Stefanie Keinath-Berk

Romantik & tiefe Gefühle

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Intrigo

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Hortensia von Lindenthal genießt ihren Urlaub auf der traumhaften Pazifikinsel Big Island, Hawaii. Dort lernt sie den mysteriösen Engländer Ethan McGowann kennen und verliebt sich in ihn. Gemeinsam entdecken sie die wilde Schönheit der Insel. Zu diesem Zeitpunkt ahnt Hortensia nicht, dass sie die zentrale Rolle um ein uraltes Artefakt spielt. Plötzlich verschwindet ihre Freundin spurlos auf einer Ausgrabung. Als sich Hortensia mithilfe eines kryptischen Rätsels auf die Suche begibt, ahnt sie nicht, dass sie gefährliche Gegenspieler hat, die aufs Äußerste zu gehen bereit sind. Hortensia schlittert immer weiter in den verworrenen Fall hinein. Langsam beginnt sich ihr Traumurlaub, in einen furchtbaren Albtraum zu verwandeln aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Wie ein Kaleidoskop nach der letzten Drehung wird ihr schließlich das schreckliche Bild der Wahrheit präsentiert.

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Vita

Stefanie Keinath-Berk

Stefanie Keinath-Berk studierte an den City Colleges of Chicago Mathematik und Datenverarbeitung, folgte dann jedoch dem Ruf einer internationalen Airline, die bilinguale Flugbegleiter suchte. Angefangen 1994 in Los Angeles, transferierte sie drei Jahre später nach Frankfurt. Um geistig fit zu bleiben, immatrikulierte sie in Psychologie an der Fernuniversität Hagen. 2005 publizierte sie im Oertel + Spörer Verlag ihren historischen Roman „Gilberts Ring“. Nachdem sie festgestellt hatte, dass ihr das Schreiben mehr Spaß macht als Aristoteles und Freud, absolvierte sie ein Studium an der Journalisten-Schule in Berlin. Das Diplom frisch in den Händen, begann sie, Artikel für lokale Zeitungen zu schreiben. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Jungs in der Nähe von Stuttgart und wartet auf ihren Transfer nach Honolulu.

Weitere Bücher aus diesem Genre

Leseprobe

Prolog
Osaka, Japan, 1959
he l‘ihi i hala aku nei

»Wann kommt es endlich hier an?«, bellte Akaya ins Telefon. Sein Blick schweifte über die wertvollen Ölgemälde an den Wänden. Darunter befanden sich ein echter Paul Klee, Edvard Munch und Edgar Degas, doch in diesem Moment interessierte ihn das kaum. Er wartete auf das einzigartige Artefakt, das auf dem Weg nach Japan war.
   Eigentlich hätte es in spätestens vier Stunden auf einem kleinen, verborgenen Rollfeld in der Nähe von Osaka landen sollen. Ungeduldig trommelte Akaya mit den Fingerkuppen auf dem fragil wirkenden Mahagonitischchen herum.
   »Wir haben ein Problem! Wir können das Flugzeug nicht mehr orten. Es hätte längst in Oahu zwischenlanden und auftanken sollen, aber wir haben keinerlei Verbindung mehr«, erklang eine gedämpfte Stimme aus dem Hörer.
   »Soll das etwa heißen, dass mein Artefakt verloren ist?« Akaya umklammerte den Telefonhörer. Er wartete die Antwort nicht ab. »Beschafft es mir, auf der Stelle«, schrie er in den Hörer und knallte ihn auf die Gabel. Ein paar Sekunden stand er noch vor dem kleinen Tisch, dann drehte er sich um und ließ sich mit einem lauten Wutschrei in einen Sessel fallen. Verzweifelt legte er seine Hände über das Gesicht.
   So lange hatte er auf diesen Moment gewartet, an dem er das einzigartige Artefakt endlich in den Händen halten konnte – die Heilige Lanze des Centurio Gaius Cassius Longinus. Eine der Reichsinsignien der Kaiser und Könige des Heiligen Römischen Reiches. Mit dieser Lanze hatte der römische Hauptmann Longinus in Jesus’ Oberkörper gestochen, um seinen Tod am Kreuz zu überprüfen. Dabei lief das heilige Blut Jesus’ über die Klinge und verlieh der Lanze übernatürliche Kräfte. Pathetisch wurde sie auch »Speer des Schicksals« genannt. Einer der Kriege, bei denen der Sieg auf die Wirkmacht der mitgeführten Heiligen Lanze zurückgeführt wurde, war die berühmte Schlacht am Lechfeld. Otto der Große hatte im Jahr 955 den Sieg über die Magyaren errungen. Später wurde diese Schlacht von Historikern als eine der bedeutendsten Zäsuren der europäischen Geschichte angesehen. Und Akaya wollte sie, wollte genau diese Macht fühlen, die Unverletzlichkeit, die diese Lanze dem Besitzer verlieh. Er meinte bereits, körperliche Schmerzen zu verspüren. Jede Faser seines Körpers sehnte sich danach, über die Klinge zu streichen, den kühlen Schaft zu berühren. Dann wurde ihm wieder bewusst, was er gerade zu hören bekommen hatte. Das Flugzeug mit der einzigartigen Fracht war irgendwo bei Hawaii verschollen.
   Verzweifelt lief er hinüber an seinen Plattenspieler und legte Richard Wagners Oper Parsifal auf. »Oh, wunderwundervoller, Heiliger Speer! Dich sah ich schwingen von unheiligster Hand!«, ertönte es aus den Lautsprechern im ersten Akt.
   Im dritten Akt hörte er »Den heil’gen Speer – ich bring ihn euch zurück!«. Mit Tränen in den Augen saß er da und lauschte hingebungsvoll der Opernaufnahme Parsifal, die von eben dieser Heiligen Lanze handelte. Als die Oper fast zu Ende war, schrillte das Telefon.
   Tief aus seinen trüben Gedanken gerissen, zog er sich mühsam aus dem Sessel und lief ans Telefon. »Hast du etwas Neues herausgefunden?«, blaffte er in den Hörer.
   »Der Funkkontakt zu der Maschine ist abgerissen. Sie war irgendwo in der Nähe von Maui. So sollte sie zumindest über den Pazifik nach Oahu hereinfliegen. Wir haben den Kurs nachgerechnet, nachdem wir den letzten Kontakt mit den Piloten hatten. Sie mussten ziemlich tief fliegen, damit sie das Radar der Amerikaner nicht erfassen konnte.«
   »Und was bedeutet das im Klartext?«, wollte Akaya ungeduldig wissen. Er hatte keine Lust auf lange Erklärungen. Er wollte Antworten.
   »Nun ja, wir nehmen an, dass sie irgendwo auf der Höhe von Maui abgestürzt sein muss. Vielleicht zwischen Lanai und Maui.«
   »Dann findet heraus, wo die genaue Absturzstelle ist. Und wenn ihr jeden Stein auf den hawaiianischen Inseln umdrehen müsst!« Akaya machte eine Atempause. Erregt nahm er einen Luftzug. »Findet meine Heilige Lanze«, brüllte er in den Hörer, bevor er diesen mit einem Krachen auf die Gabel fallen ließ.

Kapitel 1
Redondo Beach, Kalifornien, 2017
e hana ana i ka l

Der Tag hatte wie jeder andere begonnen. (...)

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