Stephanie Linnhe

Paranormal & Mystery

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Gefährliches Versprechen - Absecon 1

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Großbritannien 2025 Nachdem Vampire an die Öffentlichkeit getreten sind, hat die Regierung ihnen gegenüber strenge Sicherheitsbestimmungen erlassen. Die Untergrundorganisation Absecon setzt sich dagegen für ihre Rechte ein und hilft ihnen, unter dem Radar der staatlichen Kontrollsysteme zu bleiben. Madison Turner führt ein Doppelleben: Tagsüber arbeitet sie als Radiostimme Londons, nachts schmuggelt sie für Absecon Vampire aufs Festland. Bei ihrem ersten Solo-Einsatz gerät Madison in Schwierigkeiten. Ihr Klient Nicolae Cole und sie werden von Vampiren angegriffen und müssen fliehen. Ihre Verfolger sind hartnäckig, und bald stellt sich heraus, dass sich auch Menschen unter ihnen befinden. Madison vertraut dem attraktiven Nicolae nicht, aber sie muss an seiner Seite bleiben, um zu überleben. Obwohl sie nichts für ihn empfinden will, kann sie sich gegen ihre Gefühle nicht wehren. Doch wie soll sie jemanden lieben, der sie von Anfang an belogen hat?

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Vita

Stephanie Linnhe

Stephanie Linnhe wuchs im nördlichen Ruhrgebiet auf. Nach einer Ausbildung zur pharmazeutisch-technischen Assistentin studierte sie Publizistik, Skandinavistik und Sozialanthropologie in Bochum und Kopenhagen. Im Anschluss ging sie für ein Jahr nach Australien und arbeitete als Story Writer für Sensory Image Pty Ltd sowie als Tourguide mit Schwerpunkt in Sydney. Zurück in Europa, führten mehrere Projekte sie in die Schweiz und nach England, bis sie schließlich 2008 in die Welt der Computerspiele eintauchte. Seitdem kümmert sie sich um die Texte eines Karlsruher Onlinespiel-Anbieters und schreibt nebenher für Zeitungen und Zeitschriften.

Leseprobe

Kapitel 1
2025 n. Chr.
In der Nähe von Browndown, Südengland

Obwohl der Mond in dieser Nacht nur schwach schien, fuhren wir selbstverständlich ohne Licht.
   Es wurde noch dunkler, als wir die von Laternen gesäumte Straße verließen. Das Geräusch der Reifen auf dem Untergrund änderte sich, als der Asphalt in einen von Schlaglöchern gespickten Weg überging. Der Wagen ruckte, klapperte und vertrieb so jeden Anflug von Müdigkeit.
   Ich reckte mich, so gut es ging, und sah nach links. Lucas war zu einem Schemen am Steuer geworden, die Hände fest am Lenkrad, das sonst so markante Profil mit dem viel zu kurzen Haar schwebte irgendwo darüber.
   »Wieder wach, Madison?« Die Stimme war wie stets zu zahm für sein Äußeres. Es lag kein Vorwurf darin.
   Ich unterdrückte den Impuls, die Augen zu reiben. In der vergangenen Stunde hatten meine Lider sich stetig aufeinander zu bewegt, wie zwei Magnete, die sich gegenseitig anzogen. »Wie weit sind wir?« Ein Blick aus dem Fenster brachte mir keine Antwort. Ich rieb über den Stoff meiner Jeans. Meine Glieder fühlten sich nicht mehr schwer an wie zuvor, mein Durchhaltevermögen hatte lediglich eine kurze Pause gebraucht. Als ich die Fingerspitzen auf das vertraute Metall der Norica legte, strömte neue Energie durch meinen Körper. Die Waffe schenkte mir ein größeres Sicherheitsgefühl als die ausgeleierten Sitze in Lucas’ Wagen. Sie war in unserer Zentrale auf meinen Fingerabdruck geeicht worden. Ich wusste nicht, wie die Kollegen an das nötige Equipment gekommen waren, aber ich hatte nicht gefragt und mir damit komplizierte Erklärungen erspart. Mir war nicht wichtig, wie es funktionierte, sondern, dass es das tat.
   Lucas schaltete einen Gang herab. Ich kannte niemanden außer ihm, der sich freiwillig in etwas setzte, das kein Automatikgetriebe besaß.
   »Beinahe in Sichtweite, keine zwanzig Minuten mehr. Mach dich bereit.«
   »Geht klar.« Ich verstaute die Waffe in der Halterung an meiner Hüfte.
   Lucas’ Blick streifte mich, ich konnte die Bewegung seines Kopfes aus den Augenwinkeln wahrnehmen. Er nickte mir zu, vielleicht wurde er auch nur von einem weiteren Schlagloch durchgeschüttelt. Ich lächelte und sah nach vorn, versuchte, etwas im Nichts zu erkennen. Ein aussichtsloses Unterfangen. Der Mond beleuchtete die Strecke wenig, die entfernten Lichter der Stadt überhaupt nicht, und ich war heilfroh darüber, dass wir sie bereits am Tag abgefahren waren.
   Ich durchdachte unsere nächsten Schritte, während das Aroma der nahen See durch die Lüftungsschlitze an meine Nase drang. Zum Glück wurde ich erst nervös, wenn ich handeln musste, wenn es zu spät war, um von Angst gelähmt zu werden oder es sich anders zu überlegen. Auf viele wirkte ich kalt und abgebrüht, weil ich die Ruhe selbst war, während ihnen die Hände zitterten. Hätten sie einen Blick in mein Inneres werfen können, würden sie ihre Meinung ändern.
   Zudem war Lucas bei mir. Er hatte Aktionen wie diese bereits durchgezogen, als ich mich zum ersten Mal auf die Suche nach Antworten begeben hatte. Damals war meine Welt eine andere gewesen.
   Das Dröhnen des Motors drückte auf meine Ohren. Es verschluckte Lucas’ gelegentliches Brummen, wenn die Stoßdämpfer uns erneut im Stich ließen.
   Die Gestalt auf dem Rücksitz schwieg sowieso. Sie atmete nicht einmal.
   Ein Lichtkegel schreckte mich mehr auf, als es jedes Geräusch hätte tun können. Er kam aus der Schwärze vor uns, zu weit entfernt, um uns zu erfassen.
   Ich beugte mich nach vorn und versuchte, mehr zu erkennen. Irgendwo in der Wildnis zwischen uns und dem Wasser waren Menschen.
   Sie warteten auf uns.
   Ich blickte über die Schulter und berührte die glatte Fläche in der Mitte des Fahrzeugdaches. Jetzt, wo unsere Kontakte in der Nähe waren, mussten wir nicht mehr ganz so vorsichtig sein.
   Das Deckenlicht tauchte das Wageninnere in Unwirklichkeit. Ich betrachtete das schmale Gesicht der Frau auf der Rückbank. Die Augen waren geschlossen, ihr Kopf rollte bei jeder Unebenheit des Bodens von einer Seite auf die andere. Die Lippen waren einen Spalt geöffnet, dazwischen schimmerte es. Strähniges Blondhaar (...)

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