Petra Daubitz

Erotische Romane

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Isa und Leon

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Um ihrem Ex Marcel zu verdeutlichen, dass es endgültig aus ist, küsst Isa den attraktiven Fremden, der neben ihr an der Bar sitzt. Leon zieht sie sofort in seinen Bann. In den folgenden Tagen erhält sie täglich Blumensträuße und Nachrichten ohne Absender, und ihr wird schnell klar, dass sie beobachtet wird. Wer ist der mysteriöse Stalker? Zunächst verdächtigt sie Marcel, aber als sich Leon als Isas neuer Chef entpuppt, wächst ihr Misstrauen auch ihm gegenüber. Die Nachrichten werden immer intimer und bedrohlicher. Wem kann sie wirklich vertrauen?

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Vita

Petra Daubitz

Petra Daubitz wurde 1972 in Berlin geboren. Nachdem sie nach ihrer abgeschlossenen Ausbildung in verschiedenen Bundesländern gelebt hat, zog es sie 2007 zurück in ihre alte Heimat. Dort genießt sie den Trubel der Großstadt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren drei Kindern, von denen der Große bereits aus dem Haus ist. Bücher waren und sind noch immer ihre größte Leidenschaft. Schon in ihrer Jugend schrieb sie gern Kurzgeschichten. Dieses Hobby geriet leider über die Jahre in Vergessenheit. Anfang 2017 beschloss sie jedoch, sich wieder Zeit für sich selbst zu nehmen und widmete sich erneut dem Schreiben. Wenn sie sich nicht gerade um ihre Familie kümmert oder sich mit Musik in den Ohren in ihren Geschichten verliert, ist sie ehrenamtlich für den Weißen Ring unterwegs.

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Leseprobe

Isa

»Zwei leckere Cocktails für zwei wunderschöne Frauen. Prost, Mädels«, wünschte uns der Barkeeper des Alpina-Klubs und stellte gerade unsere Cocktails vor uns auf den Tresen, als ich einen riesigen Rosenstrauß entdeckte, der sich einen Weg durch die Menge auf mich zu bahnte.
   Ich stöhnte innerlich auf. Bitte lass es nicht Marcel sein, dachte ich, doch als der riesige Strauß vor mir stand, tauchte sein Gesicht dahinter auf.
   »Erklär ihm noch mal in Ruhe, warum du ihn verlassen hast und warum du ihm keine weitere Chance einräumen wirst«, hatte Anna mir geraten, als ich ihr seine zwanzigste Textnachricht gezeigt hatte. Sie hatten alle den gleichen Inhalt. Er bat um ein klärendes Gespräch und werde meine Entscheidung akzeptieren.
   Nun fragte ich mich zum wiederholten Mal, warum ich auf meine Freundin gehört hatte und mich zu diesem letzten Gespräch mit Marcel hatte überreden lassen. Mir war nicht wohl bei dem Gedanken gewesen, ihn wiederzusehen, aber ich hatte gedacht, dass er es vielleicht tatsächlich nur auf diese Weise verstehen und mich dann endlich in Ruhe lassen würde. So hatte ich ihm geschrieben, dass ich mich am heutigen Samstag um 20 Uhr mit ihm treffen würde. Das Alpina war ein angesagter Klub, und heute waren viele Menschen dort, weil später am Abend eine Band live performte. Genau der richtige Ort, um zu signalisieren, dass dieses Gespräch nichts Romantisches hatte.
   Anna rollte mit den Augen. »Ich lass euch dann mal lieber allein. Gib mir ein Zeichen, wenn du mich brauchst.«
   Ich nickte ihr zu.
   Marcel und ich hatten uns vor zwei Jahren kennengelernt, als ich meinen Job als Rezeptionistin in einem kleinen Hotel angetreten und er sich mir als Kollege vorgestellt hatte. Er sah gut aus, war charmant, und wir waren uns auf Anhieb sympathisch. Trotz meiner Bedenken bezüglich einer Beziehung am Arbeitsplatz waren wir schnell ein Paar geworden. Am Anfang lief alles sehr harmonisch, er wurde in meinem Freundeskreis herzlich aufgenommen, und ich genoss die zahlreichen Pärchenabende, die Marcel und ich mit meiner besten Freundin Mira und ihrem Freund Patrick verbrachten.
   Vor etwa einem Jahr begann Marcel allerdings, sich zu verändern. Er engte mich immer mehr ein. Ihm missfielen die Abende, die ich ohne ihn mit meinen Freundinnen verbrachte, er wurde wütend, wenn ich später nach Hause kam als vereinbart und strafte mich mit eisigem Schweigen, wenn ich Alkohol getrunken hatte. Das alles führte dazu, dass ich mich gegen ihn auflehnte.
   »Wieso solltest du sie brauchen?«, fragte Marcel irritiert und zog die Augenbrauen zusammen.
   »Hm?«, fragte ich und nahm einen großen Schluck von meinem Cocktail, um nicht antworten zu müssen.
   Anna griff nach ihrem Glas, rutschte von dem Barhocker und ging zielstrebig auf den Kumpel meines attraktiven Sitznachbarn zu, der mir sofort aufgefallen war, als der Platz neben ihm frei geworden war, und den ich heimlich Mister Hollywood getauft hatte.
   An ihrer Stelle schob sich Marcel auf den Barhocker.
   Ich dachte an den letzten Abend mit ihm, als ich zugegebenermaßen leicht angetrunken nach Hause gekommen war. Meine beste Freundin Mira hatte sich verlobt, was wir natürlich ausgiebig feiern mussten.
   Marcel wartete bereits im Wohnzimmer auf mich. »Kannst du mir mal erklären, wo du gewesen bist? Wie kannst du es wagen, mich so lange warten zu lassen?«
   Ich kicherte und hatte Mühe, seine Fragen zu beantworten. »Ich war feiern … mit Mira … wegen der Verlobung, also nicht unserer Verlobung. Wir sind ja nicht verlobt«, lallte ich und musste aus irgendeinem Grund schon wieder kichern.
   Marcel war drohend auf mich zugekommen, und bevor ich wusste, wie mir geschah, hatte er mir eine kräftige Ohrfeige verpasst. Ich war schlagartig nüchtern. Während er mir noch eine fadenscheinige Entschuldigung hinterherrief, hatte ich mich bereits umgedreht und unsere gemeinsame Wohnung verlassen.
   Ich fand Unterschlupf bei Anna, und mir wurde schnell bewusst, dass ich nicht zu Marcel zurückkehren würde, was zwangsläufig dazu führte, dass ich zurück in die kleine Einliegerwohnung bei meinen Eltern im Haus zog. Die Wochen danach waren die Hölle gewesen. (...)

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