Claudia Donno

Kinder- & Jugendbücher

Image

EXPLORE bookshouse

HOMEPAGE
Offizielle Homepage des Verlags.

E-BOOK-DEALS
E-Book-Schnäppchen ab 99 Cent.

DER ERSTE SATZ
Votings für den ersten Satz im Roman.

WAS LESE ICH GLEICH?
(Liebes-)Romanauswahl einmal anders!

bookshouse BLOGGING
Unsere Bloggerseite.

Weitere bookshouse Autor(inn)en

Kikki Krümel und das goldene Drachenei

Kikkis Freundin Florina darf zum ersten Mal mit in die Hexenschule. Als Florina ihren neuen Hexenbesen einfliegen soll, finden die Mädchen in einer Baumhöhle ein goldenes Ei. Es ist stark verdreckt und scheint niemandem zu gehören. Kikki und Florina nehmen es an sich und beschließen, ihren Schatz vor neugierigen Blicken zu verbergen. Eines Nachts schlüpft aus dem Ei ein kleiner Drache. Nun geht das Versteckspiel erst richtig los. Wie verbirgt man einen Jungdrachen vor den anderen Hexen, wenn man ihn keinen Moment allein lassen kann? Zudem lässt er die Mädchen kaum noch schlafen. Als er während einer Schulstunde zum ersten Mal Feuer speit, fliegt Kikkis und Florinas Geheimnis beinahe auf.

Shoppen bei: Amazon iTunes Thalia Tolino
  • Claudia
    Donno
    E-Book: 3.99 €
    Taschenbuch: 10.99 €
  • Claudia Donno
    Kikki Krümel und das goldene Drachenei
  • Kikki Krümel und das goldene Drachenei
    Claudia Donno

Vita

Claudia Donno lebt mit ihrer Familie in der Schweiz. Seit 2002 nimmt das Schreiben einen wichtigen Teil in ihrem Leben ein. Daraus sind Geschichten in den Bereichen Kinder, Fantasy, Horror, Krimi und Satire entstanden, die bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht wurden. Zurzeit arbeitet sie am sechsten Teil der Serie von Kikki Krümel. Eine liebenswerte und oftmals schusselige Junghexe. Die Bücher erscheinen hier im bookshouse-Verlag.

Leseprobe

Kapitel 1
Die Hexenschule

»Wir sind fast da«, rief die Oberhexe über ihre Schulter.
   Kikki seufzte auf. Endlich! Kikki, die fünf ausgewachsenen Waldhexen und noch zwei weitere Junghexen flogen seit drei Stunden auf ihren Besen. Ihre Reise hatte sie weit in den Norden geführt.
   Nun erreichten sie den Wald, der die Hexenschule vor den Menschen verbarg.
   Es war bereits dunkel und am Himmel glitzerten die ersten Sterne.
   »Meine Beine sind schon vor einer halben Ewigkeit eingeschlafen«, jammerte Florina, die hinter Kikki auf dem Besen saß.
   »Daran gewöhnst du dich noch. Schau! Das da unten ist die Schule.« Kikki zeigte auf eine stattliche Burg mit vier Türmen. »Vor vierhundert Jahren wurde sie von ihren Besitzern verlassen. Nun kann sich kein Mensch mehr an sie erinnern. Ein mächtiger Zauber liegt über ihr, der sie vor unerwünschten Besuchern verbirgt. Selbst wenn eines eurer Flugzeuge darüberfliegt, niemand kann die Schule sehen. Das liegt an den herbeigehexten Wolken, die das ganze Jahr über ihr schweben. Einzig Tiere und magische Wesen wie Hexen, Drachen und Gespenster können die alten Gemäuer von oben erkennen.«
   »Ich freue mich darauf, zaubern zu lernen.« Florina klang begeistert.
   »So einfach ist das nicht. Wir Hexen müssen die meisten Zaubersprüche aus Büchern lernen. Von denen gibt es Tausende.« Kikki schüttelte das Haar, dabei rutschte ihr beinahe der Zauberhut vom Kopf.
   Die Oberhexe beschrieb auf ihrem Besen eine Kurve und flog abwärts. Sie landete auf dem Kiesplatz vor der Hexenschule und stieg ab.
   Die alte Vallera war die Nächste. Es folgten Irmgard, Isolde, Trixi und Fauna. Kikki und Florina landeten zuletzt.
   Kikki und die sieben Waldhexen gingen plaudernd den schmalen Weg entlang, der zum Torbogen führte. Die acht Hexenbesen, an denen die Koffer mit den Kleidern festgezurrt waren, flogen ihnen nach.
   Mehrere eiserne Kessel standen auf dem Boden. Mächtige Feuer brannten darin und spendeten Licht. Mühelos gelangten sie in den Innenhof der Hexenschule.
   »Hexentrog und Fliegenpilz! Dieses Mal seid ihr aber pünktlich«, rief die Oberhexe. Mit ihrem viel zu engen schwarzen Rock watschelte sie auf eine Gruppe Dunkelhexen zu. Sie schüttelte der größten von ihnen die Hand. »Flavia, schön, dich zu sehen.«
   »Danke.« Flavia zwinkerte mehrmals mit ihren gelben Augen. »Wir sind schon in der Morgendämmerung losgeflogen. Wir können ja nicht immer die Letzten sein, die hier eintreffen.«
   Dunkelhexen waren geheimnisvoll. Viele Gerüchte rankten sich um die schlanken Hexen mit den schwarzen Haaren, die im Finsterwald wohnten. Noch nie hatten sie dort Besuch empfangen, noch nie erzählt, wie es bei ihnen aussah.
   Jananie, die jüngste von ihnen, eilte auf Kikki und Florina zu. Sie hatte rabenschwarze lange Haare, dunkle Haut und grüne Augen, was bei den Dunkelhexen nur sehr selten vorkam. »Fledermausflügel und Kräuterstiel. Endlich bist du da. Ich dachte schon, du lässt dich nicht blicken.«
   »Niemals würde ich eine Hexenschwester vergessen.« Kikki umarmte Jananie. Sie verstand sich recht gut mit ihr, auch wenn sie sich nur alle sechs Monate für einige Wochen sahen. »Das ist Jananie«, sagte Kikki zu Florina. »Und dies ist meine Freundin Florina. Sie ist erst seit Kurzem eine Junghexe.« Sie schob Florina zwischen sich und Jananie.
   »Es freut mich, dich kennenzulernen.« Jananie schüttelte Florinas Hand.
   »Was für einen schönen Namen du hast. Den habe ich noch nie gehört.«
   »Jananie bedeutet Licht«, erklärte die Dunkelhexe flüsternd. »Sagt das bloß nicht weiter. Die Moorhexen würden mich ständig damit aufziehen. Meine Vorfahrinnen kommen aus einem fernen Land. Aber keine Angst, wir fressen dich schon nicht.« Jananie kicherte. »Auch wenn das manchmal von uns behauptet wird. Komm, ich stelle dich den anderen vor.« Jananie packte Florina am Arm und wollte sie mit sich ziehen.
   »Das ist meine Aufgabe«, mischte sich die Oberhexe ein. Obwohl sie den drei Mädchen den Rücken zugewandt und angeregt mit Flavia geplaudert hatte, hatte sie alles (...)

Mehr Leseempfehlungen