Carolin Kippels

Fantasyromane

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Vom Meer geküsst

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Du führst allein mit deiner Tante ein ruhiges Leben am Strand. Manchmal ist es vielleicht etwas einsam, bis ein Tag dein Leben verändert. Bei einem nächtlichen Spaziergang triffst du auf die wunderschöne Isobel. Ihr freundet euch an, und du erfährst ihr Geheimnis. Du hättest nie gedacht, dass sie existieren, aber… du hast dich wie alle anderen geirrt. Isobel ist eine Meerjungfrau. Anfangs hast du Angst, doch du stürzt dich mit ihr ins Abenteuer. Alles könnte so schön sein, wäre da nicht ihr fieser, aber zugegebenermaßen gut aussehender Bruder Livian, der Menschen und vor allem dich nicht ausstehen kann. Doch Isobel meint, dass Livian nicht immer so war und sich geändert hat. Aber solltest gerade du dich in die Angelegenheiten der Meermenschen einmischen? Ein modernes Märchen zum Verlieben und Träumen, erzählt aus Sicht des Menschenmädchens Sarah und des Meerjungens Livian.

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    Carolin Kippels

Vita

Carolin Kippels

Carolin Kippels wurde 1995 in Gummersbach geboren. In ihrer Kindheit erkundete sie die Wälder des bergischen Landes und brachte mit klaren Strichen abenteuerliche Fantasiegebilde auf Papier. In der Schulzeit entwickelte sich ihr reges Interesse an zwischenmenschlichen Prozessen, über die sie Kurzgeschichten schrieb. Nach dem Abitur baute sie dieses Interesse aus und absolvierte ein Psychologiestudium. Deswegen dreht es sich in ihren Geschichten oft um vielschichtige Charaktere mit Ecken und Kanten, die die verschiedensten Abenteuer erleben. Und fast immer ist in den Geschichten eine kleine Botschaft versteckt. Sie ist ein Hundefreund und widmet sich in ihrer Freizeit leidenschaftlich ihren Lieblingsbüchern und einigen Serien. 

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Leseprobe

Prolog

Seitdem ich denken kann, erinnere ich mich daran, dass mich Leute angestarrt haben. In unserem Fischerdorf zerrissen sich die Leute über alles und jeden den Mund, und ich war ein gefundenes Fressen für sie. Ich war nie einfach nur Sarah. Ich war immer das arme
   Mädchen ohne Eltern. Die Sarah, die allein mit ihrer Tante in dem kleinen Strandhaus am Meer lebte. Die Sarah, die allein auf dem Pausenhof herumstand. Das Gerede der Bewohner war das Einzige, was mich an meiner Heimat störte. Abgesehen davon war es nicht immer so gewesen.
   In unserem Dorf war es recht ruhig. Das war auch gut so, denn ich hasste zu viel Trubel. Nur zu den Urlaubszeiten tummelten sich die Touristen und überfüllten die Strände. Den Tratsch der Bewohner konnte ich gut ausblenden. Viel davon bekam ich auch nicht mit. Außer, wenn ich zur Schule musste. Dann wünschte ich mir, dass ich sie endlich beendet hätte, denn meine Mitschüler tuschelten über mich. Die Blicke, die sie mir zuwarfen, waren nicht zu übersehen. Manchmal stand in den Augen nur Neugier, manchmal auch Kälte. Jedenfalls fühlte ich mich in der Schule nie richtig wohl, weder im Unterricht noch in der Pause. Deswegen bildete sich auf meinen Armen schon eine Gänsehaut, wenn ich morgens das Schulgebäude betrat. Es war nur noch dieses Schuljahr, tröstete ich mich. Mittlerweile hatte ich mich damit abgefunden, allein zu sein. Anscheinend war das mein Schicksal, und ich kam damit klar. Teilweise war es auch meine Schuld, weil ich auf andere verschlossen wirkte. Meine Schüchternheit machte es mir nicht leicht, neue Leute kennenzulernen, stattdessen beschäftigte ich mich anders. Den Großteil meiner Freizeit verbrachte ich am Meer. Ich liebte dieses beruhigende Rauschen, die frische Meeresluft und das Gefühl des Sandes zwischen den Füßen. Nur dort hatte ich Ruhe und konnte wirklich ich selbst sein. Dort konnte ich Stunden verbringen und hatte das Gefühl, dass erst ein paar Sekunden vergangen waren. Von Kindesbeinen an zog es mich immer wieder zum Meer. Der Übergang von Strand zu der Weite des Meeres hatte für mich immer etwas Magisches. Genau wie der Horizont, der das Meer endlich erscheinen lässt. Wie oft hatte ich mir als kleines Mädchen vorgenommen, einmal zum Horizont zu schwimmen und wieder zurück. Obwohl ich im Leben schon viel Pech hatte, habe ich nie aufgehört, an Wunder zu glauben. Ich hatte immer auf etwas gehofft, das mir helfen würde, die restliche Schulzeit zu überstehen. Wie sehr sehnte ich mich nach etwas, das meine Einsamkeit und auch mich verändern würde. Was das sein sollte, wusste ich nicht. Jeden Abend schloss ich die Augen, dachte daran und hoffte, dass mein Wunsch irgendwann erfüllt wurde. Ich fand eine Freundin: Isobel. Wir verstanden uns sofort und stürzten uns in die verrücktesten Abenteuer. Doch Isobel war nicht wie ich. Isobel war etwas Besonderes.

Kapitel 1
Vielleicht

Wie an jedem Spätsommerabend machte ich meinen Spaziergang am Strand. Meine Tante hätte das nicht gern gesehen, aber sie musste ja nicht alles wissen. Glücklicherweise war mein Zimmer im Erdgeschoss, und demnach war es ziemlich leicht,
   sich aus dem Staub zu machen, wenn man leise genug war. Meine Tante Karin war zwar herzensgut, konnte jedoch streng sein. Sie war etwas fülliger und eine hervorragende Köchin. Karin hatte meine Liebe zum Meer nie verstanden und meinte schon damals, dass ich eindeutig nach meiner Mutter käme.
   Ein kurzer Fußweg durch die Siedlung führte mich zum Strand, wo ich erst einmal einen tiefen Atemzug nahm. Die frische Luft strömte durch die Nase in die Lungen und belebte mich. Langsam fiel der ganze Ärger von mir ab. Meine Füße steckten im Sand, und ich blickte auf das Wasser, in dem sich die Lichter spiegelten. Ein zufriedenes Lächeln glitt über mein Gesicht, und ich genoss den Moment, ehe ich weiterschlenderte. Vor allem bei Nacht hatte dieser Ort etwas Magisches. Spät abends war eigentlich niemand hier, und ich hatte diesen Platz für mich allein. Die Leute, die in unserem Dorf lebten, hatten sich an das Meer gewöhnt. Für sie war es nichts Besonderes mehr.
   Ich ging die übliche Strecke und erreichte den etwas verwilderten Teil des Strandes. Hier war mein kleines Geheimversteck. Seitdem das alte Hotel an der Bucht pleite war, hatte man diesen Ort vergessen. Bisher gab es auch keinen neuen Besitzer, (...)

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