laden namens Booklover lag in der Mitte unserer Kleinstadt. Mittlerweile hatte das Geschäft einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht und war beliebt. Meine Mutter kümmerte sich um ihre Kunden mit Herz und Seele. Der Laden hätte nicht viel besser laufen können. Das einzige Problem war, dass wir mittlerweile Konkurrenz bekommen hatten. Ein neuer, moderner Buchladen, der einer großen Kette angehörte, war ein paar Straßen weitergezogen, weswegen sich auf dem Gesicht meiner Mutter immer mehr Sorgenfalten bildeten. Abgesehen davon wurde sie auch nicht jünger und brauchte meine Unterstützung mehr denn je. Der eigene Buchladen war ihr großer Traum, und den wollte sie sich nicht nehmen lassen. Deswegen investierten wir in fast jede erdenkliche Marketingaktion. Gar nicht so einfach, wenn man nicht vom Fach war. Geld konnte man so schnell ausgeben, es wieder zu verdienen, war die andere Sache.
   Deswegen wunderte es mich nicht, dass sie sogar Onkel Edgar um Hilfe bat. Zugegebenermaßen sind Edgars Fantasygeschichten über Elfen wunderbar: tiefgründig, detailreich und auf merkwürdige Art realistisch. Ich hätte nie gedacht, dass ein Elfenreich mir so wahr erscheinen und mich so verzaubern könnte. Gleichzeitig musste ich zugeben, dass ich für den Hauptcharakter Leander als Teenie eine ganze Zeit geschwärmt hatte. Ja, mein Onkel war talentiert, darin bestand kein Zweifel. Aber er musste dies auch bei jeder Gelegenheit zur Schau stellen. Das hatte so manchen Familiengeburtstag unerträglich gemacht. Wenn Edgar angab und sich wichtigmachte, konnte ich nur die Augen verdrehen. Meine Mutter Greta und er hatten lange Zeit in derselben Stadt gewohnt, bis er plötzlich verschwunden war. Er war einige Jahre wie vom Erdboden verschluckt und gab kein Lebenszeichen von sich. Eine merkwürdige, unheimliche Geschichte, die mir noch immer Schauder über den Rücken jagte. Niemand hatte gewusst, wo er sich aufhielt - nicht einmal seine engsten Freunde. Das änderte sich allerdings, als er ein Buch nach dem anderen veröffentlichte. Anscheinend hatte ihn die Muse geküsst. Ich hatte jedes seiner Bücher gelesen und ihn dafür bewundert. Meine Mutter und er teilten die Liebe zu Worten. Wenn auch auf andere Weise: Er schrieb fast regelmäßig einen neuen Roman, und sie las nahezu alles, was ihr in die Hände fiel. Edgar war mit seinen Büchern durch das Land getourt, bis es stiller um ihn geworden war. Eine Weile hatte er keine Bücher veröffentlicht. Das war glücklicherweise genau zu dem Zeitpunkt, als wir ihn um Hilfe baten.
   Onkel Edgar hatte uns in seinem vollen Terminkalender Zeit eingeräumt, mit uns ein Brainstorming gemacht und sogar angeboten, ein paar Lesungen durchzuführen. Und auch wenn ich seine arrogante Art nicht leiden konnte, musste ich zugeben, dass ihm das Ganze gut gelungen war. Seine Erzählungen verzauberten unsere Kunden, und die Events steigerten die Verkaufszahlen. Auch er ging dabei nicht leer aus. Schließlich verkauften wir über den Buchladen vor allem seine Bücher. Trotzdem spielte er sich als Retter auf, weswegen meine Mutter ihn kostenlos bei uns wohnen ließ. An der Hauskasse beteiligte er sich nicht. Damit mussten wir uns wohl oder übel abfinden. Auch wenn mein Onkel nervtötend sein konnte, beschlich mich immer wieder das Gefühl, dass ihn etwas bedrückte. Hinter seiner stolzen Fassade war etwas. Etwas, was ich nicht beschreiben konnte.
   Ich fing an, ihn zu beobachten. Wie fast immer saß er mit finsterer Miene am Frühstückstisch, biss einmal von seinem Brot ab und legte es dann zur Seite. Sein Blick galt dem Laptop. Er starrte hinein, tippte ein paar Wörter und drückte dann sofort die Escape-Taste. Fragend schaute ich ihn an, worauf er meinen Blick erwiderte.
   »Ich kann so nicht arbeiten«, beschwerte er (...)

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