Petra Daubitz

Erotische Romane

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Toni und Nick

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Nachdem ihrem Bruder Jonas Drogen untergeschoben wurden, muss Antonia von heute auf morgen das Esperanza, einen angesagten Klub, übernehmen. Plötzlich sieht sie sich Drogendealern und Immobilienhaien gegenüber. Auch Nick und Ben Winter, bekannt als The Icemen, wittern ihre Chance, günstig an das Gebäude zu kommen. Sie haben allerdings nicht damit gerechnet, dass Antonia ihnen den Kopf verdreht. Besonders Nick fühlt sich von Anfang an zu ihr hingezogen. Die Dominanz der beiden Männer bringt Antonia an die Grenzen von Lust und Liebe. Die Brüder beschließen, ihr im Kampf gegen den stadtbekannten Drogenhändler Romanow zur Seite zu stehen. Werden sie es gemeinsam schaffen, das Esperanza zu retten und Jonas’ Unschuld zu beweisen?

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Vita

Petra Daubitz

Petra Daubitz wurde 1972 in Berlin geboren. Nachdem sie nach ihrer abgeschlossenen Ausbildung in verschiedenen Bundesländern gelebt hat, zog es sie 2007 zurück in ihre alte Heimat. Dort genießt sie den Trubel der Großstadt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren drei Kindern, von denen der Große bereits aus dem Haus ist. Bücher waren und sind noch immer ihre größte Leidenschaft. Schon in ihrer Jugend schrieb sie gern Kurzgeschichten. Dieses Hobby geriet leider über die Jahre in Vergessenheit. Anfang 2017 beschloss sie jedoch, sich wieder Zeit für sich selbst zu nehmen und widmete sich erneut dem Schreiben. Wenn sie sich nicht gerade um ihre Familie kümmert oder sich mit Musik in den Ohren in ihren Geschichten verliert, ist sie ehrenamtlich für den Weißen Ring unterwegs.

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Leseprobe

Antonia

»Verdammt noch mal! Bitte glaub mir, ich bin unschuldig!«
   Ehrlich gesagt wusste ich nicht, was ich glauben sollte.
   Mein Bruder strich mir eine Strähne aus dem Gesicht, die sich aus meinem Pferdeschwanz gelöst hatte, und ich erwiderte niedergeschlagen seinen bittenden Blick. Seine sonst strahlend grünen Augen wirkten so grau wie der triste Raum, dessen Möblierung aus einem quadratischen Tisch und zwei Holzstühlen bestand. Die Gitter des hoch in der Wand eingelassenen Fensters spiegelten sich in seinen Pupillen.
   »Keine Berührungen«, befahl der breitbeinig vor der Tür stehende, unbeeindruckt aussehende Wachmann.
   Jonas zuckte zurück und fuhr sich mit beiden Händen über das Gesicht. Der Stress war ihm anzusehen, ansonsten hatte er sich in den zwei Jahren, die wir uns seit der Beerdigung unserer Eltern nicht gesehen hatten, kaum verändert.
   »Du wirst also in Untersuchungshaft bleiben? Gibt es keine Möglichkeit einer Kaution oder so etwas?« Ich kannte die Antwort seit seinem verzweifelten Anruf vorgestern.
   Es sah verdammt schlecht für ihn aus. »Ich möchte dir ja glauben, Jonas, aber woher kommen dann die Drogen? Wer hätte Interesse daran, dir etwas unterzuschieben?«
   Er lachte freudlos auf. »Ach, Süße, da gibt es eine Menge Leute in der Unterhaltungsbranche, die so etwas tun würden. Mein Klub läuft verdammt gut. Bisher konnte ich mich erfolgreich gegen Schutzgeldforderungen zur Wehr setzen. Prostituierte, Drogendealer und Kleinkriminelle hatten bisher keine Chance, in meinem Klub ihr Geschäft aufzuziehen. Es hätten also etliche Leute Interesse daran, dass ich für eine Weile von der Bildfläche verschwinde.«
   »Aber was willst du von mir? Ich habe keine Ahnung, wie ich dir helfen kann. Was sagt denn dein Anwalt?«
   »Franz glaubt mir, aber auch er hält die Beweislast für erdrückend. Wir müssen abwarten, ob sie meine Fingerabdrücke auf dem Beutel finden. Falls nicht, wovon ich ausgehe, da ich das Zeug weder gesehen noch angerührt habe, ist das zwar zunächst gut für mich, beweist aber noch nicht meine Unschuld. Wir müssen irgendwie herausfinden, wer mir an den Karren pissen will, und hier kommst du ins Spiel.«
   Intensiv betrachtete Jonas mich, während ich einen Moment brauchte, um zu verstehen, was er gesagt hatte.
   »Was? Wie stellst du dir das vor? Soll ich Detektiv spielen oder mich undercover in die Drogenszene einschleusen?« Ich lachte auf. »Ich studiere auf Lehramt und muss nächsten Monat eine wichtige Arbeit abgeben.«
   »Bitte, du musst mir helfen! Du bist die Einzige, der ich noch vertrauen kann. Übernimm den Laden für mich und führe ihn weiter, bis ich hier wieder raus bin.« Während er sprach, hatte er sich vorgebeugt und meine Hand auf dem Tisch ergriffen.
   Kurz genoss ich die Berührung. Als wir noch Kinder waren, hatte er mich oft an die Hand genommen, wenn ich vor irgendetwas Angst gehabt hatte. Dennoch entzog ich mich ihm, ehe der Wachmann erneut herumbellte. Ich starrte Jonas fassungslos an. »Du verlangst also von mir, dass ich mein Studium für dich und diesen Klub auf Eis lege? Was ist, wenn du verurteilt wirst und die nächsten drei Jahre im Gefängnis verbringen wirst? Soll ich dann die nächsten Jahre Barbesitzerin spielen, anstatt mein Studium zu beenden?«
   »So weit wird es nicht kommen. Ich bin unschuldig, verdammte Scheiße«, knurrte er.
   »Und was, wenn doch? Recht haben und Recht bekommen sind nicht immer das Gleiche! Hast du dir mal überlegt, dass ich unter Umständen ebenfalls ins Visier dieser Verbrecher geraten könnte? Was ist, wenn sie mir auch etwas anhängen? Vielleicht zur Abwechslung einen Mord, damit ich nicht zu schnell wieder zurückkomme?«
   »Glaubst du, ich bin mir dieser Gefahr nicht bewusst? Ich würde dich nicht darum bitten, wenn ich nicht absolut verzweifelt wäre. Es gibt keine andere Lösung, den Klub zu retten. Es geht nicht nur um meine Existenz, sondern auch um die meiner Mitarbeiter. Sie sind wie eine Familie für mich. Ich kann nicht einfach zulassen, dass sie ihre Jobs verlieren!« Nun wurde auch Jonas lauter.
   Der Wachmann räusperte sich.
   »Du redest von Familie? Ausgerechnet du? Was (...)

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