Petra Daubitz

Erotische Romane

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Mia und Josch

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Obwohl sich Josch noch nicht ganz von einem schweren Autounfall erholt hat, arbeitet er hart, um das Softwareunternehmen, das sein Vater aus dem Nichts aufgebaut hat, am Laufen zu halten. Auf einer Party lernt er Mia kennen und weiß sofort, dass er sie in seinem Bett haben will. Doch dann entdeckt er, dass die Firma sabotiert wird. Wer steckt dahinter? Was hat sein Vater damit zu tun, und wird ihm seine eigene Vergangenheit zum Verhängnis? Mia ist nach fast einem Jahr über die Trennung von ihrem Ex hinweg. Da lernt sie Josch kennen und ist sofort von seinem attraktiven Äußeren und seiner selbstsicheren Art fasziniert. Doch dann taucht ihr Exfreund plötzlich auf. Hat sie wirklich schon mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen?

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Vita

Petra Daubitz

Petra Daubitz wurde 1972 in Berlin geboren. Nachdem sie nach ihrer abgeschlossenen Ausbildung in verschiedenen Bundesländern gelebt hat, zog es sie 2007 zurück in ihre alte Heimat. Dort genießt sie den Trubel der Großstadt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren drei Kindern, von denen der Große bereits aus dem Haus ist. Bücher waren und sind noch immer ihre größte Leidenschaft. Schon in ihrer Jugend schrieb sie gern Kurzgeschichten. Dieses Hobby geriet leider über die Jahre in Vergessenheit. Anfang 2017 beschloss sie jedoch, sich wieder Zeit für sich selbst zu nehmen und widmete sich erneut dem Schreiben. Wenn sie sich nicht gerade um ihre Familie kümmert oder sich mit Musik in den Ohren in ihren Geschichten verliert, ist sie ehrenamtlich für den Weißen Ring unterwegs.

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Leseprobe

Kapitel 1
Josch

»Warum willst du nicht einfach akzeptieren, dass ich keine Lust auf diese verfickte Party habe?«
   »Weil ich nicht weiter mitansehen werde, wie du dich hinter deiner Arbeit versteckst und dich weiterhin in Selbstmitleid suhlst.« Meine beste Freundin Ella seufzte theatralisch am Telefon.
   Seit einer Woche hing sie mir nun schon mit dieser Party in den Ohren, und so, wie ich sie kannte, würde sie nicht lockerlassen, bis ich zusagen würde. Dabei war mir beim besten Willen nicht nach Feiern zumute.
   Ich saß an meinem Schreibtisch, auf dem sich die Unterlagen nur so stapelten. Es würde Wochen dauern, wieder den Durchblick zu haben. Vielleicht war es ein Fehler gewesen, es nach dem Unfall und der anschließenden Reha ruhig angehen zu lassen, aber alle Ärzte hatten mir dringend dazu geraten. Dass mein Vater, der das Unternehmen offiziell führte, mit seiner neuen, zwanzig Jahre jüngeren Frau vor zwei Wochen in die Flitterwochen verschwunden war, hatte das Chaos perfekt gemacht. Ich konnte von Glück reden, dass wir in den letzten Wochen nicht pleitegegangen waren. Das verdankten wir vor allem dem Engagement unserer Mitarbeiter. Doch es gab nun mal Vorgänge, die nur mein Vater und ich entscheiden konnten, und wie es aussah, würde das nun vorläufig an mir hängen bleiben.
   Eine kurze Textnachricht von meinem Vater, dass das Leben viel zu kurz sei, um hinter dem Schreibtisch zu sitzen, war alles, was ich von ihm gehört hatte. Ein Foto zeigte ihn mit Nancy, seiner frisch Angetrauten, an einem menschenleeren Strand mit Palmen. Der Bikini des Barbieverschnitts zeigte mehr von ihren künstlichen Titten als er verhüllte und ihr Lächeln, das durch die aufgespritzten Lippen etwas verkrampft aussah, erreichte ihre Augen, die durch Kontaktlinsen ein unnatürliches Grün hatten, nicht. Nichts an dieser Frau war echt. Doch das sollte mich nicht kümmern. Ich hatte ganz andere Probleme, die es zu lösen galt.
   »Sag mal, bist du noch dran?«
   Völlig in Gedanken versunken, hatte ich Ella am Telefon fast vergessen. »Ja, natürlich.«
   »Also entweder du kommst allein zur Party, oder wir holen dich nachher ab. Nicht zu kommen steht nicht zur Diskussion!«
   Ella und ich kannten uns seit knapp zwei Jahren. Ich war auf der Suche nach einer Wohnung in der Nähe der Firma, und sie war Maklerin. Wir verstanden uns auf Anhieb super und unternahmen viel gemeinsam, auch nachdem ich mein Appartement gekauft hatte. Ich musste schmunzeln, als ich an das eine Mal zurückdenken musste, als wir vor etwas über einem Jahr nach einer Party gefrustet bei mir zu Hause gelandet waren, weil wir beide es nicht geschafft hatten, jemanden abzuschleppen, der uns gefiel. Zu viel Alkohol und ein großes einladendes Bett führten dazu, dass wir in der Kiste landeten. So dominant und selbstsicher sie auch im Leben auftrat, im Bett war sie sanft und unterwürfig, was meinen Neigungen sehr entgegenkam. Es war schön, doch am nächsten Morgen schaute mich Ella ernst an und meinte, dass sie mich zu gernhat, als unsere Freundschaft mit dem Versuch einer Beziehung zu zerstören.
   Sie hatte sich angezogen und war gegangen. Nicht, ohne mir an der Tür noch ein schüchternes Lächeln und einen Luftkuss zuzuwerfen.
   Die nächsten Wochen war es noch ein seltsames Gefühl, mich mit ihr zu treffen und so zu tun, als ob nichts gewesen wäre. Doch bald waren wir wieder das, was wir vorher waren: beste Freunde.
   Kurz darauf lernte sie ihren neuen Freund kennen. Marc war mir von Anfang an sympathisch, und ich freute mich für sie.
   »Also?«
   »Also was?« Ich sah förmlich vor mir, wie sie genervt mit den Augen rollte.
   »Kommst du direkt zur Party oder sollen Marc und ich dich abholen?«
   Bei dem Gedanken, mich in dem Kleinwagen der beiden auf die Rückbank zu quetschen, fiel mir die Entscheidung leicht. »Ich komme mit meinem Wagen.« So konnte ich auch notfalls früher abhauen, ohne mir erst ein Taxi rufen zu müssen.
   »Okay. Ich schick dir die Adresse auf dein Handy. Wir sehen uns nachher. Bis dann!«
   Bevor ich noch etwas sagen konnte, hatte sie bereits aufgelegt. O Mann, wenn ich einigermaßen pünktlich da (...)

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