Petra Daubitz

Erotische Romane

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Hannah und Vince

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Vincent Nikolas organisiert illegale Pokerturniere im ganz großen Stil, doch die Behörden kommen ihm immer mehr auf die Schliche. Er beschließt, sich eine Auszeit auf der Jacht seiner Eltern zu gönnen. Von Anfang an fühlt er sich zu der neuen Schiffshostess hingezogen. Es knistert heftig zwischen den beiden, doch Vincent merkt schnell, dass sie etwas vor ihm verbirgt. Obwohl er ahnt, dass diese Frau eine Gefahr für ihn bedeutet, ist er gegen seine immer stärker werdenden Gefühle machtlos. Hannah soll verdeckt gegen Vincent Nikolas ermitteln. Sie wird schnell in den Bann dieses faszinierenden Mannes gezogen und gerät in einen Strudel aus Gefühlen, Leidenschaft, Moral und Pflichtbewusstsein. Wie wird sie sich entscheiden?

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Vita

Petra Daubitz

Petra Daubitz wurde 1972 in Berlin geboren. Nachdem sie nach ihrer abgeschlossenen Ausbildung in verschiedenen Bundesländern gelebt hat, zog es sie 2007 zurück in ihre alte Heimat. Dort genießt sie den Trubel der Großstadt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren drei Kindern, von denen der Große bereits aus dem Haus ist. Bücher waren und sind noch immer ihre größte Leidenschaft. Schon in ihrer Jugend schrieb sie gern Kurzgeschichten. Dieses Hobby geriet leider über die Jahre in Vergessenheit. Anfang 2017 beschloss sie jedoch, sich wieder Zeit für sich selbst zu nehmen und widmete sich erneut dem Schreiben. Wenn sie sich nicht gerade um ihre Familie kümmert oder sich mit Musik in den Ohren in ihren Geschichten verliert, ist sie ehrenamtlich für den Weißen Ring unterwegs.

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    Isa und Leon

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Leseprobe

Hannah

»Schön, dass auch Sie uns endlich mit Ihrer Anwesenheit beehren«, blaffte mich mein neuer Chef an, als ich völlig durchgeschwitzt eine Minute zu spät den Raum betrat. Dabei war es erstaunlich, dass ich es so gut wie pünktlich zu diesem Meeting geschafft hatte.
    Als mein Handy um sieben Uhr geklingelt hatte, hatte ich es zunächst ignoriert und mich unter meiner Decke vergraben. Dies war mein erster freier Tag seit einer Woche. Das Klingeln brach ab, nur um kurz darauf erneut meine Nerven zu strapazieren. Ich tastete blind nach meinem Handy und stöhnte innerlich auf, als ich den Namen unseres Dienststellenleiters auf dem Display las. Das war doch nicht sein Ernst.
   »Ja«, brummte ich in den Hörer.
   »Hannah, wie gut, dass du schon wach bist«, begrüßte mich Gandalf fröhlich. Mein Chef trug diesen Spitznamen mit Stolz. Er stand kurz vor der Pension und hatte in seinem Leben schon das eine oder andere Mal gezaubert, wenn es darum ging, Verbrecher festzunageln. Ich mochte seinen Humor normalerweise, doch heute war mir einfach nicht danach.
   »Wenn du nicht anrufst, weil du gleich mit frischen Brötchen vor der Tür stehst, kannst du sofort wieder auflegen«, erklärte ich mit noch kratziger Stimme. Der Umgang mit unserem Vorgesetzten und den anderen Kollegen war auf unserem Revier sehr locker, und obwohl wir nur drei Frauen auf dem Abschnitt waren, hatte es diesbezüglich nie Probleme gegeben.
   »Keine frischen Brötchen, dafür eine interessante Aufgabe.«
   »Die einzige interessante Aufgabe, die ich heute erledigen werde, ist die Auswahl, auf welchen Berg ich nachher laufen werde.«
    In meiner Freizeit machte ich Trail-Running, so ähnlich wie Joggen, nur eben den Berg hinauf und wieder hinunter, oft querfeldein. Ich liebte diesen Sport und freute mich seit einer Woche auf den heutigen Trip.
   »Der einzige Ort, wohin du heute laufen musst, ist das Gebäude des LKA. Dort findet in einer Stunde das erste Meeting der Sonderkommission Royal Flush statt.«
   Damit hatte er mein Interesse geweckt, und ich setzte mich im Bett auf. »Warum soll ich daran teilnehmen? Brauchen sie mal wieder jemanden für die Frauenquote?«, fragte ich skeptisch und hörte Gandalf am anderen Ende der Leitung seufzen.
   »Du bist eine verdammt gute Polizistin, der Kessler hat mich gefragt, und ich habe dich empfohlen.«
   »Seit wann weißt du davon?«, fragte ich, obwohl ich mir die Antwort bereits denken konnte.
   »Seit einer Viertelstunde. Wenn du dich beeilst, schaffst du es noch pünktlich. Lass dich nicht unterkriegen, Hannah.« Mit diesen Worten legte er auf.
   Ich sah auf den altmodischen Wecker, der auf meinem Nachttisch stand und stöhnte innerlich auf. Das würde knapp werden.
   Ich verfluchte das für Anfang September außergewöhnlich warme Wetter, als ich zwanzig Minuten später in meiner schwarzen Lederkluft vor meiner BMW S 1000 RR stand, denn obwohl ich nur eine kurze Leggins und ein T-Shirt darunter trug, schwitzte ich schon jetzt in der Sonne. Ich setzte den Helm auf und schoss nur fünf Minuten später mit brachialer Geschwindigkeit über die zum Glück recht leere Autobahn. Als ich vor dem Dienstgebäude des LKA ankam, blieben mir noch zwei Minuten, den richtigen Raum zu finden.
   Ich platzte eine Minute zu spät in das Meeting und wurde von meinem Vorgesetzten vor versammelter Mannschaft dafür gerügt, obwohl ihm hätte bewusst sein müssen, dass ich es kaum pünktlich schaffen konnte.
   »Entschuldigung«, murmelte ich und setzte mich auf einen freien Platz am Fenster. Ich ließ meinen Blick schnell über die Anwesenden schweifen und stellte fest, was ich bereits vermutet hatte: Ich war die einzige Frau. Sechs männliche Kollegen warfen mir neugierige Blicke zu, bevor sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf Kriminalhauptkommissar Kessler richteten.
   »Da wir nun auch die Frauenquote erfüllen, kann ich Ihnen endlich mitteilen, worum es bei dieser Soko geht.«
   Wow! So offen war ich bisher noch nie denunziert worden. Das versprach, interessant zu werden.
   »Vor Ihnen liegen Mappen mit Informationen, die wir bisher über eine Bande gesammelt haben, die illegale (...)

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