Stephanie Linnhe

Paranormal & Mystery

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Durch und durch dämonisch Inc.

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Eine Frau, ein Job, zwei Welten. Seitdem Nalas Arbeitsweg sie durch ein schimmerndes Dimensionstor führt, kann von Alltag keine Rede mehr sein. Als Managerin für den Mitarbeiterverbleib gerät sie nicht selten in brenzlige Situationen. Mal wieder in eine solche Lage gestolpert, erweist sich der charmante Luuk als Retter in der Not. Plötzlich tauchen in der Wohnung von Nalas Freund Desmond zwei Dämonen auf und eine dramatische Nacht nimmt ihren Lauf, in der nicht nur Luuk aufs Ganze gehen muss. Auch Nala riskiert Kopf und Kragen – immerhin steht eine Seele auf dem Spiel … Der 3. Band der mitreißenden Inc.-Reihe.

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Vita

Stephanie Linnhe

Stephanie Linnhe wuchs im nördlichen Ruhrgebiet auf. Nach einer Ausbildung zur pharmazeutisch-technischen Assistentin studierte sie Publizistik, Skandinavistik und Sozialanthropologie in Bochum und Kopenhagen. Im Anschluss ging sie für ein Jahr nach Australien und arbeitete als Story Writer für Sensory Image Pty Ltd sowie als Tourguide mit Schwerpunkt in Sydney. Zurück in Europa, führten mehrere Projekte sie in die Schweiz und nach England, bis sie schließlich 2008 in die Welt der Computerspiele eintauchte. Seitdem kümmert sie sich um die Texte eines Karlsruher Onlinespiel-Anbieters und schreibt nebenher für Zeitungen und Zeitschriften.

Leseprobe

1
Lebensretter

»Ich weiß genau, was Sie hier wollen!«
   »Natürlich wissen Sie das, ich habe es Ihnen doch gerade gesagt.«
   »Ha! Und Sie glauben, Sie kommen damit durch?«
   Ich starrte auf die schwere Holztür vor mir. Nein, das glaubte ich sicher nicht. Das Einzige, was momentan durch dieses Hindernis kam, war das Gekreische von Frau Arden, bei dem jede zweite Silbe wie ein Schluckauf klang.
   »Es ist ein ganz normales Vorgehen«, sagte ich so ruhig und tief ich konnte. Auf der CD Mit erhobener Faust: Wie coache ich mich selbst für den Alltag, die meine beste Freundin Kim mir geschenkt hatte, hieß es, dass Frauen mit dunklen Stimmen ernster genommen würden.
   »Ein normales Vergehen meinen Sie wohl! Kriminell! Sie stehen auf meinem Grundstück!«
   Allmählich wurde mir die Sache unangenehm. Vor allem, da sich bereits mehrere Passanten zu mir umdrehten. »Frau Arden, ich stehe auf der Straße und damit vor Ihrem Grundstück.«
   »Mit einer verflixten Kamera!«
   Ich lächelte der älteren Dame zu, die im Nachbargarten soeben an ihrem Hörgerät herumschraubte, und versuchte, besagte Kamera hinter meinem Rücken zu verstecken. Ja, ich schleppte sie mit mir herum und nein, das tat ich nicht freiwillig. Es gehörte zu meinem Job bei Adamant Bunch Marketing – immerhin war ich Managerin für den Mitarbeiterverbleib. Meine Hauptaufgabe bestand darin, zu kontrollieren, ob die Krankenscheine meiner Arbeitskollegen echt oder nur der Garant für ein wenig zusätzlichen Urlaub waren. Dazu wollte mein Vorgesetzter Beweise. Und für diese benötigte ich meine Kamera. Wie heute, als ich geschlagene zehn Minuten versuchte, Sonia Arden an die Tür zu bekommen, um ihr schweres Nesselfieber abzulichten, das als Diagnose angegeben worden war. Leider bewachte Sonias Mutter das Haus besser, als jeder Kampfhund es hätte tun können.
   Ich räusperte mich und öffnete den Mund, um etwas zu sagen.
   »Wenn Sie noch einen Schritt weitergehen, schieße ich Ihnen die Zehen ab!«, kam mir Frau Arden zuvor.
   Nun blieb ich doch stehen und starrte auf meine neuen taubengrauen Ballerinas mit den hübschen Satinblumen, ehe ich mich wieder dem Guckloch in der Mitte der Tür zuwandte. Die Situation war ungerecht. Sie konnte mich sehen, ich sie aber nicht. Wer wusste schon, was sie dort drinnen tat, abgesehen davon, dass sie mir höchstwahrscheinlich die Zähne zeigte? Wahrscheinlich war ich soeben diejenige, die fotografiert wurde!
   Der Gedanke, leicht verstört und mit vom Wind zerzausten Haaren für die Nachwelt festgehalten zu werden, gefiel mir nicht. Ich drehte meinen Oberkörper, damit meine Taille schmaler und meine Figur insgesamt vorteilhafter zur Geltung kam, und war froh, mich heute für den dunkelblauen Zweiteiler entschieden zu haben, der ein wenig nach Business-Kostüm aussah und somit geschäftlicher wirkte, als ich normalerweise auftrat. Immerhin wollte ich nicht, dass Frau Arden ihrem Mann beim Abendessen erzählte Und dann stand dieses Mädchen mit der Kamera vor der Tür, recht proper gebaut, kann man wohl sagen … Ich war nämlich nicht proper, auch wenn meine Mutter es behauptete und mich manchmal entsetzt anstarrte, wenn ich zu viel Haut zeigte. Aber für Alessia di Lorenzo war jede Frau, bei der man keine Knochen zählen konnte, ein Fall für die neueste Diät.
   Etwas klickte, dann wurde eine Kette zurückgeschoben. Ich setzte mein höflichstes Lächeln auf und konzentrierte mich auf die Worte, mit denen ich die aufgebrachte Frau besänftigten wollte. Die Tür sprang mit einem Knall auf und prallte gegen die Wand. Ich taumelte zurück und ließ beinahe meine Kamera fallen. Nicht, weil der Lärm mich erschreckt hatte, sondern weil die Frau mit dem strengen Gesicht und dem Männerhaarschnitt tatsächlich ein Gewehr in der Hand hielt – und auf mich zielte.
   »Ich zähle bis fünf«, brüllte sie.
   Ich wollte meine Hände heben, doch vor lauter Schock gehorchten sie mir nicht. Regungslos starrte ich in den tanzenden Gewehrlauf. Er war nicht groß, aber in diesem Moment kam er mir riesig vor.
   »Frau Arden …«
   »Eins!«
   Es klackte, und zu meinem Entsetzen begriff ich, dass sie soeben (...)

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