B. C. Bolt

Humor & Satire

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Intrigenküche - Agenten der Galaxis

Um von der Raumstation Ennon zu fliehen, stehlen Adrian und Minkas ausgerechnet das Raumfahrzeug eines Starkochs. Die Automatik lässt sie direkt im Hangar des Kaiserhofs andocken. Sofort treffen die ersten Menübestellungen ein. Während Adrian den Hochadel mit Hausmannskost entzückt, verliebt sich Minkas in die Tochter eines Lords und steht eines Tages sogar dem Kaiser persönlich gegenüber. Doch dann verschwindet ein kostbares Schmuckstück. Unbekannte verüben ein Attentat auf den jungen Prinzen Anel von Hasfenion. Sofort verdächtigen die vollkommen zerstrittenen Geheimdienste die beiden neuen Köche. Und so finden sich Adrian und Minkas in einer Intrigenküche wieder, der sie nur lebend entkommen können, wenn sie die wahren Schuldigen überführen.

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Vita

Beatrice Cecily Bolt hat sich durch ihre Kindheit gewissermaßen hindurchgelesen, bis sie mit 14 Jahren selbst zu schreiben begann. Inzwischen türmen sich auf ihrem Schreibtisch viele Manuskripte und es werden immer mehr. In einem anderen, parallelen Leben schlägt sie sich mit den Problemen herum, die Kinder und ihre Eltern mit unserem Bildungsystem haben können - zum Beispiel mit Leserechtschreibstörung, Rechenschwäche und anderen Lernschwierigkeiten.

Leseprobe

Kapitel 1 – Ins Unbekannte


Sie sprangen durch die kleine Öffnung in die blockierte Schleuse hinab. Ein Handschuh trieb in der Schwerelosigkeit. Wer immer ihn getragen hatte, musste längst ins weite All davongedriftet sein.
   Minkas benötigte all sein Können, um sich einen Durchgang zu erzwingen. Endlich gab die innere Schleusenluke nach. Er tastete sich vor Adrian in den dunklen Gang. Schon nach wenigen Schritten stolperte er über etwas Weiches, schaltete die Lampe ein und machte einen hastigen Satz nach hinten. Vor ihnen lag die Leiche eines Mannes, maskiert, bewaffnet, und ganz offensichtlich von Laserstrahlen getötet. Hässliche Schnitte hatten Haut und Fleisch freigelegt.
   »Ein Unfall scheint das nicht gewesen zu sein«, sagte Minkas über Funk.
   »Es gibt eben noch andere, die unbedingt auf den Planeten hinunterwollen. Die scheuen sich nicht, die Waffe zu gebrauchen.«
   Minkas betrachtete die Laserwunden und war froh um seinen alten, gebraucht gekauften, aber verspiegelten Raumanzug.
   »Wer immer die waren – sie haben nicht mit einer postaktiven Programmierung gerechnet.«
   Sie kletterten über den Toten hinweg und öffneten eine Schottverriegelung. Obwohl Minkas vorgewarnt war, erschrak er, als sie ins Sperrfeuer roter Strahlen gerieten. Nur dank ihrer veralteten Raumanzüge überstanden sie den Beschuss und konnten sich Richtung Steuerzentrale vorarbeiten.
   In der Kuppel stießen sie auf den toten Piloten – noch aufrecht in seinem Andrucksitz. Ganz in der Nähe lag ein zweiter Maskierter. Wie sein Komplize war er von Laserstrahlen unschön zerschnitten worden. Minkas gab sich den Rat, den Brechreiz auf keinen Fall über seine Vernunft siegen zu lassen, sonst würde er seinen Anzug von Hand reinigen müssen.
   »Zieh los«, sagte er. »Hol dir einen Hubwagen und schaff die Toten zu einer Schleuse. Ich helfe dir nachher, sie rauszukippen, aber ich muss zuerst dafür sorgen, dass uns die Programmierung nicht doch noch erwischt. Lass den Anzug an, bis ich dir Entwarnung gebe.«
   Adrian betrachtete den Toten und nickte lustlos.
   »Und beeil dich«, fügte er an. »Wir haben schätzungsweise eine halbe Stunde, dann tritt das Schiff in den Überwachungsbereich ein.«
   Adrian begann, den Raumpiraten in den Gang zu schleifen, was ihm sichtlich schwerfiel, denn er war schmächtig, jung und durch den Raumanzug behindert.
   Minkas hievte den Piloten von seinem Platz und quetschte sich zwischen die Armlehnen. Mit den behandschuhten Fingern drückte er ungelenk auf makellos polierten Touchpoints herum. Langsam reagierte das Schiff auf seine Kontaktversuche. Erleichtert begann er, Befehle einzugeben.
   Sie schafften es in letzter Minute.
   Minkas hatte sich aus seinem Anzug gewunden und eine violette Robe angelegt, das Teuerste und Eleganteste, was er auf Ennon hatte auftreiben können, und dazu schlichte, aber gute silberne Schuhe. Adrian, der aus noch ärmeren Verhältnissen stammte, trug seinen einzigen Anzug, einen matten Zweiteiler mit Kapuze.
   »Das wird‘s tun müssen«, sagte Minkas. »Hundert Jahre aus der Mode. Vielleicht ist es schon wieder in, wer weiß.«
   »Egal«, gab Adrian ungeduldig zurück. »Hauptsache, wir kommen endlich nach Essatin und können in irgendeinem Gully verschwinden, bevor einer merkt, dass wir nicht sind, wer wir sein sollten.«
   »Na, hoffentlich nicht ausgerechnet in einem Gully.« Minkas fuhr liebevoll über die Ärmel seiner Robe, die mit silbernen Fäden durchwirkt waren.
   Der Leitstrahl erfasste das Schiff. Es identifizierte sich automatisch und eine Stimme knisterte aus den Lautsprechern.
   »Sie sind spät, Henriette!«
   »Wir hatten Probleme mit einem Müllcontainer, der eine unserer Luken beschädigt hat.« Kollisionen mit Raummüll waren eine häufige Ursache für Probleme in der Umlaufbahn.
   »Verstehe, Henriette. Wir führen das Schiff jetzt durch die Kontrollen. Beachten Sie bitte, dass sich nichts Lebendiges außerhalb der Steuerkabine befinden darf.«
   »In Ordnung.« Minkas hatte sich selbst davon überzeugen dürfen, dass es auf der (...)

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