B. C. Bolt

Humor & Satire

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Fiasko Royal - Agenten der Galaxis 2

Der Mordversuch an Prinz Anel ist vereitelt, die Verschwörer sitzen hinter Gittern. Nun könnte für Adrian und Minkas endlich ein geruhsames Leben am Hof beginnen, da dreht sich das Intrigen-Karussell ein zweites Mal. Der Kaiser wird entführt und auf die Station Ennon gebracht. Während Minkas alles daran setzt, den Herrscher der Galaxis aus den Händen der Rebellen zu befreien, folgt Adrian einer noch geheimeren Mission. Er macht sich auf die Suche nach dem Buch der Namen, jenem legendären Datenträger, auf dem die wahre Herkunft aller Adligen gespeichert ist. Findet er sie nicht vor den Verschwörern, ist das Schicksal des Reiches besiegelt.

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    Fiasko Royal - Agenten der Galaxis 2
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    B. C. Bolt

Vita

Beatrice Cecily Bolt hat sich durch ihre Kindheit gewissermaßen hindurchgelesen, bis sie mit 14 Jahren selbst zu schreiben begann. Inzwischen türmen sich auf ihrem Schreibtisch viele Manuskripte und es werden immer mehr. In einem anderen, parallelen Leben schlägt sie sich mit den Problemen herum, die Kinder und ihre Eltern mit unserem Bildungsystem haben können - zum Beispiel mit Leserechtschreibstörung, Rechenschwäche und anderen Lernschwierigkeiten.

Leseprobe

Kapitel 1
Die Herausforderung

»Jetzt seid Ihr eindeutig zu weit gegangen.«
   Adrian hatte nicht vor, sich von seinem Kollegen dumm kommen zu lassen. Schließlich war er Maître
   de table eines Kaisers und Leibkoch eines Prinzen.
   Im Gang zum Küchentrakt war es sehr still geworden. Köpfe wurden gedreht. Meister Ingerson zog spöttisch die Augenbrauen nach oben.
   »Und? Möchtet Ihr vielleicht Satisfaktion fordern?«
   »Ich fordere Eure Entschuldigung.«
   »Und wenn ich sie Euch verweigere? Wenn ich wiederhole, was ich bereits gesagt habe?«
   »Dann könnte es tatsächlich passieren, dass ich Satisfaktion verlange.«
   Ingerson grinste hässlich. »Nun, Sir Adrian, Ihr kamt als Hochstapler hierher und meiner bescheidenen Meinung nach seid Ihr immer noch nichts anderes. Ihr habt es verstanden, Euch bei bestimmten Leuten einzuschmeicheln und Eure Fähigkeit bewiesen, in der Intrigenküche am Hof ganze Arbeit zu leisten, aber das macht Euch noch lange nicht zu einem Koch. Und Eure Beziehung zu Seiner Erhabenen Hoheit …«
   »Vorsicht jetzt!«
   »Vorsicht wovor? Eure Wangen färben sich.«
   »Eure Andeutungen gefallen mir nicht, Meister Ingerson.«
   »Dann fordert Genugtuung, und wir werden ja sehen!«
   »Schön«, sagte Adrian. »Ich fordere also Satisfaktion.«
   Er hörte hinter sich ein erschrockenes Einatmen. Dann brach der Tumult los. Von allen Seiten umdrängten ihn weiß gekleidete Gestalten. Er sah aus den Augenwinkeln Meister Cordelieff, verstand jedoch in seiner Wut und dem allgemeinen Stimmengewirr nicht, was ihm Cordelieff sagen wollte.
   »Benennen Sie Ihre Sekundanten«, brüllte Ingerson ihm ins Ohr.
   »Padrin und Mondran.«
   »Ich wähle Nabakov und Honeydew. Sie werden in einer halben Stunde zu Ihnen kommen, um die Einzelheiten auszuhandeln.«
   »Bitte.«
   Adrian drückte sich durch die Menge bis zum Fahrstuhl und kehrte in seine Suite zurück. Kurz darauf schnarrte der Summer. Adrian sah auf den kleinen Bildschirm neben der Tür. Es war Padrin, sein erster Assistent. Er sah abgekämpft aus und die Kochmütze saß schief auf seinem hellen Haar.
   Adrian machte ihm auf. »Du bist sicher gekommen, um mir zu sagen, dass ich eine Eselei begangen habe.«
   »Ja, Meister. Ihr wisst bestimmt, dass Duelle verboten sind.«
   »Und wenn schon. Komm rein!«
   Padrin nahm die hohe Mütze ab. Der Robo bemühte sich ohne rechten Erfolg, sie an den Garderobenhaken zu hängen. Schließlich stellte er sie auf die Kommode und fragte beflissen nach Getränkewünschen.
   »Nichts, danke.« Auf eine einladende Geste hin plumpste Padrin in die Sofaecke. »Meister, hätte bestimmt gedacht, dass Ihr zu schlau seid, um Euch ausgerechnet von Ingerson provozieren zu lassen.«
   »Spar dir die gedrechselten Anreden«, erwiderte Adrian verdrossen. »Und du darfst mich ruhig einen Idioten nennen. Ich habe nicht vor, Ingersons schmutzige Anspielungen durchgehen zu lassen.«
   Padrin seufzte. »Gut, also: Du bist ein Idiot! Und Anspielungen hin oder her – ist dir nicht der Gedanke gekommen, dass dich da jemand richtig reinreißen möchte? Das ist genau die Intrigenküche, von der Ingerson geredet hat.«
   »Mal sehen, wer da am Ende den Kürzeren zieht!«
   »Du«, sagte Padrin. »Denn das Ganze ist in jedem Fall darauf gemünzt, dir Probleme mit dem Kaiser einzutragen. Willst du dir tatsächlich eine Schießerei mit Ingerson liefern? Was, wenn er wirklich umfällt?«
   Adrian lachte. »Der wird umfallen, das versichere ich dir! Aber nicht, weil ihn ein Laserstrahl in die Brust trifft. Das Duell, zu dem er mich schon seit Tagen zu drängen versucht hat, ist ein Kochduell.«
   »Ein Kochduell?«
   »Ja, natürlich. Was hast du denn gedacht? Er wird die Wahl des Ganges für sich verlangen, weil er der Herausgeforderte ist. Als Dessertkoch des Kaisers zieht er sich mit Sicherheit auf das Terrain zurück, das ihm vertraut ist. Aber nicht nur Prinz (...)

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