Peter Splitt

Krimis & Thriller

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Die Verfehlung

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Bernadette Meyfarths Leben gerät ins Wanken, als sie von dem angeblichen Unfall ihrer Schwester Diana auf dem Fühlinger See in Köln erfährt. Doch da nirgendwo ihre Leiche auftaucht, verfolgt Hauptkommissar Gereon die Angelegenheit routinemäßig und halbherzig. Nur Jungpolizist Klaus Behringer schenkt ihr Gehör und versucht, ihr dabei zu helfen, etwas über den Verbleib ihrer Schwester herauszufinden. Eine erste Spur führt zur Kölner Universität, wo sich angeblich tolerante Studentinnen auf anonymen Sexpartys der Oberschicht ein beachtliches Zubrot verdienen. Währenddessen wird Diana von einem unbekannten Psychopaten in einem umgebauten Kriegsbunker gefangen gehalten, in dem sich auch noch andere Personen befinden. Nach und nach muss jeder von ihnen eine grausame Prüfung ablegen. Eine Prüfung, bei der es um Leben und Tod geht …

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Vita

Peter Splitt

Peter Splitt wurde 1961 in Remscheid geboren und verbrachte seine Kindheit im Bergischen Land. Nach einer technischen sowie kaufmännischen Berufsausbildung wechselte er in die frühere Bundeshauptstadt Bonn und erlangte dort Sprachdiplome in Englisch, Spanisch und Portugiesisch. Neben Musik, Literatur und Antiquitäten wurden Reisen in ferne Länder zu seiner großen Leidenschaft. Besonders Lateinamerika mit seinen Menschen und Gebräuchen sowie den Jahrtausende alten Hochkulturen finden immer wieder seine Begeisterung. Unter dem Motto: „Vom Rheinland und der Eifel in die weite Welt“ schreibt er Abenteuergeschichten, Thriller und spannende Krimis aus der Region. Er hat sich damit auf dem Literaturmarkt bereits einen Namen gemacht. Zurzeit schreibt er an einer spannenden Geschichte, die während des Zweiten Weltkrieges in Argentinien spielt.

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    Der Lockvogel

    Die kleine Marie Zertik wächst mit ihrer Zwillingsschwester Conny und ihren Eltern Waltraud und (...)

Leseprobe

Prolog
Sonntag, 17. August 2014 – 21:45 Uhr

»Belgisches Viertel«, verkündete der Taxifahrer. »Wir sind gleich da.«
   Diana öffnete ihre Handtasche, entnahm einen Taschenspiegel und überprüfte ihr Make-up. Alles war perfekt. Sie holte die Maske hervor, die sie für diesen Abend vorbereitet hatte.
   Neben ihrem Studium arbeitete sie als Hostess, und natürlich wollte sie unerkannt bleiben. Nicht, dass sie irgendwann einmal vor einem ihrer Professoren stand … Sie lachte in sich hinein.
   Zwei Minuten später waren sie am Ziel.
   Während sie auf das Haus mit der Nummer 22 zuging, betrachtete sie das Gebäude.
   Von außen wirkte es schlicht. Der Eigentümer wollte kein großes Aufsehen erregen. Diana betätigte die Klingel. Im Hintergrund ertönte ein tiefer Gong. Oberhalb der Tür bewegte sich eine Kamera. Während sie wartete, erinnerte sie sich an eine ganz besondere Party, an der sie bereits in diesem Haus teilgenommen hatte. Damals war sie als Schneewichten gegangen, ihr Gastgeber als Zorro.
   Jemand betätigte die Sprechanlage. »Das Kennwort, bitte«, sagte eine monotone Stimme.
   »Adel verpflichtet«, antwortete Diana und bestätigte das Codewort, das ihr vom Gastgeber übermittelt worden war. Sie hatte ihn noch niemals zu Gesicht bekommen, denn er trug stets eine Verkleidung wie die anderen Gäste.
   Die Tür öffnete sich, und Diana betrat das Haus. Das Innenleben war ganz anders, als man es aufgrund der äußeren Fassade erwarten durfte. Der Eigentümer hatte es seinen extravaganten Wünschen angepasst. Allein die Ausmaße des Wohnzimmers verschlugen jedem neuen Besucher die Sprache. Mit mehr als hundert Quadratmetern übertraf es alles, was die meisten bisher gesehen hatten. Eine exklusive Auswahl an Antiquitäten und teuren Teppichen auf blitzblank geputzten Marmorböden vermittelten den Eindruck von Wohlstand und Vermögen.
   »Was haben wir denn da für ein hübsches Kätzchen?«, begrüßte sie eine angenehme, männliche Stimme, die sie sofort erkannte.
   Diana drehte sich um und blickte in das Gesicht eines Dobermanns. Es war natürlich eine Maske. Sie gehörte zu ihrem Gastgeber.
   Zum Dank für das Kompliment machte sie einen Knicks und öffnete gleichzeitig ihren Mantel. »Ich hoffe, das hier wird Ihnen noch besser gefallen«, erwiderte sie und lächelte kokett.
   Der Gastgeber nahm ihr den Mantel ab. Darunter trug sie einen schwarzen, hautengen Hosenanzug und rote Pumps mit hohen Keilabsätzen. Ihr Gesicht versteckte sie hinter einer Katzenmaske.
   »Freut mich sehr, dass du kommen konntest. Du siehst zum Anbeißen aus«, sagte ihr Gastgeber, nahm sie bei der Hand und führte sie mit sich fort.
   Die Party war bereits seit ein paar Stunden im Gange. Die Gäste tanzten, tranken und flirteten, was das Zeug hielt. Diana bemerkte, wie sich Pärchen bildeten. Auf einem Sofa verführten zwei Herren, maskiert als Obama und Putin, eine Frau mit einer Maske der Bundeskanzlerin. Ein Typ mit einer Berlusconi-Maske filmte die Aktion.
   Hinterm Wohnzimmer befand sich der berühmte Springbrunnen. Diana erinnerte sich noch sehr gut an dessen Inhalt: Fruchtbowle mit Zusätzen. Bei ihrem Besuch im letzten Jahr hatte sie einen Schluck davon getrunken, sich dann aber entschlossen, doch besser beim Mineralwasser zu bleiben. Eine ihrer Prinzipien lautete: Immer schön nüchtern bleiben. Dann weißt du auch, was du tust.
   Damals hatte sich die Party prächtig entwickelt. Vor allem, als sie Peter kennenlernte, einen sehr angenehmen Zeitgenossen. Er war großzügig und zuvorkommend gewesen, und sie hatte den Rest der Nacht mit ihm in einem Hotel verbracht. Viel von ihm hatte sie allerdings nicht in Erfahrung bringen können, nur, dass er verheiratet war. Danach hatten sie sich noch ein paar Mal getroffen, aber dann war die Sache irgendwie eingeschlafen. Wie oftmals war es nur eine Bettgeschichte gewesen, nicht mehr und nicht weniger. Seitdem hatte es kein Fest mehr in dieser Größenordnung gegeben, doch die Mund-zu-Mund-Propaganda funktionierte bestens, und nun hatte sich wieder eine frivole Menge zusammengefunden, um eine ausschweifende Party zu feiern.
   Hoffentlich lernte sie wieder einen netten Mann (...)

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