Claudia Donno

Kinder- & Jugendbücher

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Kikki Krümel und das magische Fernrohr

Was für ein Glück. Gut versteckt hinter einem Schrank im Dachstock der Oberhexe finden Kikki und Florina ein altes Fernrohr. Florina braucht es, um einen Aufsatz für die Schule zu schreiben. Kaum befindet sich dieses in ihrem Besitz, geschehen seltsame Dinge. Menschen, Autos und sogar Bäume verschwinden im Dorf der Menschen und tauchen am nächsten Tag an einem anderen Ort wieder auf. Auch im Hexenwald geht es drunter und drüber. Im Moorhexendorf wird der Brunnen gestohlen. Der Verdacht fällt auf die Waldhexen. Diese scheinen jedoch nichts damit zu tun zu haben. Was steckt hinter den ganzen geheimnisvollen Begebenheiten?

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    Kikki Krümel und das magische Fernrohr
  • Kikki Krümel und das magische Fernrohr
    Claudia Donno

Vita

Claudia Donno lebt mit ihrer Familie in der Schweiz. Seit 2002 nimmt das Schreiben einen wichtigen Teil in ihrem Leben ein. Daraus sind Geschichten in den Bereichen Kinder, Fantasy, Horror, Krimi und Satire entstanden, die bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht wurden. Zurzeit arbeitet sie am sechsten Teil der Serie von Kikki Krümel. Eine liebenswerte und oftmals schusselige Junghexe. Die Bücher erscheinen hier im bookshouse-Verlag.

Leseprobe

Kapitel 1
Kikki Krümel und das magische Fernrohr

Kikki und Florina sausten auf ihren Hexenbesen zwischen den Bäumen hindurch. Sie waren unterwegs zum Haus der Oberhexe.
   »Wie lange sollst du ihre Katzen füttern?« Florina drehte ihren Kopf in Kikkis Richtung, worauf ihr die eigenen Haare ins Gesicht peitschten. Schnell blickte sie wieder nach vorn.
   Zum Glück, denn so konnte sie gerade noch rechtzeitig dem Stamm einer Weißtanne ausweichen.
   »Höchstens drei Wochen. So genau weiß ich das nicht. Die Oberhexe sagte, dass wir schon merken werden, wenn sie wieder zurück ist.«
   »Wo ist sie denn?«
   »In Schweden bei einem Hexenkongress. Da dürfen nur die höchsten und wichtigsten Hexen hin. Das ist strengstens geheim. Selten erzählt sie uns, was dort besprochen wurde. Außer natürlich, es ist für uns alle wichtig und betrifft diesen Wald.«
   Sie landeten im Kräutergarten vor dem rosafarbenen Haus ihrer Anführerin und stiegen von ihren Besen. Kikki zog den Zauberstab aus ihrer Umhängetasche und zeigte damit auf das schwarz schimmernde Türschloss.

»Fünf Katzen und sieben Drachen,
wir wollen nur Gutes machen.
Haus der Oberhexe, lass uns hinein,
wir benehmen uns auch artig und fein.«

Ein Pfeifen ertönte. Der Schlüssel, den Kikki mit der anderen Hand in die Luft warf, flog in das Schloss. Dort drehte er sich dreimal. Die Tür schwang mit einem Knarren auf.
   Der liebliche Duft von Froschaugentee und Gebäck, der ständig im Haus lag, strömte ihnen entgegen.
   Florina wollte schon eintreten, als Kikki sie am Arm zurückhielt.
   »Wir müssen auf die Einladung warten.«
   »Welche Einladung?«
   »Na, die …!« Kaum hatte Kikki das gesagt, erklang die Stimme der Oberhexe. Es schien, als würde sie aus jeder Ecke der Stube kommen. »Sag mir den vereinbarten Spruch! Schnell, bevor dich der Fluch des Baumschnupfens trifft!«

»Eine gute Hexe will ich sein.
Komm liebes Haus, lass mich rein!
Geschwind flog ich her,
das war für mich nicht schwer.
Denn ich bin hier,
um zu schauen dem Getier.«

»Du darfst eintreten«, ertönte die Stimme der Oberhexe erneut.
   Eine blaue Rauchwolke erschien und zog an Kikki und Florina vorbei nach draußen. Mit einem leisen Zischen löste sie sich auf.
   »Die Luft ist rein.« Kikki betrat das Haus und wurde von den fünf schwarzen Katzen der Oberhexe begrüßt, die aus allen Richtungen auf sie zueilten.
   »Hallo meine Freunde. Kommt, gehen wir futtern.« Sie ging in die Küche voraus.
   Florina und die Katzen folgten ihr.
   Kikki blicke sich in der großen Küche um. »Ist das nicht herrlich, dieses Durcheinander von Töpfen, Einmachgläsern, Kräutern und Zaubertränken, die hier überall herumstehen?«
   »Ja, mir gefällt es auch.« Florina berührte den hohen Turm aus zehn Gläsern, die in der Spüle ineinander gestapelt waren.
   »Heute herrscht noch mehr Chaos als gewöhnlich. Das ist ja wie euer Weihnachten. Sieh doch, da hängt eine Socke über dem Kupfertopf. Und der Kamin hat das Nachthemd der Oberhexe abbekommen.« Kikki klatschte begeistert in die Hände.
   Sie ging auf den steinernen Kamin mit den Drachenköpfen zu, auf dessen Sims ein geblümtes Nachthemd hing. An den Ohren der beiden Ungeheuer waren die Stinktierpantoffeln der Oberhexe aufgehängt. »Sieht so aus, als hätte sie es eilig gehabt.«
   »Hihi. Sehr eilig.« Florina betrachtete eingehend eine der Wollsocken und zog ihre Nase kraus.
   Die fünf schwarzen Katzen strichen währenddessen Kikki und Florina unentwegt um die Beine. »Keine Angst, ich habe euch nicht vergessen.« Sie zeigte mit ihrem Zauberstab auf die leeren Schälchen, die auf dem Boden standen.

»Katzenfutter, komm hierher!
Mir zu gehorchen, ist nicht schwer.
Verteilt euch in den Schalen, schön gerecht,
so ist’s jeder Katze recht.«

Kaum hatte sie den Zauberspruch aufgesagt, flogen fünf Dosen Katzenfutter aus der Vorratskammer heraus und plumpsten ungeöffnet in die (...)

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